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Wien - Trotz Aberkennung des Triple-A-Ratings durch die Ratingagentur Standard & Poor's im Jänner 2012 genießen österreichische Emittenten bei internationalen Anlegern weiterhin großes Vertrauen, was sich an den historisch niedrigen Zinsen für die ausgegebenen Anleihen zeige, betont die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) heute Freitag in einer Aussendung. Wie einige andere Länder lukriert auch die Republik Österreich dank ihrer hohen Bonität mit der Begebung von kurzlaufenden Staatsanleihen durch negative Renditen derzeit sogar geringe Einnahmen. Auch österreichische Unternehmen, die Anleihen emittieren, müssen nur geringe Zinsen zahlen.
Heimische Unternehmen haben heuer am Anleihemarkt brutto bereits über 4 Mrd. Euro aufgenommen. Nicht-Banken mussten für die Begebung von Anleihen im ersten Halbjahr 2012 durchschnittlich nur 3,69 Prozent an Zinsen zahlen (2011: 4,51 Prozent).
Sogar für private Unternehmen, die gegenüber staatlich beeinflussten Emittenten einen gewissen Bonitätsnachteil aufweisen, war Anleihekapital mit einer Laufzeit von 5 bis 10 Jahren um 4,16 Prozent und damit um fast ein Viertel günstiger zu haben als im Jahr 2011 (5,39 Prozent).
Günstige Alternative
Anleihen werden für Unternehmen als günstige Alternative zu Bankkrediten interessant. Langfristige Großkredite weisen gemäß OeNB-Zinssatzstatistik derzeit zwar noch geringere Zinskosten von knapp 3 Prozent auf, erfordern jedoch umfangreiche Sicherheiten durch den Kreditnehmer.
Auffallend ist für die OeNB die derzeit rege Emissionstätigkeit privater Unternehmen in Österreich. Zuvor waren Anleiheemissionen überwiegend auf staatlich dominierte Unternehmen beschränkt. Der Trend zur Anleihefinanzierung dürfte sich auch im Juli fortsetzen.
Hingegen traten österreichische Banken 2012 am Anleihemarkt bisher kaum in Erscheinung. Vergleichsweise ungünstige Refinanzierungs-Bedingungen sowie die gute Liquiditätsversorgung durch die Europäische Zentralbank (EZB) sprechen derzeit gegen diese Form der Kapitalbeschaffung.
Auslandsinvestoren interessiert
Die Investoren in österreichische Unternehmensanleihen finden sich meist im Ausland: Staatlich beeinflusste Unternehmen platzieren üblicherweise größere Volumina, die sie derzeit nur im Ausland absetzen können. Demgemäß liegt der Anteil internationaler Gläubiger in diesem Unternehmenssegment bei über 80 Prozent. Der Rest entfällt auf österreichische Banken (rund 6 Prozent) sowie Versicherungen, Pensionskassen und Investmentfonds (10 Prozent). Österreichs Privatunternehmen weisen im Vergleich dazu einen deutlich höheren Inlandsanteil auf. Nur 43 Prozent ihrer Verpflichtungen werden im Ausland gehalten. Da Emissionen privater Unternehmen häufig von inländischen Banken begleitet werden und überwiegend für den Inlandsmarkt bestimmt sind, halten österreichische Banken (20 Prozent) sowie inländische Privathaushalte (14 Prozent) einen deutlich höheren Anteil an Anleihen privater Unternehmen. (APA, 3.8.2012)
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...zum Beispiel, bekämen wir auch einen Negativzins, d.h. der Käufer der Anleihen zahlt noch den Verkäufer einen Bonus, dass er überhaupt Anleihen bekommt.
Also: es besteht ein Unterschied!
Znsen zu zahlen haben, immer noch keine Zinsen. Die Spreizung bei den Deutschen ist breiter und reicht bis in die mitttelfristigen Anleihen hinein, wo ein Negativzins anfälllt. Das ist der Unterschied zwischen unserem Rating und dem der Deutschen.
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