RIM erwog Comeback mit Android-Geräten

4. August 2012, 10:49

CEO Thorsten Heins dachte über Plattformwechsel nach

Wie Mashable am Freitag berichtete, hat RIM CEO Thorsten Heins bereits vor einiger Zeit mit dem Gedanken gespielt, in Zukunft Googles Betriebssystem Android statt BlackBerry zu verwenden. Man habe sich aber dann doch wieder von dieser Idee verabschiedet.

Geringere Entwicklungszeit

RIM hat sich dann aber doch dafür entschieden, mit der eigenen Plattform weiterzumachen, sagte Heins in einem Interview von The Telegraph. Obwohl man sich mit Android einiges an Entwicklungszeit und somit Geld erspart hätte, glaubt Heins, dass Android nicht die richtige Plattform für BlackBerry-User sei.

Businesslastige BlackBerry-User

Blackberry-User seien demnach weniger passiv und interessierter daran, ihre Handys für unternehmerische Zwecke zu verwenden als Spiele zu spielen oder Videos anzuschauen.

Festhalten an Zielgruppe

Heins hinterließ so denn Eindruck, dass BlackBerry auch mit seiner zehnten Version des mobilen Betriebssystems weiterhin eher die Business-User ansprechen wird als die breite Masse. BlackBerry 10 soll im ersten Quartal 2013 launchen. (red, derStandard.at, 4.8.2012)

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23 Postings

und weil die Blackberry-user ja kein Entertainement haben wollen, sondern nur ganz seriöse Manager sind, geht jetzt dann (endlich) der Film-Store online? :-)

Baptista lügt also...oder weiß einfach nix

Ist ja erst wenige Tage her, da hat der gute Herr über einen Wechsel auf ein anderes Betriebssystem gemeint "Wir haben ehrlich gesagt an keinem Punkt darüber nachgedacht."

Nachzulesen hier:
http://derstandard.at/134294762... unten-sein

Naja, man kann sich alles schönreden.

Auch die vermeintlich aktiven "Business-Kunden", die in Wahrheit immer ganz feuchte Augen bekommen, wenn sie einmal sehen, was man mit einem Handy mit freiem Betriebssystem alles machen kann.
Bleiben unbeschadet davon jene Kunden, die aus Gründen firmeninterner Policies oder Sicherheiten ein Blackberrygerät verwenden müssen - von denen kann aber nicht einmal eine komplett abgehobene Firma wie RIM leben...

Dem Anwender ist ein " freies " Betriebssystem egal..

Da ich BLACKBERRY wie auch APPLE und Symbian nutze weiß ich das es NUR um den Bedienungskomfort eines Betriebssystems geht, nicht aber das ein Sytem für den Anwender FREI wäre. Da man als Anwender kaum selbst den Komfort programiert ist es eben Sache des Anbieters, das die ein Betriebssystem anbieten. das einen bestimmten Grad an Komfort bietet. Das hat aber nichts mit der Freiheit eines Systems zu tun. Ganz zu schweigen von die APPS die man sich installiert. Kaum eine APP davon programmiert der Anwender selbst. Weder CEOS, noch Manager, etc programmieren selbst. Sie kaufen die Software und nutzen sie nur. Hier ist daher der Wert wie man die Software utzen kann das einzige Wahre...

RIM ist ein seriöses Unternehmen und ich kann mit nicht vorstellen, dass die Kundschaft Android haben möchte. Dann eher W8.

Von den paar Leuten,

die anstelle von Android Windows 8 haben möchten kann aber selbst die seriösteste Firma nicht leben.
Um im einstelligen Bereich herumzudümpeln benötigen sie kein Windows 8, das schafft BlackBerry mittlerweile ganz alleine...

Das witzige ist, dass es im WebStandard mehr Windows-Phone-Trolle gibt, als überhaupt Windows-Phones verkauft wurden.

10. Version?

aktuell ist 7.1

und das neue wird 10 heissen ...

man könnt's vielleicht noch mit playbook os 1.x und 2.x rechtfertigen als 8te und 9te version, aber hauptsaechlich liegt's wohl daran, dass sie das besonders cool klingende BBX nicht verwenden durften und drum BB10 draus gemacht haben :)

RIM soll auf Windows Phone 8 setzen

Microsoft wird dafür sicher 1 - 3 Milliarden Dollar bezahlen.

Schlecht?

Ja schlecht, weil sie dann das gleiche Schicksal erleiden wie Nokia. Den totalen Absturz.

Stimmt, RIM gehts ja im Moment so gut, dass sie in vielen Märkten schon gleichauf mit Windows Phone liegen…

RIM war ja neben seinen geräten auch bekannt dafür, die business-infrastruktur über die eigenen mobilgeräte anzubieten.

Was ich nicht verstehe ist, warum man nicht auf android (und event. wp7/8) umsteigt, und trotzdem diese business-infrastruktur dafür anbietet. Das würde sie aus der masse hervorheben.

Die "business-Infrastruktur" bzw. der Blackberry-Server

ist nach Endgerätezahl lizensiert und alles andere als geschenkt. Gerade in Zeiten wo die IT auch Sparzwängen unterworfen ist, wird nach (billigeren) Alternativlösungen gesucht, die zudem nicht von genau einem Hersteller mit vielleicht ungewisser Zukunft abhängig sind und auch nicht gerade standardmäßig Überwachungs-Schnittstellen für die NSA etc. eingebaut haben.

bes express

ist gratis. die Kommunikation zwischen handheld und Server läuft auch mit einem Standarddatenpaket, ohne BB-Paket. ( Enterprise Aktivierung läuft über jeden Computer mit Internet Explorer) sie haben also eh schon ordentlich die Hosen runtergelassen. was ich gelesen habe, sind die BES mit dem 10er sowieso Geschichte...

sie lernens nie

mit einem insel OS werden sie untergehen, naja die firma war mir sowieso nie symphatisch.
sie sollten auf wp7 und android mit eigenen blackberry (business) apps setzen.

RIM gehts wie Nokia.

Beide dachten sie wären unkaputtbar, weil Marktführer(Nokia generell bei Mobilgeräten und RIM bei Businesskundschaft) und haben sich deswegen eine winzige Spur zu lange auf ihren Lorbeeren ausgeruht.

Jetzt ist es wohl zu spät. Für beide. Da hilft auch kein letztes Festketten an Android oder im Falle Nokias WP7/8.

Den Kunden zu sagen, in welche Schublade man sie stecken oder gerne sehen möchte halte ich für keine sonderlich gute Idee. Ein interessanter Ansatz wäre doch, die User selbst das OS aussuchen zu lassen, Blackberry OS auf das wesentliche zugeschnitten oder Android. Und sollte es technisch/ rechtlich machbar sein, warum nicht gleich Android-Apps auf Blackberrys lauffähig machen?

Aus Kunden Sicht wäre umgekehrt sinnvoller...

Eine Android App zu haben, um über das "RIM" Protokoll die Firmen-Mails abzurufen.

Gab's früher z.B. für Symbian auf Nokia Geräte ...

cooool :)

RIP RIM

Dieses Festhalten an ihrem proprietären OS wird RIM schlussendlich ruinieren. Mittlerweile isses nimmer schad um die Firma

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