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Paris - Einem deutsch-italienischen Team von Wissenschaftern ist mit der Entwicklung der ersten Roboterhand, die teilweise mit dem Geschick menschlicher Hände mithalten kann, ein großer Schritt in der Roboterforschung gelungen.
Da gehen keine Eier zu Bruch
Die Internetseite CORDIS Features, die für mit EU-Geldern geförderte Forschungsprojekte wirbt, berichtete, die Hand könne sowohl Eier angreifen, ohne dass sie zu Bruch gingen, als auch schwere Gegenstände anheben. Außerdem könne die "Dexmart" (Kurzform für "dexterous" und "smart") benannte Hand verschiedene Gegenstände auch benutzen und formen.
Nach menschlichem Vorbild
Bisher können in der Industrie eingesetzte Roboterhände lediglich greifen. Die dazu nötige Kraft können sie nicht selbstständig einschätzen. Forschern der Universitäten in Saarbrücken, Bologna und Neapel sei es nun gelungen, eine Hand "nach menschlichem Vorbild" zu bauen, berichtete der Leiter des Projekts, Claudio Melchiorri. Wie beim Menschen haben die Finger drei Teile, die jeweils mit Hochgeschwindigkeitsmotoren verbunden sind. Lichtsignale helfen der Hand, Gewicht und Oberflächenstruktur eines Gegenstandes automatisch einzuschätzen.
Sichere Bewegungen als Schlüsselproblem
Der Durchbruch der Robotertechnologie im Haushalt, bei Operationen oder in der Industrie wird schon länger vorhergesagt. Die Fähigkeit, wie ein Mensch Gegenstände zu ergreifen und sie sicher zu bewegen und zu benutzen, gilt jedoch als ein Schlüsselproblem der Disziplin.
Dies gilt umso mehr, wenn die Hand in etwa menschliche Ausmaße haben soll, wie es bei "Dexmart" gelungen ist. (APA, 3.8.2012)
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Und ich finde, der Artikel passt irgendwie zu:
Sex mit Robotern: Was geht und was (noch) nicht
http://derstandard.at/134294810... noch-nicht
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