SAP setzt sich intern Gewinnziel von 5,3 Milliarden für 2012

  • Große Ziele zum 40. Firmenjubiläum bei SAP
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    Große Ziele zum 40. Firmenjubiläum bei SAP

Erwartungen zum 40-jährigen Firmenjubiläum nach oben geschraubt

Der Softwarekonzern SAP setzt sich für 2012 noch ehrgeizigere Gewinnziele als bisher bekannt. Während sich Europas größtes Softwarehaus bisher für sein 40-jähriges Firmenjubiläum in diesem Jahr einen währungsbereinigten Betriebsgewinn von 5,05 bis 5,25 Milliarden Euro vorgenommen hat, will Finanzchef Werner Brandt diesen noch toppen. "Unsere internen Ambitionen sind natürlich höher: Wir haben ein Betriebsergebnis von 5,3 Milliarden Euro als Zielmarke für unseren Bonusplan festgelegt", sagte Brandt laut "Wirtschaftswoche" in einem Interview, das im Intranet des Unternehmens verbreitet wurde und das dem Magazin vorliegt. Bei SAP war am Samstag zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar. 

Ausgabenreduzierung

Um das Ziel zu erreichen, will Brandt vor allem die Kosten senken. "Wir haben ein währungsbereinigtes Betriebsergebnis von rund 1,9 Milliarden Euro erzielt. Das sind lediglich 95 Prozent dessen, was wir in diesem Zeitraum erzielen wollten," sagte Brandt. Er fordert daher, in der zweiten Jahreshälfte die Ausgaben deutlich zu reduzieren. "Anstatt zu reisen, sollte jeder nach Möglichkeit unsere Videokonferenz-Technik und Telepresence nutzen", appelliert der Finanzchef an die Mitarbeiter. 

Cloud-Computing und mobile Anwendungen

Dank der starken Nachfrage nach SAP-Software zur Unternehmenssteuerung kletterte im zweiten Quartal der Lizenzumsatz mit Rückenwind durch den schwächeren Euro um 26 Prozent auf den Rekordwert von 1,06 Milliarden Euro. Zum Motor des Renditewachstums sollen bei SAP neue Software-Entwicklungen wie Cloud-Computing, mobile Geschäftsanwendungen, und schnelle Daten-Analyse werden. Für deren Entwicklung und Verkauf holte SAP, die mit Oracle, Microsoft sowie Cloud-Software-Entwicklern wie Salesforce konkurrieren, im zweiten Quartal nochmals rund 1.550 Mitarbeiter an Bord und beschäftigt nun knapp 61.000 Menschen. Parallel kaufen sich die Deutschen reihenweise Software-Firmen. (APA, 4.8.2012)

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