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Wien - Wenig Verständnis für den Wunsch von Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) nach verstärkter Lehrer-Fortbildung im Sommer hat der Grüne Bildungssprecher Harald Walser. "Es nervt, wenn die Unterrichtsministerin fast im Wochentakt neue Vorschläge und Forderungen macht, sie aber dann in der Schublade verschwinden lässt", so Walser in einer Aussendung. "Das ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit und könnte von der Ministerin per Weisung sofort umgesetzt werde. So wirkt es wie populistisches Lehrerbashing im Sommerloch."
Für Walser ist Schmieds Forderung ein "neuerliches Ablenkungsmanöver von den bildungspolitischen Versäumnissen der letzten Jahre". Weder gebe es ein Regierungs-Konzept für die Ausbildung aller Lehrkräfte noch ein neues Dienstrecht. Gerade im Bereich der Ausbildung drohe ein "organisatorischer Wildwuchs zwischen Hochschulen, Universitäten, eigenen Fakultäten und Schools of Education - in jedem Bundesland anders". (APA, 3.8.2012)
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In Oberwart wird die Kündigung einer Lehrerin der Krankenpflegeschule vor dem Arbeitsgericht verhandelt. Dabei wird die Frage aufgeworfen, ob die Direktorin einen Teil des Lehrkörpers gemobbt hat oder umgekehrt dieser die neue Direktorin
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Das Schmied'sche Lehrerbashing hat ja schon Methode: es ist die perfide Art, die eigenen Leute bei der Bevölkerung so schlecht zu machen, dass diese ihr schließlich beipflichtet....wie man in den Artikeln über Schule jederzeit sehen kann.
Fr. Schmied ist Ankündigungsweltmeister. Aber es ist einfach nichts dahinter: entweder sind die Vorschäge schwachsinnig oder nicht durchführbar, weil zu teuer.
Ich vermute, dass sie sowohl von der Regierung (und damit auch von Parteifreunden) als auch von der Gewerkschaft an der ausgestreckten Hand verhungern musste...
Ich vermute, dass sie engagiert war - und gute Absichten hatte.
Ich wette aber drauf, dass sie inzwischen genauso unbrauchbar wie jedes andere Regierungsmitglied in ihrem Job ist und ihre einzige Funktion sich derzeit auf Gehalt einstreichen und Pension sammeln erstreckt - auch wie bei den anderen Regierungsmitgliedern.
Immerhin verursacht sie weniger Zusatzkosten als ein Inseranten- oder Bankenfinanzierer |-D
Wer hingegen dafür ist, dass Lehrer nur die Hälfte von normalen Menschen arbeiten müssen (und das noch ganz normal und ihr gutes Recht finden), ist zwangsläufig auch für miese Bildung in diesem Land.
Die Forderung "ich bin für Bildung und gleichzeitig für Lehrerpfründe" ist heuchlerisch oder naiv oder halt beides.
Wenn Lehrer mehr arbeiten sollen, sehe ich grundsätzlich 2 Möglichkeiten: Mehr Lehrer anstellen - oder die Stundenanzahl und äquivalent den Lohn der Lehrer erhöhen. Beides wird ungefähr gleich viel kosten. Ich würde letzteres bevorzugen.
Wenn sie aber die Anzahl der Unterrichtsstunden erhöhen wollen (das ist nicht dasselbe wie die Lehrerarbeitszeit) - DA bin ich sofort bei ihnen. Entlasten wir Lehrer von Verwaltungskram und lassen dieselbe Aufgabe Leute mit niedrigerem Stundenlohn machen.
Einen Eindruck von Vollzeitarbeit könnten Sie durch vepflichtenden 3monatige Praktika in der realen Arbeitswelt bekommen
"Lehrer verdienen bereits vollzeit" - tun sie das? Ich mein, ja, ein Lehramtsstudium wurde nie als "richtiges" Studium empfunden... Aber nachdem wir heute sogar FH-Absolventen als Akademiker betrachten, sollten wir uns das näher ansehen.
Für Uni-Absolventen verdienen Lehrer einen eher schwachen Stundenlohn. Wir müssen ja
- Unterrichtszeit
- Zeit mit Verwaltungstätigkeiten
- Korrekturzeiten
zusammenzählen.
Es gibt zwar auch ausgezeichnet verdienende Lehrer (Sportlehrer werden kaum viel Zeit mit "Up2date-halten" oder "Korrekturen" verschwenden - aber die Masse ist recht niedrig entlohnt.
sie verdienen deutlich mehr als ein Durchschnittsösterreicher vollzeit, und definitiv der Ausbildung angemessen.
Bei der derzeitigen Leistung noch mehr Gehalt zu verlangen, ist wohl eine bodenlose Verhöhnung des Steuerzahlers
"sie verdienen deutlich mehr als ein Durchschnittsösterreicher vollzeit" ?
Was sehen sie als "den Verdienst" des Durchschnittsösterreichers?
Verwenden sie Median- oder Durschschnittseinkommen aller Österreicher? Wie haben sie die Teilzeit- oder Geringverdienerkräfte rausgerechnet? Der Stundenverdienst lässt sich ja auf statistik.at nicht ermitteln.
Daher:
Wenn sie schon Thesen aufstellen wie " verdienen deutlich mehr als ein Durchschnittsösterreicher " - dann haben sie sicher belastbares Zahlenmaterial als Grundlage, oder? Dann würde ich sie um einen Link ersuchen - sie könnten damit viele überzeugen.
Oder sollten sie doch nur ein Bildungsverlierer und Stammtischprolet sein?
Im Gegensatz zu Lehrern habe ich aber auch wirkliche Erfahrung, und damit Gespür für Pragmatismus.
Nachdem das Durchnittsgehalt für Vollzeit derzeit bei unter 2.000,- brutto liegt, darf ich Ihnen versichern, dass die Lehrer im sowohl im Schnitt als auch im Median deutlichst über dem Schnitt und dem Median sind.
und außererdem - wie sie beweisen - unterdurchschnittlich höflich und sozial kompetent sind
Sorry, bin kein Lehrer, war nie einer und werde nie einer sein. Kein Job für mich.
"Nachdem das Durchnittsgehalt für Vollzeit derzeit bei unter 2.000,- brutto liegt" - spannender wären hier die Vollzeit-Akademiker.
Aber lesen sie selbst nach: http://derstandard.at/134516435... Akademiker
Wenn ein Lehrer Fortbildung in den "Ferien" machen möchte, dann nicht an der PH Wien, denn das Institut Fortbildung ist in der Ferienzeit verwaist.
Viele Lehrer suchen sich private Fortbildung, um sich weiterzubilden, da auch das Angebot, an der PH, unterm Jahr nicht sonderlich erbauend ist.
wenn dein bezirkschulinspektor dann deine fortbildung auf der UNI nicht anerkennen möchte. es gibt weiters eine weisung, dass dein direktor dafür notwendige supplierungen nicht genehmigen muss. (betrifft zumindest oö. landeslehrer)
wie politiker so sprechen, nicht ja und nicht nein, nicht kalt und nicht warm, kann sein oder nicht sein. wahrscheinlich hat sie damals in der bank gar nicht mitbekommen, was vor sich geht. es geht eben nichts über ein gesundes selbstvertrauen.
Die Grünen sind FÜR Lehrerbashing, nur außerhalb des Sommerlochs?
Ich möchte sagen, dass ich gegen das Bashing von irgendjemanden zu allen Zeiten bin.
Wofür ich aber schon bin, ist die Äußerung von Kritik und dagegen, dass man sich gegen jede Äußerung von Kritik immunisiert, in dem man das Wörtchen "bashing" ins Spiel bringt...
Tatsache ist, dass die Frau BM den Besuch der Pädagogischen Hochschulen im Sommer ganz einfach anordnen könnte. Das würde allerdings bedeuten, dass dort auch eine ausreichende Zahl von (hoffentlich sinnvollen) Seminaren angeboten werden müsste. Das kostet schätzungsweise einen dreistelligen Millionenbetrag.
Stattdessen haut sie halt ihren Untergebenen öffentlich eins auf den Hinterkopf und tut so, als hätten die etwas angestellt. Das ist - auf einer sehr primitiven Ebene der Propaganda -- durchaus praktikabel. Anständig und mittelfristig produktiv ist es nicht.
Andererseits kann sie ihre Lehrer/innen eigentlich nicht noch mehr frustrieren.
geändert haben. Sie wird immer eine Ankündigungsministerin bleiben, die sich von ihren ach so hoch geschätzten Expertengruppen gängeln lässt, um im 2-Wochentakt mit irgendeiner Idee an die Öffentlichkeit zu gehen. Das Wissen, wie es an der Basis "ihrer" Lehrer abläuft fehlt ihr gänzlich, stattdessen bemüht sie sich, "ihre" Lehrer kontinuierlich anzupatzen. Solange diese Frau am Ruder ist wird sich nicht viel ändern - und das in jedem Sinne!
nicht nur in Seminaren oder speziellen Veranstaltungen stattfinden muss. Fortbildung kann auch individuell, im Privatleben vollzogen werden. Ein Sprachlehrer liest z.B. Bücher verschiedener Autoren, macht eine Reise in den Zielländern, sieht sich nach neuen Medien und Materialien um, nimmt am Austausch in Internetgruppen teil, etc.
dass er alle möglichen Tätigkeiten die eh jeder Mensch durchführt als Arbeitszeit oder doch zumindest als Fortbildung betrachtet.
Schon der Gang zum Billa oder das Nehmen einer Dusche kann natürlich auch als Notwendigkeit der Arbeit betrachtet werden.
Immerhin beziehen sie ein aliquotes Gehalt, das heißt ihr Verdienst der Zeit, in der sie unterrichten, wird zusammengezählt und auf das gesamte Jahr verteilt.
Ihr Einwand bzw. Vergleich mit anderen Akademikerberufen ist demnach sinnlos.
sozusagen.
Aber sie haben recht, gerade bei LehrerInnen lässt sich die Trennung von Beruf und privat oft schwer ziehen.
Religionslehrerinnen im Pfarrgemeinderat und bei religiösen Festen, Musiklehrerinnen als Leiterinnen des Kirchenchors...
... mit dem lehrerbashing im sommerloch. die einzigen, die verzweifelt das dünne süppchen der pädagogenschelte am köcheln halten, sind interessanterweise die frau minister & der brav apportierende standard.
was soll denn zb ein mathematik- od. französisch prof. neues lernen. ín geographie, ändert sich öfter etwas (länder,- städtenamen od. sogar grenzen). ist die mathematik, wie sie für die schule benötigt wird, nicht schon ausreichend erforscht, was kann es da neues geben? soll der englischprof. die aktuelle jugendsprache in den londoner slums lernen, oder bringts den kindern etwas, wenn er englisch für mediziner lernt? lateinlehrer, was könnten die denn tun? die rechtschreibreform ist inzwischen solange her, daß lehrer sie bestimmt beherrschen. warum wird hier versucht, die kinder mit unnötigem wissen, das lehrer erst krampfhaft finden müssen, zu belasten?
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