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Krafttraining gehört zu einem ausgewogenen Trainingsplan dazu.
Schweißgebadet und mit hochrotem Kopf sind in Hitzeperioden Läufer immer wieder zu beobachten. Ist diese Quälerei sinnvoll? Oder ist es nicht viel gesünder, ein kühles Getränk im Schatten zu trinken? Nein, behaupten Experten. Trainiert werden kann fast immer. Aber sowohl Indoor als auch Outdoor gilt: Bei Hitze, Ozonbelastung und nach Krankheiten einige Verhaltensregeln zu beachten.
Anstatt sich in der Mittagshitze durchs Trainingsprogramm zu quälen, sportelt es sich frühmorgens oder spätabends besser. Und eine Koordinations- oder Krafttrainingseinheit im Fitnesscenter einzulegen, ist nicht nur an den „Hundstagen" zu empfehlen, sind sich Sportwissenschafter und Internist einig. Schließlich gehören Übungen an Hanteln & Co. in jeden ausgewogenen Trainingsplan. Sie sorgen für ein stabiles Muskelkorsett und ein gute Koordination, wodurch Verletzungen oder Fehlbelastungen vorgebeugt wird.
Wer trotzdem ins Freie will, sollte auf sein Herz hören. Ist es heiß, dann steigt die Herzfrequenz. Genau aus diesem Grund ist das Herz ein guter Schrittmacher, meint Internist und Sportarzt Wolfgang Munda: "Hitze bringt unseren Körper auf Hochtouren. Er produziert Schweiß, der uns kühlt, um die innere Temperatur konstant zu halten. Das kostet Energie und lässt das Herz schneller schlagen". Da der Puls an heißen Tagen schon automatisch höher ist, ist er auch ein guter Indikator dafür, wie viel wir uns zumuten können. "Wenn man in seinem optimalen Pulsbereich bleibt, dann trainiert man auch bei Hitze richtig", sagt Sportwissenschaftler Alexander Novak vom Manhattan Fitnesscenter: "Läuft man nach der Pulsuhr, dann läuft man bei Hitze automatisch langsamer. Welcher Pulsbereich der individuell optimale ist, kann jeder durch einen leistungsdiagnostischen Test, feststellen lassen."
Wasser und Kopfschutz
"Wasser" schreit der Körper bei Hitze und auf will erhört werden. Die richtige und ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist eine der Grundregeln, damit Sport im Sommer gesund bleibt. "Mindestens ein halber bis ein Liter extra sollte während der heißen Jahreszeit getrunken werden. Am besten über den ganzen Tag verteilt, und nicht erst, wenn der Durst kommt oder kurz bevor man sporteln geht", betont Novak. Wasser ist da für Hobbysportler durchaus das richtige Elixier. Zu empfehlen sind aber auch Mineralstoffgetränke ohne Kohlenhydrate, die vom Körper sogar besser aufgenommen werden als Wasser. Auf die ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist auch zu achten, wenn man vor der Hitze zum Trainieren ins Fitnesscenter flieht.
Neben Wasser und Pulsuhr sollte im Sommer auch eine Kopfbedeckung in der Sporttasche nicht fehlen. Munda: "Ist unser Kopf zu lange ungeschützt direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt, wird die Hirnhaut gereizt. Diese Entzündungsreaktion ist unter dem Begriff Sonnenstich bekannt und äußert sich beispielsweise in einer gestörten Feinkoordination, Schwindel oder Übelkeit." Aber auch mit Kopfbedeckung sollte man sich nicht zu lange in der prallen Sonne aufhalten. Denn klettert die Kerntemperatur des Körpers zu weit nach oben, dann versucht das Kreislaufsystem uns zu kühlen, indem es die Wärmeabgabe über die Haut verstärkt. "Die Blutgefäße in der Peripherie unseres Körpers erweitern sich. Das führt dazu, dass weniger Blut zum Herzen gelangt und der Blutdruck abfällt. Ergebnis ist ein sogenannter Hitzekollaps, mit Schwindel, Übelkeit bis hin zur Bewusstlosigkeit", erklärt der Internist. Gefährlich ist das vor allem auch wegen der Verletzungsgefahr, wenn man bewusstlos zusammenbricht.
Keine Pauschalregel
Heiß und kalt erwischt uns nicht nur das Sommerwetter in Österreich. Auch die Klimaanlagen in Büro, Einkaufszentrum oder Urlaubsflieger sorgen für ein Wechselbad der Temperaturempfindung. Ein grippaler Infekt ist da schnell eingefangen. Wenn es draußen warm ist, wird dieser besonders gern ignoriert - auch dann wenn Fieber im Spiel ist, so Munda: "Oft wird viel zu früh wieder mit dem Training begonnen. Das bringt keinen Leistungszuwachs, sondern kann im Gegenteil sogar zu Herzschäden führen. Leider gibt es keine Pauschalregel, ab wann wieder trainiert werden darf. Das ist sowohl von der Krankheit, als auch von der individuellen Konstitution abhängig. Hier kann ich wirklich nur empfehlen, sich mit einem Arzt zu beraten." Absolutes Sportverbot verhängt der Internist jedenfalls bei Krankheiten, die akut die Lunge oder das Herz betreffen, während und unmittelbar nach Infekten mit Fieber oder bei Antibiotika-Einnahme.
Gesundheitsschädlich ist auch eine erhöhte Ozonkonzentration in der Luft. Ozon reizt Schleimhäute, Augen und Atemwege. Menschen reagieren unterschiedlich stark auf diese Belastung. "Je intensiver die Sonne, desto mehr Ozon bildet sich unter bestimmten Umgebungsbedingungen. Besondere Vorsicht ist daher auch im Urlaub geboten", erklärt Munda und empfiehlt: „Bei hohen Ozonwerten ist es für empfindliche Personen gesünder, ihr Training nach drinnen zu verlegen". (red, 3.8.2012)
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und wenn's am Wettkampftag heiss ist, zB. beim Wiener Frauenlauf (30.000 Teilnehmerinnen, ich bezeichne das mal nicht als Spitzensport), dann verlegen wir den auch nach drinnen?
Oder hat dann die Teilnehmerin einen Vorteil, die bei jedem Wetter trainiert hat (unabhängig vom jeweiligen Leistungslevel)?
was glaubst erst welchen vorteil die haben wenn sie 6 monate im jahr am himalaya trainieren, 3 monate in der arktis und 3 monate im death valley! (unabhängig vom leistungslevel!)
wie schon geschrieben wurde gehts um gesunden alltäglichen sport für die breite masse denen wettkämpfe und co am popo vorbei gehen, was das absolut beste ist, was man sich an seiner einstellung zum sport aneignen kann.
bei Hitze frühmorgens oder abends Sport betreiben.
Ja, das wissen die Wenigsten.
Dass man überhaupt kein Fitness-Center braucht, um sich fit zu halten: das wissen offenbar auch Standard-Redakteure (und Fitness-Center-Betreiber) nicht. Wer nämlich regelmässig Ausdauersport betreibt, kann sich aeroben Sport sparen: außer er will, warum auch immer, Muskeln aufbauen.
Noch besser als jedes Fitness-Training ist übrigens Qigong, TaiChi oder KungFu. Das schafft zwar keine äußerlich aufgeblähten Muskeln: dafür aber eine robuste Gesundheit und eine innere Kraft, die so manchen Starkmeier aus den Schuhen kippen lässt. :D
die beste körperliche betätigung ist die die einem spaß macht und man deswegen regelmäßig ausübt, dann ist es vollkommen wurscht welche das ist.
das geschwafel von kungfu&co und innerer kraft ist (in unserem breitengrad) vollkommen überwertet, da ausnahmslos jeder sport den man konsequent ausübt innere kraft und stärke zum durchhalten abverlangt. ganz abesehen davon brauchen wir europäer sowas wie "innere kraft durch kampfkunst" aber sowas von gar nicht in den mund nehmen, weil es in ganz europa ganz einfach keinen dojo dafür gibt, der dem gerecht werden würde, ganz zu schweige von der bereitschaft die zeit dafür aufzuwenden. hier trainiert man kampfsport und nicht kampfkunst, das sind zwei verschiedene welten.
Beim ersten Teil bin ich bei ihnen, darum auch grün.
Der zweite Teil stimmt in meinen Augen nur zum Teil. Und zwar insoweit das jede Tätigkeit die man gerne macht und bei der man sich nur darauf konzentriert, hier dasselbe ergebnis liefert wie kampfkunst. da spielt es keine rolle was man tut.
dieses innere kraft durch kampfkunst kommt von 2 punkten
1) gesteigertes selbstvertrauen
2) kung fu filme ;)
punkt 2 trägt klar dazu bei das dem viel zu viel beduetung beigemessen wird. will man meditieren lernen soll man meditieren gehen und nicht mit zb aikido beginnen.
ich glaube, sie waren noch nie in einem fitnesscenter. ein "richtiges" training unter fachlicher betreuung hat nichts mit muskelaufblähung zu tun, dafür mit gesundheit.
die von ihnen aufgezählten "sport"arten sind nett, allerdings braucht es für kungfu schon mehr.
Das hängt aber auch vom Studio ab. Ich hab mal eine Zeitlang im Bodystyle (Webgasse) trainiert, dort wird man am Anfang mal gewogen und vermessen, dann legt man gemeinsam mit dem Trainer einen Trainingsplan fest. Den kann man nach einiger Zeit mit dem Trainer wieder durchgehen und modifizieren, das gehört bei denen zum Service - auch, dass sie Neulingen zeigen, wie man mit den einzelnen Geräten richtig trainiert. In den günstigeren Studios schaut's so aus, dass es so eine Einweisung nur auf Nachfrage gibt, d.h. die Leute trainieren halt z.T. irgendwie vor sich hin, stellen die Sitze bei den Geräten falsch ein, führen die Übungen falsch aus etc.
Das war in der Webgasse auch so - also dass die Trainer immer da waren und auch drauf geschaut haben, was die Leute so machen. Ich hab mittlerweile gewechselt, weil wir umgezogen sind und es mehr oder weniger direkt gegenüber ein FitInn gibt - das bietet zwar längst nicht so viel wie ein teures Studio, aber für die Basics reicht es allemal :)
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