Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Zwei Katzen sitzen in der Küche, als wäre das eine Küche wie überall, und man versichert mir, Tiere seien herzlich willkommen! Mit dem Tee gehe ich zurück in das Zimmer: Fee, verkünde ich, Fee, nächstes Mal komme ich mit dem Hund! Da dreht sie den Kopf zu mir - und lächelt.
Hoffentlich benimmt sich der Hund, denke ich noch beim Betreten des Gebäudes, schon rollt ein Mann in einem Rollstuhl beherzt auf uns zu. Kein großes, aber ein schwieriges Tier!, und mit einem entschuldigenden Lächeln ziehe ich den Hund weiter. Ich bin auch später noch da!, ruft der Rollstuhlfahrer. Ohne Zwischenfälle könnten wir es bis ins Zimmer Nummer sieben schaffen, stelle ich, aus dem Lift gestiegen, fest. Am Fensterbrett entdecke ich eine der Katzen, nur träge hebt sie den Kopf - ein Hund kann einer Hospizkatze nichts anhaben. Der schnuppert in die Luft, ich zerre ihn weg und klopfe an der angelehnten Tür, und jetzt riskiere ich es: Ich lasse den Hund los. Er stürmt an Fees Bett, und ich sehe: Das zweite ist leer. Der Hund springt zu Fee hoch, außer sich vor Freude. Hallo Höllenhund, sagt sie, und blickt mich dabei an. Ich küsse sie auf die Wange, so dünn wie Luftpostpapier die Haut. Wie geht es dir?, frage ich, ich frage nicht: Wo ist die Frau? Mehr so als lala, antwortet Fee und in Richtung Hund: Aber jetzt, wo ihr da seid, geht's mir schon besser. Ich habe ihm was aufgehoben, und Fee zeigt auf den Teller. Einen Besucherstuhl ziehe ich heran, hebe den Hund auf meine Knie, reiche Fee ein Schnitzelstück, und schon ist der Hund mehr oder minder - eher mehr - auf dem Krankenbett, und mit den Augen eines Kindes schaut ihm Fee beim Verschlingen des Schnitzels zu.
Begeistert leckt er ihre Hände ab, sie freut sich an der nassen Zunge, als wäre das der Himmel auf Erden, und ich verstehe das Elementare von Berührung. Der Hund, jetzt das gesamte Schnitzel in seinem Bauch, visiert das Plüscheichhörnchen auf dem Ablagebrett an. Das gehört nicht mir, schüttelt Fee den Kopf. Wem gehört es denn? - frage ich nicht. Stundenlang hat die Frau reglos am Bett gesessen, beide Hände gegen die Ohren gepresst, als wollte sie Schreckliches nicht hören.
Das Eichhörnchen ist geblieben, es wird nichts mehr sammeln. Deine Hände, wie kalt sie sind!, ich streiche über Fees, so angeschwollen, denke ich. Und will das nicht wissen, was ich weiß. Ich gehe zum Schrank, hole eine Wolldecke heraus, breite das Orange über Fee und unter dem Hund aus. Magst du etwas trinken?, Fee nickt, ich stehe auf, schärfe dem Hund ein, sich nicht von der Stelle zu bewegen, und nehme den leeren Schnabelbecher. Ein Gefäß, in dem Kindsein aufgehoben ist, denke ich und gehe aus dem Zimmer. Grün leuchtet das Zeichen für den Notausgang an der Wand. Ein Schild an einer Tür, eine Sonnenblume darauf, sie lässt ihren Kopf hängen. Mit dem Schnabelbecher in der Hand betrete ich die Hospizküche.
Mit dem Schnabelbecher
Dort isst ein Mann am Gemeinschaftstisch Kuchen und begrüßt mich freundlich. Die Katzen haben sich in Nummer drei versammelt, sagt eine Schwester zur anderen. Katzen riechen das Sterben. - Um den Lebenden das Sterben anzuzeigen, sind die Katzen also auch da, denke ich, und fühle mich durch die Doppelfunktion der Katzen plötzlich irritiert. Noch ein Stück gibt es, Herr Kovaric! Verhungern muss bei uns niemand, wendet sich die Schwester an den Mann. Er dreht sich zu mir und sagt: Jeden Tag kommt meine Tochter auf Besuch! Er wiederholt: Ja, jeden Tag kommt sie, die -, dann bricht er ab. Die, die -, sucht er. Die, die, kämpft der Mann mit dem Vergessen, und ich nicke, als wollte ich gegen das alles - das Schwinden der Erinnerung, das Auftauchen der Katzen - annicken. Die, die, und seine Augen werden größer. Verzweifelt versuche ich, den Namen zu finden, aber schier unmöglich ist es, den richtigen Namen für die Tochter eines fremden Mannes auf Anhieb zu erraten, also nicke ich nur weiter. Und dann reagiert der Mann auf das Vergessen des Namens seines Kindes wie ein Kind: Er bricht in Tränen aus. Die fallen auf den Kuchen. Er wirft seinen Schnabelbecher um. Das Kindsein rinnt über die Tischkante, tropft auf den Boden. Es gibt noch ein Stück Kuchen, Herr Kovaric, sagt die Schwester, nimmt einen Schwamm, wischt über das Kindsein und drückt es aus.
Als ich zurückgehe, komme ich wieder vorbei an der Sonnenblume, die den Kopf hängen lässt, ich schaue auf das Türschild: Es ist Zimmer Nummer drei. Das Bild nicht bloß ein Bild, die Katze nicht bloß eine Katze. Ich möchte die Hände gegen die Augen pressen so wie die Frau ihre Hände gegen die Ohren. Ihr Bett eine Lücke sticht ins Auge. Fees eine Hand hängt gleich einer Puppenhand aus dem Bett, die andere liegt auf dem schwarzen Hundefell. Ein vornehmes Schnarchen - der Hund muss noch üben. Ich setze mich leise neben die Schlafenden, stelle den vollen Schnabelbecher auf die Rollablage, schiebe ein wenig zur Seite die Nierenschüssel aus Pappmaché. Daneben steht eine Speisekarte, wie im Restaurant.
Eine der Katzen steckt da den Kopf zur Tür herein. Ich erschrecke, flüstere: Das ist nicht Zimmer Nummer drei, das ist ein Restaurant! Sie schleicht herum, drückt sich an der Kastenwand entlang, der Hund bellt alarmiert. Fee öffnet die Augen. Wo bin ich?, fragt sie. Sterben, das vielleicht Intimste überhaupt, denke ich und frage mich, wie es sein muss, in einer unvertrauten Umgebung zu sterben. Ich blicke zum Eichhörnchen. Oder die letzte Zeit neben Unbekannten zu verbringen. Willst du wissen, was es heute zum Abendessen gibt?, ich klappe die Speisekarte auf und beginne vorzulesen: Donnerstag - Ist denn heute Donnerstag?, unterbricht sie mich. Ich nicke. Und welches Monat? Das Herausfallen aus Zeit und Raum, denke ich, ist schon ein Weggehen, bevor man weggeht.
Leb wohl, Höllenhund!
Der Hund leckt unterdessen erneut ihre Hand, wie in Zeitlupe streift das Rosa über das Weiß. So, als könnte er es für immer ablecken, das Feen-Weiß, nichts weiß er, denke ich, und ich halte Fee den Schnabelbecher an den Mund. Sie nimmt, wie ein Kind, den Schnabel zwischen die Lippen. Nicht wissen will ich, was ich weiß. Wo ist die Katze? Der Hund knurrt. Schlucken ist gar nicht mehr so leicht, sagt Fee. Ich sehe ihr in die Augen - und plötzlich bin ich es, die da liegt. Ich sehe diese Nichte zweiten Grades an meinem Bett sitzen, und für einen Bruchteil einer Sekunde verschiebt sich die Welt des Weggehens. Im Liegen gehe ich weg. Ohne weggehen zu können, gehe ich weg. Es klopft leise an der Tür. Wegen der Schmerzen würden wir kommen. Ich nicke, ja, kommen Sie wegen der Schmerzen. Bitte. Wir sehen uns bald, holt mich Fee aus dem Bett und setzt mich auf den Stuhl zurück. Ich bin wieder ich. Die Katze ist hinausgeschlüpft. Langsam stehe ich auf. In einer Woche bin ich aus Brüssel zurück, verspreche ich, und Fee lächelt: Belgisches Bier bring mir mit! Ich nicke und weiß, dass sie das sagt, damit ich gehen kann, sie gibt mir das Mitbringen mit, denn dort, wohin etwas mitgebracht wird, ist jemand, um das Mitgebrachte entgegenzunehmen.
Pass auf dich auf!, und ich küsse sie, ich sehe wieder auf die angeschwollenen Hände, keine Feenhände mehr, ich streichle darüber. Ins schwarze Fell greift sie noch einmal. Wie geht man, wenn jemand nicht bleibt? Ich mache ein paar Schritte, drehe mich um. Ich hebe meine Hand, sie hebt ihre, ich spüre das Winken.
Und Winken und Gehen wird plötzlich derselbe physiologische Vorgang. Ich kann nur gehen, indem ich winke, und so gehe ich bis zur Tür. Ich sehe ihr nach, und sie sieht mir nach. Im Türstock stocke ich. Einen Menschen das vielleicht letzte Mal zu sehen - wegen der Schmerzen, bitte! Der Hund hebt den Kopf. Dann Fee ihre Hand: Leb wohl, Höllenhund! Hundehaare bleiben auf dir zurück. Und ich gehe. Ich gehe, und ich winke, winke im Gang, winke im Lift, winke im Eingangsbereich. Hospiz Rennweg - und ich denke: Sterben und Rennen nebeneinander. Der Rollstuhlfahrer nicht mehr da. Herr Kovaric isst aber bestimmt noch ein Stück Kuchen.
Eine am Kopfende, am Fußende die andere, eine Dritte am Fensterbrett, auf dem Stuhl eine weitere, zusammengerollt. Ich habe es gewusst, bevor ich die Nummer wähle. Der Hund sieht mich an. Heute sind die Katzen gekommen, habe ich gewusst. (Anna-Elisabeth Mayer, Album, DER STANDADRD, 4./5.8.2012)
Anna-Elisabeth Mayer, geboren 1977 in Salzburg, Studium der Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Wien. Sie arbeitet mit MigrantInnen im Alphabetisierungsbereich. Zweitstudium am Deutschen Kulturinstitut Leipzig. 2012 erschien bei Schöffling & Co ihr Debüt "Fliegengewicht", für das sie 2011 den Alpha-Literaturpreis erhielt. Sie lebt in Wien und Brüssel.
Wie würde das gehen? Sicher nicht mit einem rumpelnden Rollkoffer oder einem lächerlichen Rucksack
Lissabons Charakter besitzt etwas, das einen sich für die eigene Unvollkommenheit schämen lässt, obwohl diese Stadt niemanden beschämt.
Sie ist wider die Natur, wider das Vergnügen. Arbeit ist unverschämt. Ein Manifest wider die Arbeit zum 1. Mai
Todgeweihte Küken, räudige Katzen und stinkender Müll. Über eine Reise mit mitteleuropäischem Nachwuchs nach Marokko - abseits aller Werbeprospekte
Es ist obszön, die fremden Straches lieben zu sollen: Wolfgang Müller-Funk über symbolische Minenfelder und kulturalistische Fallen, die bei der Debatte über islamische Einwanderung mit im Spiel sind
Er lässt sich mit ärmlichen Worthülsen abspeisen, er schmatzt, er fühlt sich satt. Der Unmund wohnt im Schlaraffenland, während ich mich in meiner Art bedroht fühle
Ägypten! Schon das Wort wie ein Lockruf. Weltwunder erwarten dich. Pyramiden. An ihren Wänden ein Flirren: Götterbilder, Tierbilder, Zeichen
Allerweltscremedose, Herrenwitzdarbietung, rotbeschuhte Fußnoten, Stadt-Rad-Alltag, Goldhelme, Heimat-Kennzeichen, gleichgeschlechtlich Liebende: Bodo Hell fragt sich vieles
Eine Krippe, ein Pferd, ein Hinweisschild: Drei Fotos liegen auf meinem Tisch, ich schiebe sie hin und her, ich frage mich: Welche Geschichten verstecken sich hinter der Anordnung von Dingen?
Das ist nur eine Frage von vielen. Eine weitere: Welche Gründe hat Frau K., sich derart zu exponieren? Oder: Versteht sie das als Teil einer Aufarbeitung? Versuche einer Erklärung
Ich falle höchstens dadurch auf, dass ich kein Smartphone habe. Ins Gespräch integriert werde ich dennoch, also in diese seltsam multimediale Mischung Mensch und Maschine
Farb-, geruch- und geschmacklos wollen wir es in Mitteleuropa haben, die Amerikaner schätzen den Chlorgeruch. Vier allgemeine Anmerkungen zum Wasser nebst einer Wasserverkostung
Ein Blick auf den Schreibtisch am Wochenende - und Fragen, die sich unter der Woche aufgestaut haben
Als ein Schriftsteller ist man an seinem Schreibplatz tagtäglich auf ein Hausarbeitsverbessern zurückgeworfen, Lehrer und Schüler in Personalunion
Warum muss ich immer daran erinnert werden, dass ich Jude bin? Warum schreiben auch (links-) liberale Medien vom "jüdischen Komponisten" oder vom "jüdischen Schriftsteller"?
Die Debatte um die Wehrpflicht zeigt sehr deutlich, dass über Geschlechterpolitik in Österreich nicht geredet werden kann
Ihm eilt der Ruf voraus, er sei der Verkünder kommenden Glücks: Gedanken zum Zufall
Dinge auf die Reihe kriegen: Das kann bald jemand. Ich gehöre lieber zu jenen, deren liebstes Möbelstück die lange Bank ist. Ein Lob der Prokrastination
Wie groß ist unsere Genugtuung, wenn einer, der es probiert hat, es doch nicht schafft? - Und aus der Sphäre der gelebten Träume auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wird
Es war Sonntagvormittag, Ende Dezember in Athen. Bis auf vereinzelte Taxis lag die Avenue verwaist
Fragen nach dem Wesentlichen, dem Essenziellen, entzweien nicht, im Gegenteil, sie schweißen uns zusammen
Wohin man schaut, wird über Denkmäler und Ortsnamen gestritten, über Helden und Verräter, Täter und Opfer. Über die schmerzlichen Erinnerungen in Ostmitteleuropa
Giftspritze oder Schlafmittel? Über den mysteriösen Tod des chilenischen Poeten Pablo Neruda
Vielleicht hängt das gefühlte Alter eines Staates, wie das eines Menschen, wenig vom tatsächlichen Alter ab
Warum muss ich ständig mit der Schnauze darauf gestoßen werden, dass ich eine Frau bin?
Am schönsten ist es wohl, im Kreise der Familie abtreten zu können. Ich konnte die letzten Jahre selbst beobachten, dass es nicht leicht ist, die Bedürfnisse des zu pflegenden und die Einschränkungen die dadurch für die anderen Familienmitglieder entstehen, zu akzeptieren. Daher bewundere ich Menschen die das können und ihren Familienangehörigen diesen Weg ermöglichen. Es ist auch mental schwer dem langsamen Verfall zusehen zu müssen.
... wir treten ein und treten wieder aus.
Dennoch liegt so viel Leid, so viel Gegenwehr, so viel Hass, so viel Nicht-wissen-Wollen, so viel ANGST im Thema Tod. Wir können es auch hier sehr gut erkennen.
Es ist nicht einfach, einen Menschen sterben zu sehen. Einen Menschen sterben zu sehen, den man sehr liebt, ist noch einmal schwerer. Und es ist nicht einfach für einen Todkranken, sein Sterben zu akzeptieren. Ich habe das Leid erlebt, die Angst gespürt.
Ich war auch im Hospiz am Rennweg. Dort habe ich keine Angst gespürt, sondern Frieden, Er-Lösung, Leben bis zum letzten Atemzug.
Einen Menschen, den ich sehr geliebt habe, habe ich mit dem Mobilen Hospiz der Caritas bis zum Ende begleitet.
Der Tod ist, was er ist. So wie die Geburt.
Dieser Ihrer Mitteilung, aus Erleben erwachsen, ist meiner Meinung nach nichts mehr hinzuzufügen. Man kann nur in sie hineinhorchen. ... Wie in diese Metapher http://www.zfn.at/wiki/inde... Mutterleib
und gar nicht kitschig, einfach wohltuend ehrlich
Er hat mich an vieles erinnert, u.a.
- meine kurze Zeit beim RK, wo für uns junge die Fahrten in die Altenheime am beklemmendsten waren
- meine Oma, das Gefühl nun sie ins Bett zu heben, wie sie das so oft mit mir gemacht hatte, als ich klein war
- meine alte Chinesischlehrerin, die gegen Ende, als das Jetzt mit den Erinnerungen zu verschwimmen begann, manchmal nur noch Chinesisch mit mir sprach, weil sie mich für einen chinesischen Arzt hielt
und an die etwas "härteren" PosterInnen unten: Es tut nicht wirklich weh, ein wenig das Herz aufzumachen und die eigene Verletzlichkeit zu akzeptieren und auch in den anderen zu sehen, Ihr werdet sehen, es tut Euch gut, und der Zorn schwindet
Auch Sie haben sensibel und ehrlich formuliert! –
Wir alle sind nur Gast auf Erden. Dieses Bewusstsein – lebensfroh - frühzeitig in das eigene Leben mit hinein zu nehmen und ein menschenwürdiges Sterben, ohne an Maschinen angeschlossen zu sein, ohne unmenschliche Schmerzen leiden zu müssen, sind Ziele der Hospizbewegung, gegründet von der englischen Christin, Krankenschwester und Ärztin Cicely Saunders… praktiziert u.a. in Kooperation mit den Barmherzigen Schwestern in Wien und Innsbruck.
Angst vor dem Tod wohl nicht.
Es ist die Angst vor dem Sterben; das Greuel, sich darauf vorbereiten zu müssen; die Angst vor der Ungewissheit: wie sterbe ich wohl?
Selbst Kübler-Ross haderte damit.
Sie schreiben weiter unten, dass Ihnen ein künstl. Tiefschlaf lieber wäre als die ganze Prozedur bewußt zu erleben.
der tod kommt zu 100%. er ist teil des lebens.
ob durch krankheit oder überalterung...er gehört dazu und die schönste art zu sterben ist in würde zu gehen.
ansonsten ist dieses thema sehr emotionalisiert weil der mensch hier das thema 'verkitscht'.
mir ist es persönlich egal ob ich früher oder später gehe.
wichtig ist mir nur eines: keine schmerzen zu haben. also: bei schwerer krankheit wäre mir ein 'künstlicher tiefschlaf' lieber als es bewusst zu erleben.
ein vergleich mit der natur macht sicher: wer alt ist und nachlässt wird dort beinhart 'geputscht'.
somit haben wir menschen ohnehin eine recht humane art entgültig abzutreten.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.