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Es ist einer der großen Vorteile der freien Welt, dass man sich in ihr völlig frei bewegen kann. Man muss sich nur an unzählige Regeln halten. Manchmal und speziell bei Olympia bleibt dann halt nimmer viel Bewegungsfreiheit über. Diesbezüglich war ein Ausflug zum Reiten nach Greenwich das Highlight. ISH (internal Shuttle) verpasst, also TM MM1 (Shuttle zum Hauptpressezentrum) verpasst.
Der Driver vom nächsten ISH rät: "Im Zelt da hinten können Sie fernsehen und auf den nächsten TM MM1 warten." Gehört, getan. Natürlich dürfen Journalisten dort nicht hin, aber der Security unter dem Sonnenschirm hat den Kopf auf der Brust. Schlafende Securitys soll man nicht wecken.
Das Zelt dient freiwilligen und unfreiwilligen Helfern (Soldaten) als Buffet. Im Fernsehen läuft Radfahren, davor schlafen drei Soldaten im Sitzen, vielleicht waren sie kürzlich mit dem Security im Pub. Die Sandwiches sind zur Abwechslung gratis. Ein Sandwich in London kostet umgerechnet noch weniger als 100 Euro, fällt nicht unter Anfütterung. Und dann geordneter Rückzug. Der Security schläft immer noch. Victory.
Natürlich gibt es auch Pub Rules. Nämlich drei. Erstens: ja nicht auf Bedienung warten, sondern an der Theke bestellen. Zweitens: nicht einzeln bestellen und bezahlen, sondern Runden ordern und schmeißen. Drittens: kein Trinkgeld geben. Aber den Landlord ab und zu auf ein Pint einladen? Feel free! (Fritz Neumann, DER STANDARD, 3.8. 2012)
das war mal so als tatsächlich noch der Eigner oder Pächter hinter der Theke standen. Dann galt es als insult ein Trinkgeld zu geben. Mittlerweile gehören fast alle pubs, zumindest in London und den grösseren Orten den Brauereiketten und es stehen OsteurpäerInnen hinter der Budl. Die nehmen gerne ein Trinkgeld.
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