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vergrößern 1280x800KDE 4.9 ist dem Andenken von KDE-Community-Mitglied Claire Lotion gewidmet, die im vergangenen Mai verstorben ist.
vergrößern 787x581Dolphin kann nun Metadaten direkt in der Dateiansicht darstellen, zudem lassen sich jetzt Dateien wieder "inline" umbenennen.
vergrößern 1042x695Das Aktivitäten-Konzept wird auch mit KDE 4.9 konsequent weiter vorangetrieben.
Die Linux-Desktop-Welt war immer wieder einmal schwierigen Zeiten ausgesetzt, so lässt sich auch das KDE-Projekt von den aktuellen Problemen rund um das - dem KDE zugrundeliegende - C++-Framework Qt nicht so einfach aus dem Tritt bringen, und hat am Mittwoch eine neue Version der eigenen Software zum Download gestellt. KDE 4.9 bringt dabei wieder den gewohnten Mix aus neuen Features, Fehlerbereinigungen und Detailverbesserungen.
Dolphin
Der Dateimanager Dolphin kann nun Metadaten auch direkt in der Dateiansicht darstellen, bisher war dies nur innerhalb des Seitenpanels und als Tooltip möglich. Zusätzlich können Dateien jetzt nach diesen Kriterien gruppiert und sortiert werden. Ein Comeback gibt die Möglichkeit Dateien direkt in der Dateiansicht umzubenennen, das Interface der Places-Ansicht und der Suche wurde ebenso verbessert. Über ein neues Plugin lassen sich jetzt auch Mercurial-Code-Repositories aus dem File-Manager nutzen - wie es zuvor schon mit CVS, SVN und Git der Fall war.
Activities
Weiter voran treibt man das Konzept der "Aktivitäten", mit der neuen Version können jetzt etwa Dateien über Dolphin oder Konqueror gezielt einer einzelnen Aktivität zugeordnet werden. Wer will kann auch eigene Dateiansichten erstellen, die alle Files aus einer Aktivität kombinieren.
Verschlüsselung
Noch als experimentell sieht man die Möglichkeit an, einzelne Aktivitäten mithilfe von EncFS zu verschlüsseln - insofern wird diese Funktion auch noch nicht über das User-Interface des Desktops angeboten. Ein weiterer Bereich, in dem Aktivitäten weiter in den Vordergrund gerückt werden, ist der Fenstermanager KWin, bei dem Fenstern und Anwendungen jetzt nach diesem Kriterium gruppiert werden können.
Eine weitere Neuerung von KDE 4.9 ist die Einbindung von Google-Konten über zwei neue Akonadi-Module. Auf diesem Weg können sowohl Kalenderinformationen als auch Kontakte in die entsprechenden Programme integriert werden. Der Mail-Client KMail kann jetzt die Einstellungen und Informationen aus anderen Programmen wie Thunderbird oder Evolution übernehmen.
QML
Weiter voran schreitet zudem die Umwandlung der KDE-Plasmoids auf QML, die man im letzten Produktzyklus begonnen hat. So wurde etwa der Shutdown/Logout-Dialog umgebaut, selbiges gilt für das Power-Management-Plasmoid. Das Layout des NetworkManager Plasmoid wurde ebenfalls umgestaltet.
Vermischtes
Der Dokumentanzeiger Okular kann jetzt PDF-Anmerkungen dauerhaft speichern, der Musikplayer Juk bietet nun eine Last.FM-Anbindung, der Bildbetrachter Gwenview kann mit einem neuen Fullscreen-Modus aufwarten. Der Terminal-Emulator Konsole bietet beim Drag & Drop von Verzeichnissen nun ein Kontextmenü an, mit dem im Terminal-Emulator auf das betreffende Verzeichnis gewechselt werden kann. Tabs lassen sich bei Konsole nun ablösen und in eigenständige Fenster verwandeln. Der Weltenbetrachter Marble soll mit der neuen Version schneller als bisher zu Werke gehen und bietet diverse User-Interface-Verbesserungen. Die Routen-Erweiterung für Marble beinhaltet jetzt Support für Fahrrad- und Fußwege, sowie OSRM (Open Source Routing Machine)-Unterstützung.
Download
KDE 4.9 ist in Form des Source-Codes auf der Seite des Projekts erhältlich. Weitere Informationen finden sich in der offiziellen Release-Ankündigung. (apo, derStandard.at, 03.08.12)
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Da passen Usability, Farben und Design stimmig zusammen, ohne dass es Klickibuntimäßig wirkt.
Abgerundet wird das Ganze natürlich mit der äußerst ausgereiften Subpixel- Optimierung.
Ganz feine Sache !
Tablets sind natürlich eine ganz andere Geschichte, keine Frage !
Nimm dich mal selber her - mit welchen OS arbeitest du? Ich nehme mal nicht an zu 100% mit Linux. (Desktop) Dir fallen Apps auf die nicht sauber und schön in das OS integriert sind - oder?
Im Mobil-Bereich gibt es ganz klare Studien dass z.B. eine Anwendung die wie eine iPhone-App aussieht und unter Android läuft schlechter von den Usern akzeptiert wird. (Wenn sie die Wahl haben.)
Welches Auto kaufst du - eines dass dir nicht gefällt aber technisch besser ausgestattet ist wie das andere?
Diese Thema ist nicht so trivial wie es den Anschein hat...
kde ist supertoll nur zwei sachen stoeren micht:
Das seit 4.7 beim kdm das XDMCP nicht funktioniert.
Die willing antworten werden im greeter/chooser noch angezeigt aber beim ersten mauskontakt stirbt kdm und startet neu.
workaround: /usr/lib64/kde4/libexec/kdm_greet aus einer kdm-4.6.x version verwenden.
Ist XDMCP wirklich so ein randgruppen usecase, so das das keiner fixt?
und das kio_upnp-ms nicht funkt. Ich kann mit dolphin zwar meine DNLA server sehen, aber nicht deren inhalt browsen.
workaround: mit vlc oder xbmc gehts.
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