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Wien - Die Rücktritte von Landesrat Achill Rumpold, Klubobmann Stephan Tauschitz und Landesgeschäftsführer Thomas Goritschnig werden in der Bundespartei positiv aufgenommen. Er glaube, dass der geschäftsführende Parteiobmann Gabriel Obernosterer genau das vorgemacht habe, was auch die Kärntner SPÖ und die FPK machen sollten, sagte Generalsekretär Hannes Rauch am Freitag.
"Es braucht eine neue politische Kultur in Kärnten", stellte Rauch fest. Für diesen Neustart brauche es aber auch neue Köpfe. Obernosterer sei in der "Sondersituation" Kärnten durch den großflächigen Austausch "sehr glaubwürdig" - im Gegensatz zu SPÖ-Chef Peter Kaiser und FPK-Landeshauptmann Gerhard Dörfler, die trotz Korruptionsvorwürfen bisher keine personellen Konsequenzen gezogen hätten.
Es sei außerdem ein "normaler politischer Vorgang", dass sich ein neuer Parteiobmann ein neues Team suche, merkte der Generalsekretär an. Zurufe aus der Bundespartei brauche es dafür nicht.
Unterschiedliche Reaktionen von Kärntner Parteien
Bei SPÖ, Grünen und FPK haben die Rücktritte für unterschiedliche Reaktionen gesorgt. Die FPK wertet das Köpferollen als Beweis für weitere Verstrickungen in den Birnbacher-Skandal. Für die SPÖ hat sich der neue Parteichef Gabriel Obernosterer durchgesetzt. "Eine logische Konsequenz aus dem Korruptionsskandal" sind die Rochaden für die Grünen.
Am Donnerstag hatte Obernosterer Landesrat Achill Rumpold, Klubchef Stephan Tauschitz und Geschäftsführer Thomas Goritschnig zum Rücktritt aufgefordert, um die Partei erneuern zu können. Alle drei stellten daraufhin ihre Ämter zur Verfügung. Einen Nachfolger gibt es bis dato nur für Tauschitz, der einfacher Abgeordneter bleibt. Sein bisheriger Stellvertreter Ferdinand Hueter übernimmt die Klubführung der ÖVP im Kärntner Landtag. Wer Rumpold in der Regierung und Goritschnig in der Partei nachfolgt, soll Ende August bekanntgegeben werden.
SPÖ und Grüne begrüßen Maßnahme
Der designierte FPK-Chef Kurt Scheuch meinte am Freitag zu den Vorgängen in der ÖVP, dies zeige, dass die Partei in Wirklichkeit viel tiefer in den Birnbacher-Skandal verstrickt sein dürfte als angenommen. Obernosterer wolle alle möglichen Alternativen zu ihm als Parteiobmann vor dem Sonderparteitag ausschalten, es gebe offenbar einen heftigen internen Machtkampf in der Kärntner ÖVP.
Der Kärntner SPÖ-Parteichef Peter Kaiser sagte zu den Personalentscheidungen: "Das ist Sache einer Partei. Obernosterer hat sich innerparteilich durchgesetzt. Wir werden sehen, wie es jetzt weitergeht."
Für Frank Frey, Landessprecher der Grünen, sind die Rücktritte bei der Kärntner ÖVP "die logische Konsequenz aus dem Korruptionsskandal", für dessen Aufdeckung sein Parteifreund Rolf Holub gesorgt hat. Nun sieht Frey die FPK unter Zugzwang: "Mit Harald Dobernig sitzt jetzt nur noch ein Landesrat in der Regierung, der direkt mit der Hypo- und Birnbacher-Causa in Verbindung steht. Auch sein Rücktritt ist nur mehr eine Frage der Zeit." (APA, 3.8.2012)
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kein Brunnen ist sicher vor Dir, wo Du Deinen "Dünneff" ablieferst. Eigentlich sollte die ÖVP längst auf Deine Portierdienste verzichten. Dafür werden auch bald die Parteierneuerer sorgen.
Ich kenne keine/n mehr, der auch nur eine Meldung von Dir hören kann. Typische Parteiblindschleiche. Ich entschuldige mich bei den Tieern.
Was sagt denn der Herr Rauch zu den Anschuldigungen des ehemaligen Landesparteivorsitzenden an EX Kanzler Schüsserl?
Das ist doch ein offenes Geheimnis, daß ÖVP/FPÖ damals viele Millionen für den Eurofighter Deal kasssiert haben. Aber das will Herr Rauch glaube ich nicht in seinen Pamphlets stehen haben......
Und er muss wieder das typische schwarze Arxxloch geben.
HALLO, Rauch - Aufwachen! Die OVP und die rechten Parteien sind die Korruptionisten und Verbrecher.
"Mit Harald Dobernig sitzt jetzt nur noch ein Landesrat in der Regierung, der direkt mit der Hypo- und Birnbacher-Causa in Verbindung steht."
Dem stimme ich nicht zu. Dörfler war Parteikassier, und so gut alle Blaunen haben Dreck am Stecken, nicht nur hinsichtlich der Hypo.
Dieses Bundesland ist verrottet. Tausche Kärnten gegen Südtirol!
Und Kurt Scheuch hat das Birnbacher Honorar als "günstigste Variante" gepusht. Ein Schelm wer sich dabei böses denkt. Ohne Warnung von Richter Herrnhofer hätte er sich auch noch als Zeuge verplappert hinsichtlich einer Beitragstäterschaft zur Untreue. Hoffe, dies kommt noch.
da braucht man nicht dabeigewesen zu sein und es wird ja geprüft, ob nicht auch noch gegen den Kurt Scheuch ermittelt werden soll.
Kurt Scheuch setzte sich für das Birnbacher-Honorar ein, das geht aus einem Protokoll der Landesholding hervor.
http://kaernten.orf.at/news/stor... s/2544067/
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