Es gilt die Unmutsverschuldung

Ansichtssache

Eine Serie von Skandalen - viele im Dunstkreis der schwarz-blauen Koalition der Jahre 2000 bis 2006 - hat in den letzten Monaten die Republik erschüttert und Wähler verärgert. Konsequenzen gibt es bis jetzt kaum - und für die Beteiligten in den hier geschilderten Fällen gilt bis zu einer allfälligen rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.

foto: apa/fohringer
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Blaulichtfunk

Den Auftrag für das Behördenfunknetz - genannt Blaulichtfunk - hatte bereits das Konsortium Mastertalk (Siemens, Raiffeisen und Wiener Stadtwerke) in der Tasche, ehe Innenminister Ernst Strasser anders entschied. Der Auftrag ging schließlich an Tetron (Alcatel, Motorola und Telekom). Über den Lobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly (im Bild) soll Schmiergeld in Millionenhöhe geflossen sein.

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