Es gilt die Unmutsverschuldung

Ansichtssache

Eine Serie von Skandalen - viele im Dunstkreis der schwarz-blauen Koalition der Jahre 2000 bis 2006 - hat in den letzten Monaten die Republik erschüttert und Wähler verärgert. Konsequenzen gibt es bis jetzt kaum - und für die Beteiligten in den hier geschilderten Fällen gilt bis zu einer allfälligen rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.

foto: apa/fohringer
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Bundeswohnungen

Bei der Privatisierung der Bundeswohnungen zahlte der siegreiche Bieter 9,6 Millionen Provision an die Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger (Bild). Gab der damalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser den entscheidenden Tipp über das Konkurrenzangebot? Die Justiz ermittelt gegen alle drei. "Meischi" profitierte auch von anderen fragwürdigen Immobiliendeals ("Wo woar mei Leistung?").

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