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Letzte Woche hat der WebStandard Lernspiele und Apps vorgestellt, die für iOS gemacht wurden. Diese Woche widmen wir uns speziell für Kinder entworfenen Anwendungen auf dem Google-Betriebssystem Android.
Bei der Recherche zu den Apps der Woche hat sich herausgestellt, dass es mehr als schwierig ist, gute Kinder-Apps für Android zu finden. Drei konnten wir ausfindig machen, die es zumindest verdient haben erwähnt zu werden. Nach stundenlanger Suche warf sich aber die Frage auf: Wo sind die guten Apps für Kinder versteckt?
Eine eigene Kategorie in Google Play für diese Art von Apps gibt es nicht. Also muss man auf "Bücher" und "Lernen" ausweichen. Doch auch dort gibt es kaum Klassiker oder interessante Lernspiele für Kinder bis zum Schulalter. Ganz zu schweigen von speziellen Apps für Tablets. Der WebStandard hat mit dem Entwickler Ognian Tschakalov gesprochen, der das Kinderbuch "Rina - die kleine Ballerina" für das iPad entwickelt hat. Auf unsere Frage, warum denn der Unterschied in diesem App-Genre so groß sei, meint Tschakalov: "Das Smartphone beschränkt sehr, weil es klein ist. Die meisten Entwickler, die für Kinder entwickeln, greifen dann zum Tablet. Und da nimmt man dann eher das iPad, weil es einen größeren Markt hat. Wer sich auf den Tabletmarkt konzentrieren möchte, geht zuerst aufs iPad. Dann findet man schnell heraus, ob man mit seiner Idee Geld verdienen kann."
Die Frage, warum erfolgreiche iPad-Apps für Kinder dann nicht auch für Android entwickelt werden, begründet Tschakalov mit dem hohen zeitlichen und somit finanziellen Aufwand, der betrieben werden muss. "Bei Apple ist alles aus einer Hand, das macht das Entwickeln einfacher", so Tschakalov.
Drei Apps konnten uns jedoch wieder im Test, wieder mit einem Kind, dann allerdings doch überzeugen, auch wenn sie schwieriger zu finden waren. Viele der getesteten Apps hatten zwar gute Ideen, die Umsetzung war aber leider wenig zufriedenstellend. Gerade Kinder, die sehr visuell agieren und reagieren, sind von den Formen, Farben und Animationen wenig begeistert, wenn sie diese nicht ansprechen.

Diese App ist womöglich für Kinder zwischen zwei und fünf Jahren am meisten interessant. Die App kostet 1,59 Euro und beschäftigt sich mit Unterschieden. Vier Bilder bekommt das Kind jeweils angezeigt und muss eines wählen, das nicht dazupasst. Klingt zwar einfach, wird aber immer schwieriger, weil die Unterschiede auch immer kleiner werden.

Die Gratis-App bietet sich für den kleinen Zeitvertreib zwischendurch gut an. Man kann entweder den Modus des Zeichnens wählen und frei heraus zeichnen oder vorgegebene Bilder ausmalen. Die Bilder sind nett gestaltet, werden aber schnell langweilig. Wenn die App immer wieder mit neuen Updates und somit neuem Material versorgt wird, kann sie auch länger verwendet werden. Diese App ist zudem eine der wenigen, die speziell für Android-Tablets in diesem Bereich eine gute Qualität hat.

Die mit Abstand am schönsten designte App war "Pepi Bath". Die Anwendung kostet einen Euro und soll Kindern das Bewusstsein rund um Hygiene erweitern. Es kann zwischen Bub und Mädchen gewählt werden. Das Kind wird dann entweder gebadet - mit Shampoo, Badeente und allem was dazugehört - oder es werden Zähne geputzt, Nase geschneuzt und Wäsche gewaschen. Lustig ist, dass das Kind auch am Klo sitzen kann. Das Grafik-Material für diese App ist sehr hübsch gemacht und Kinder haben bestimmt Freude sich kurz mit diesem kleinen Spiel auseinanderzusetzen. Für einen Euro ist das auch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Nächste Woche widmen wir uns bei den "Apps der Woche" dem Thema Wetter, da ja der Sommer nun bald vorbei ist. Apps, die mit Wetter, Luft oder Himmel zu tun haben und eine Erwähnung verdient haben, können gerne vorgeschlagen werden: Einfach einen Tweet an Redakteurin Iwona Wisniewska, @iwona_w, absetzen. (iw, derStandard.at, 4.8.2012)
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Es kommt doch immer auf das Richtige Maß an ;-)
Hier auch noch eine nette ANDROID App für die Kleinsten:
Google Play DEMO-Link für Android: https://play.google.com/store/app... tchzoolite
Google Play Link für Android (0,89 c):
https://play.google.com/store/app... scratchzoo
... liegt einfach daran das mit Android 3.1 kein Feedback und keine Kommentare im Market gemacht werden konnten. Wer will für eine Plattform entwickeln, wo kein Benutzer Feedback geben oder Bewertungen hineinstellen kann? Das hat sich erst mit Android >=4.0 geändert.
Abgesehen davon hatten wir eine App und auf diese auch explizit hingewiesen, es gibt sicher ein paar hundert. Die Redakteurin hat einfach nicht gut genug gesucht... mehr als mit der Nase draufstoßen gibt es halt nicht.
https://play.google.com/store/app... roid&hl=de
Frag ich mich auch. o_o
Ich mein, ich könnt mir eins leisten, brauch aber keins.
Ich schätze mal, Kinder bekommen einfach ein Smartphone, damit sie auch "dazugehören", denn bei Kindern und Jugendlichen ist man nur "in" und "dabei", wenn man ebenfalls den ganzen Kram hat, den die Freunde auch haben.
Manche Leute hören mit diesem Verlangen, einer Gruppe anzugehören, bis ins Erwachsenenalter nicht auf. Dann gibts noch so komische Leute wie mich, die das für unnötig halten und deren Freunde alle mit so uralten Handys rumlaufen, weil wir eh alles andere am Laptop machen, lol.
Noch ein Argument FÜR Android.
Als ob es für unsere Kinder zu wenig Unterhaltung gäbe, so dass wir jetzt dringend darauf angewiesen wären, unseren Sprösslingen noch einen weiteren Zeitvertreib zuführen zu müssen.
Kinder Spaß Löwen Klavier!
Meine ersten Puzzlespiele
Meine ersten Puzzlespiele Dino
Meine ersten Puzzlespiele Zahlen
Memory game mit einem Twist
Memory für Kinder
FunnyTouchScreen
Das sind zum Beispiel Programme die ganz kleine Kinder spielen können - klarerweise nicht permanent, sondern z.B: wenn man wo ist und sich die kleinen mal fadisieren (Wartezeiten)
Sowas ist für ganz Kleine Kinder auffindbar und die sind frei von irgendeinem Schmarrn.
für noch älter findet man MASSEN.
man sollte halt nach "Kinder Spiele" suchen :)
omg, Memory hat man nicht auf dem Smartphone zu spielen, dafür begibt man sich in ein Spielwarengeschäft und kauft eines mit Karten, die man dann auf dem Boden auslegt... so wie ich es früher mit meiner Mutter gespielt habe.
Da möchte man ja heulen, wenn man so etwas liest :/
Der springenede Punkt ist doch: Wenn ich mein Kind sowas spielen lassen will, weil wir wo warten müssen, dann will ich nicht, dass es Jump 'n Run spielt, sondern ein LERNSPIEL.
Meine Tochter konnte mit 4 1/2 das ganze Alphabet. Wegen einem Winnie Pooh Computer.
Ich konnte das mit 4 1/2 Jahren nicht - so what????
War ja klar - kaum kommt irgendwo ein Kinderthema, stehn schon die betulichen Alleswisser da. Godwins zweites Gesetz?
Und: Nur weil ein Kind auch mal ein Ding angreifen darf, das nach 1950 erfunden wurde, ist es noch lang kein Fall für die Fürsorge.
jedoch sitzen Österreichs Kinder keinesfalls zu wenig vor irgendeinem Bildschirm, klein oder groß; sie bewegen sich einfach zuwenig und essen zu kalorienhaltige Nahrung.
Noch mehr couch potato Gedüdel auf irgendeinem Ramschgerät oder Apple Bobo Klumpert ist da nicht wirklich hilfreich.
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