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Ein Ja zur gemeinsamen Obsorge und Kritik an Frauenquoten fordert Vertreterinnen der feministischen Idee heraus. Eine Antwort auf den Gastkommentar "Goldmarie und falsche Ideale" von Monika Ebeling, der für zahlreiche, im Inhalt ähnliche Zuschriften steht.
Dieser Beitrag von der Sozialpädagogin Monika Ebeling verfolgt offensichtlich das niedere Ziel, eine "Jahrhundertkeule" gegen "feministische Kriegshetzerinnen" zu schwingen. Was möchte uns Frau Ebeling eigentlich sagen? Wenn ich es richtig verstanden habe, möchte sie einem nach ihrem Verständnis "feministischen Hexenkessel" in der Obsorge-Debatte etwas entgegensetzen, ohne Argumente zu nennen. Ihre einzige Beweisführung gegen die von ihr angeprangerte "lila Faust" liefert ausgerechnet ein braungebrannter Pilot, der durch die Gegend jettet, während seine Frau mit dem Neugeborenen zu Hause sitzt. Bei seiner Rückkehr sind Frau und Kind fort - in ein Frauenhaus geflüchtet. War um wohl? Das erinnert fatal an die Äußerung von Straches F-Funktionärin, Frauenhäuser würden Familien zerstören.
Mit welchem Recht muss sich der Vater "bewähren und rechtfertigen", fragt Frau Ebeling. Hier noch einmal ein bissel Nachhilfe: Selbst wenn Männer eine Auszeit nach der Geburt ihres Kindes nehmen, dauert das für 71,9 Prozent maximal ein halbes Jahr. Nur 6,4 Prozent der Männer unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit wegen des Kindes, und nur 31 Prozent der Frauen bekommen bei der Kinderbetreuung Unterstützung durch den Partner. Im Jahresschnitt 2010 erhielten 44.524 Kinder einen Unterhaltsvorschuss (Statistik Austria), das heißt, väterliche Drückeberger sind nicht nur beim Kinderbetreuen, sondern auch bei den Alimentationszahlungen für den Nachwuchs auszumachen.
Dieser Tatbestand, dass von konservativer und reaktionärer Seite den Frauen und Müttern all die unangenehmen, anstrengenden und berufshindernden Seiten der Kinderversorgung zugewiesen werden, während Väter z. B. braungebrannt durch die Gegend jetten können, hat zur Folge, dass Frauen im Berufsleben weniger Bodenhaftung haben. "Niemand wird eine motivierte, talentierte, toll ausgebildete Frau vor der Tür stehen lassen", wagt Frau Ebeling zu behaupten. Das kann, angesichts höherer weiblicher Bildungs- und Ausbildungsabschlüsse, wohl nur heißen: Frauen sind zu doof, um daraus Karrieren zu basteln. Oder vielleicht doch: Frauen werden strukturell und individuell daran gehindert, ihre Talente auch außerhalb des Kinderzimmers zu entfalten? Da könnten Frauenquoten schon mal etwas weiterbringen, die Hürden leichter zu nehmen.
Zur "gemeinsamen Obsorge": Der Vater, Frau Ebeling, muss sich ebenso wie die Mutter bewähren, und zwar zum Wohle des Kindes und nicht, um Rosenkriege zu führen. Ja, es gibt sie, die Väter, die sich um ihren Nachwuchs kümmern, die (nicht nur finanziell) für ihr Kind sorgen, die, karenziert oder nicht, die Windeln wechseln und nachts am Bett des kranken Kindes sitzen.
Aber ehrlich, diese Sorte Vater ist noch immer rar. Ihr Beitrag, Frau Ebeling, trägt leider nicht dazu bei, diese Zahl zu erhöhen. (Bärbel Danneber, DER STANDARD, 4.8.2012)
"ich bin wegen meines geschlechts so arm und benachteiligt"-suderanten beiderlei geschlechts ist eröffent. allerdings darf ich daran erinnern, dass die wahl des partners/der partnerin in unseren breiten heute i.d.r. freiwillig erfolgt. anstatt hier herumzusudern, dass eure männner nicht in karenz gehen und eure bösen gemeinen frauen euch alimenteheischend kuckuckskinder anhängen: hirn einschalten bei der partnerwahl (oder zumindest abgleich der beiden lebensentwürfe vor beginn der partnerschaft) hilft. echt!
scheinbar kann ein artikel beim standard nur in eine kategorie passen.
dass ein artikel sowohl in
›Meinung›Politik›Debatten
als auch in
›Meinung›Gesellschaft›Debatten›Obsorge-Debatte
passen könnte, ist wohl ein ding der unmöglichkeit,
gesellschaft und polöitik haben ja bekanntlich nichts miteinander zu tun und beeinflussen sich auch nicht gegenseitig
es würde mich sehr wundern wenn über die User nicht bestimmte Statistiken geführt würden (Anzahl veröffentlichte/nicht veröffentlichte Postings, Anzahl Verstöße gegen Filterkriterien des "Foromat", etc) die auch dazu verwendet werden die "Beteiligung" der User "gleichmässig zu verteilen"... oder pauschal zu reduzieren wenn eine Person durch eine große Zahl nicht gefälliger Postings auffällt :D
vielleicht bin ich auch nur paranoid. Falls ja bedeutet das allerdings noch lange nicht dass meine Vermutungen falsch sein müssen XD
will der Mann ( noch ) keine Kinder wird einfach ein Kind angehängt ( Schwangerschaftsbetrug ist straffrei !! )
will der Mann ein Kind gestattet gnädige Frau vielleicht ein bissl ein Besuchsrecht
wenn der Mann brav spurt - sprich den Unterhalt genügend " auffettet".
Unsere Söhne werden noch an den Folgen zuleiden haben ändern wir nicht die Richtung. JETZT.
Unsere söhne Leiden sicher nicht daran. Sie haben halt nicht wahllos mit irgendwelchen Weibern GV gehabt sondern wissen, dass Sex Verantwortung uebernehmen bedeutet. Und Verhütungsmittel sind auch nicht zu 100% sicher-wenn sie also kein Kind haben wollen, dürfen sie keinen Sex haben.
werden aber seltsamerweise grade von Frauen oft noch weiter am Leben erhalten.
"Gewalt ist männlich", "Frauen sind immer benachteiligt", "Männer müssen versorgen können", "Mütter sind die wichtigsten Bezugspersonen für Kinder"....
unsere Söhne WERDEN leiden. viele TUN es jetzt schon.
Auch wenn sich manche Frauen lieber darüber lustig machen als es ernst zu nehmen, Männer bringen sich JETZT SCHON 3x so oft selbst um wie Frauen.
Wir brauchen keine Generation zu warten um haufenweise Männer zu finden die mit den aktuellen Rollenklischees nicht zurechtkommen, und damit meine ich NICHT die alten Patriarchen, sondern junge Männer die NIEMANDEN unterjocht haben, aber trotzdem die Zeche für das Verhalten ihrer Großväter zahlen müssen.
Chill doch ein bisschen.
Glaubst du wirklich die hohe Selbstmordrate hat mit männlichen Rollenbildern etwas zu tun.
Ist ganz easy, lebe dein Leben und werde glücklich. Wenn du das nicht zusammenbringst dann suche dir professionelle Hilfe anstatt Fehler bei anderen und bei der Gesellschaft zu suchen...die du im übrigen sowieso nicht ändern kannst.
#wird einfach ein Kind angehängt#
Das ist nicht möglich außer es handelt sich um NICHT einvernehmlichen GV. Keine Frau zwingt Sie GV zu haben wenn Sie kein Kind wollen. Ganz einfach "nein" sagen. Wo ist das Problem? Wer GV hat muss immer die verantwortung für ein daraus morglicherweise entstandenes Kind übernehmen.
Dass Schwangerschaften bei gleichzeitiger Beteuerung dass Frau "eh verhütet" durchaus absichtlich "untergeschoben" werden ist leider nicht von der Hand zu weisen.
Abgesehen davon sind ja ca 10% aller Kinder angeblich "Kuckuckskinder", nicht selten in VOLLEM WISSEN der untreuen Mutter über die tatsächliche Vaterschaft....
Ich betrachte Verhütung als meine persönliche Aufgabe in einer Partnerschaft, TROTZDEM bin ich aufgrund des PI NICHT davor gefeit ein Kinder "untergeschoben" zu bekommen, weil der PI immer noch als "Erklärung" herangezogen werden kann um z.b. ein Fremdgehen mit Schwangerschaft zu vertuschen.
100%ige SICHERHEIT gibt nichtmal eine Vasektomie... aber das wissen sie ja sicherlich, oder?
und sie verhüten doppelt und dreifach?
ich kann und will meiner Partnerin nicht abverlangen zusätzlich zum Präservativ weitere Verhütungsmittel anzuwenden (Hormonpräparate fallen aus weil ihre Gesundheit definitiv vorgeht, mechanische Varianten sind für mich nicht "kontrollierbar", ob das IU-Pessar oder die Portiokappe oder das Kupferkettchen sitzt kann ich nicht leicht kontrollieren)
also hab ich jetzt PECH weil ich auf die Gesundheit meiner Partnerin schaue und damit jede Möglichkeit zur "Kontrolle" verliere?
vergessen sie darüber hinaus nicht, dass es für den Partner keine Kontrolle geben KANN, weil "ihr Bauch ihnen gehört" und nicht ihrem Partner?
sie machen es sich VIEL zu leicht. Und offenbar reden sie als Blinde von der Farb'...
wenn diese darauf besteht bleibt nur der Vaterschaftsnachweis mittels DNA. Und den zu fordern ist halt schon relativ "brutal" weil es zeigt dass evtl das Vertrauen in die Aussage der Mutter nicht gegeben ist...
Denn ohne das Einverständnis der Mutter oder die Anordnung vom Gericht geht garnix.
Das einzige was also WIRKLICH möglich ist die Vaterschaft pauschal anzufechten und dann mit dem Test Gewissheit zu schaffen....
ihr Kommentar ist nicht nur falsch sondern auch ziemlich vorschnell und unüberlegt. Wollens wirklich so diskutieren?
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