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Nicht mehr nur auf Radwegen sollen Radfahrer in Wien bevorzugt werden. Und auch Fußgänger sollen künftig mehr Platz erhalten.
Wien - Die Zahl der Unfälle mit Verletzten beim Radfahren ist vergangenes Jahr laut Kuratorium für Verkehrssicherheit gestiegen - obwohl die Zahl der Unfälle in der Verkehrsstatistik insgesamt rückläufig ist. So gab es 2011 laut KFV in Österreich um 19 Prozent mehr Fahrradunfälle mit Verletzten als 2010 und mit 42 Toten um 31 Prozent mehr tödlich verunglückte Radfahrer.
Die Zahl der Radler wachse in Wien aber stärker als die Zahl der Unfälle, sagt der dortige Fahrradbeauftragte, Martin Blum. Die Bundeshauptstadt sei ein sicheres Pflaster für Radfahrer.
Und es sollen weitere Maßnahmen folgen, um die Situation zu verbessern. So soll im Herbst die erste "fahrradfreundliche Straße" Wiens eröffnet werden, wie Blum am Donnerstag dem Standard verriet. Die Hasnerstraße im 16. Bezirk soll dank Vorrangregelungen für den Radverkehr attraktiver, dank der Schaffung zweier Sackgassen für Autofahrer aber verkehrsberuhigt sein.
Der Wiener Fahrradbeauftragte soll künftig eng mit dem Fußgängerbeauftragten zusammenarbeiten, nach dem derzeit per Ausschreibung gesucht wird. Ende August müssen sich die Bewerber einem Hearing stellen. Im November erfährt die Öffentlichkeit, wer das Rennen gemacht hat.
Der Beauftragte soll die Fortbewegung per pedes bewerben und Verbesserungsvorschläge ausarbeiten, sagte der grüne Verkehrssprecher in Wien, Rüdiger Maresch. Der Stadtregierung schwebt beispielsweise die Schaffung von Fußgänger-Highways - ähnliches Konzept wie für Radfahrer - vor.
"Das sind nicht unbedingt Fußgängerzonen", so Maresch. Auf diesen eigens beschilderten Routen soll man zügig vorankommen, sehenswerte Orte Wiens passieren sowie auch Gelegenheit haben, etwa in Parks, Pausen einzulegen. Als mögliches Beispiel nannte der Verkehrssprecher eine Strecke, die vom Donaukanal durch den 9. Bezirk über die Währinger Straße durch den Uni-Campus im Alten AKH, weiter über die Lange Gasse nach Neubau zum Naschmarkt führen könnte. Über den Karlsplatz könnte sie wieder am Kanal münden.
Darüber hinaus ist eine Art Leitsystem für Fußgänger denkbar. Die Idee: Auf Säulen in bestimmten Stadtteilen wird man informiert, wo die nächste Bim-, Bus- und U-Bahn-Station, Apotheke, Polizeistation, Kirche, Sehenswürdigkeit oder der nächste Park liegen, wie und in welcher Zeit man dort hinkommt.
Ziel ist es laut Maresch, Leuten bewusst zu machen, was man alles in kurzer Zeit zu Fuß erreichen kann. Auch der gesundheitsfördernde Aspekt des Gehens soll unterstrichen werden. Ein solches Konzept gebe es bereits in London. Durch Maßnahmen bei Baustellen oder gegen Pkw-Lenker, die ihr Fahrzeug auf dem Gehsteig abstellen, soll zudem mehr Platz auf Gehsteigen geschaffen werden.
All das soll bis zum Jahr 2015 umgesetzt werden. Mit dem roten Koalitionspartner herrscht darüber laut Maresch Einvernehmen. Kritik kam am Donnerstag von der VP Wien: Klubobmann Fritz Aichinger meinte laut APA, dass "jeder Wiener weiß, wohin er muss. Da brauchen wir nicht noch zusätzlich Infosäulen". (APA, spri, DER STANDARD, 3.8.2012)
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Was ja der Öffentlichkeit (mit Absicht!?) nicht vermittelt wird: Es gibt seit etlichen Jahren einen "Radwegekoordinator" in der MA 46, Ing. Franz Blaha...
Der seit kurzer Zeit tätige "Radfahrbeauftragte" DI Martin Blum werkelt alleine vor sich hin - man hört nichts von einer Zusammenarbeit der beiden! Gibt es jetzt also einen "ROTEN" und einen "GRÜNEN" für Rad-Agenda Zuständigen?
Jetzt soll sich dasselbe Spielchen wiederholen im Bereich des Fußgängerverkehrs: Da gibt es, ebenfalls wie Blaha, seit Jahren einen Zuständige für den Fußgängerverkehr in der MA 46. deren Arbeit, nebenbei kaum, "kommuniziert" wird... Und jetzt kommt von grüner Seite der Einsatz eines "Fußgängerbeauftragten"!?
Ob die beiden dann ebenso "nicht-miteinander-können werd
D.h. Blaha ist dafür verantwortlich, dass Radstreifen aufgemalt werden, die mich wegen der Benutzungspflicht dazu zwingen, ohne ausreichendem Sicherheitsabstand zu parkenden Autos durch die Gegend zu radeln. Und wenn ich dann einen Unfall habe, heißt es lapidar im Polizeibericht: "keine Sicherheitsabstände eingehalten". Nebenbei: auch als Autofahrer finde ich das sch..., weil ich ohne 1m Abstand an keiner RadfahrerIn vorbeifahre.
Oder ist Blum verantwortlich dafür, dass dauernd von einem "Radwegenetz" in Wien die Rede ist, wo es doch nur 3-4 Strecken (Ring, Gürtel, Lände, Arg.-Str.) mit durchgehendem Radweg gibt. Das Stückerlwerk ist doch peinlich.
Dann fahre ich lieber auf der normalen Fahrbahn. Mittig. Als vollwertiger Verkehrsteiln
Die generelle Planung (MA 18) und die Detailplanung (MA 28, MA 33, MA 46) liegen beim Rathaus...
Wenn man glaubt, dass die Bezirke beim Verhindern von Maßnahmen zu viel Spielraum besitzen, muss man entweder die Stadtverfassung ändern oder soviel Mut besitzen sinnvolle Projekte (z. B. Überarbeitung der Radroute Pfeilgasse/ Zeltgasse) durchzusetzen - auch gegen den Willen des Bezirkes!!!
Das dürften sich auch etliche WählerInnen der jetzigen Verkehrssradträtin erwarten...
Blaha war schon immer zuständig für die Wiener Radwege.
Er wurde durch die Rot-Grüne Regierung nicht ausgetauscht, obwohl er selbst nie Rad fährt.
... wird offensichtlich, wenn von einem "grünen" und von einem "roten" Zuständigen gesprochen wird!!
Ob in so einer Konstellation wirklich was weitergehen kann, möchte ich einmal in Frage stellen!
EIN Radverkehrsreferat mit gleichgestellten Mitarbeitern - ohne Parteipolitik!
Seit 30 Jahren versuchte die ARGUS die Förderung des Radverkehrs aus dem politischen Hick-Hack herauszuhalten und zu einer Sachfrage zu machen... und jetzt diese Unglücks-Konstellation!?
Wie unschwer zu sehen ist, gibt es da eine unselige „Blockiermaschine“, bei der auch die Schwarzen mitspielen...
der Wiener Fahrradbeauftragte hat nichts anderes zu tun als die mangelhaft Fahrradstruktur schön zu reden - wobei er natürlich nichts dafür kann, dass dem so ist!
Nach den Zahlen mag schon sein, dass Wien ein "sicheres Pflaster für Radfahrer sei"! Wenn man aber nachfragt, warum die eine oder der andere NICHT die kurzen Wege in der Stadt mit dem Fahrrad fährt, bekommt man zur Antwort: "Bei dem Verkehr!?"
Da helfen also keine Marketing-Schmähs", sondern ehrliches und komplexes Bemühen am rauhen Verkehrsklima der Stadt etwas zu ändern...
Übrigens: Berlin kommt ganz ohne "Radverkehrsbeauftragten" aus - im Gegensatz zu Wien gibt es aber 3 mal so viel Radverkehr!!!
... in München, bereits im ersten Halbjahr 2012...
Soll man jetzt jede Werbung fürs Radfahren einstellen?
Expertenmeinung: Höherer Radverkehrsanteil= Radfahren wird sicherer!
Fast zynisch, wenn man dann mehr tödliche Unfälle in Kauf nimmt...
Andererseits: Wenn man Radfahren verbieten wollte - wie seinerzeit in Moskau - gäbe es naturlich überhaupt keine Radunfälle! mehr...?
Radverkehrsanteile (Millionenstädte):
München 14%
Berlin 12%
Köln 12%
Wien 5%
London2%
Budapest 1%
Quelle:
http://epomm.eu/tems/inde... in_ID=2928
Und was ändert ein Kennzeichen...bei einer Anzeige wegen einer angeblichen Übertretung erhebe ich Einspruch weil es nicht so war und erstatte Anzeige wegen Verleumdung.
Oder er sagt, er war das nicht, die Nummer ist falsch angezeigt worden.
bei KFz ist nicht anders, oder glauben Sie, wenn ich heute bei der Polizei sage die Nmmer W123456 ist zu schnell gefahren, dass diese Anzeige aufgenommen wird?
Deswegen macht die Polizei entweder
-) eine direkte Anhaltung (bei Radarmessung)
-) ein Foto
-) bei einem Unfall eine Untersuchung des Fahrzeuges, ob dieses in einen Unfall verwickelt war
-) beim stehenden Fahrzeug die unmittelbare Ausstellung eines Strafzettels durch ein Amtsorgan
das geht bei Rädern auch ohne Kennzeichen
wenn jemand nach einer abschüssigen Strasse ( Schwung ausnutzen) bei rot mit über 50 über die Kreuzung zischt.
Wenn- wie gestern im 21.erlebt- ein Radfahrer von der rechten Spur links den Zebrastreifen überquert und zügig am Gehsteig weiterfährt.
Dann hätten die Kreuzungskameras einen Sinn.
einen fußgängerbeauftragten. und einen fußgängerhighway. aha. nimmt das noch irgendwer ernst? ich vergebe jedenfalls zehn petzners auf der zwölfteiligen herbert-haupt-skala.
spaß beiseite: die grünen sollen endlich mit der feindbild-politik a la fp aufhören. sondern, wie weiland ein kanzler in den siebzigern, projekte definieren, dann den bürgern und den innen auch schmackhaft machen, sie einladen, ein stück des wegs gemeinsam zu gehen. da hätten wir dann alle was davon.
erinnere daran, dass als erster Christoph Chorherr diesen Begriff, unglückseligerweise, für das Projekt eines Radweges im Wienflussbett verwendete. Abgesehen von dem ungeschickten Anglizismus, wurde ziemlich bald klar, dass man einen gemischten Geh-Radweg - auf dem z. B. auch Kinder Rad fahren lernen, sinnvollerweise nicht einem "High - way" in Verbindung bringen sollte...
Genau dieser ziemlich unnötige Begriff, spielt auch in der Ablehnung des Projektes 8., Pfeilgasse/ Zeltgasse ein Rolle... einfache Gemüter glauben nun, dass dort plötzlich hunderte Radler hin und her rasen!
Es geht aber großteils nur um eine Verbesserung der stellenweise unklaren Vorrangverhältnisse!
Den Vogel hat wohl die ÖVP Josefstadt abgeschossen. Nach deren Logik wäre es also sicherer, die Autos vor der Schule fahren zu lassen, statt die Straße fahrradfreundlicher zu gestalten.
Das ist in einer ähnlichen Liga wie Gerstl (ÖVP), der zum Thema autofreier Ring fragte, ob Vassilakou die Verantwortung übernehmen würde, wenn es in der Fußgängerzone zu einem Zusammenstoß zwischen Straßenbahn und Fußgänger käme ...
fußgänger highway: kommt von maresch (siehe artikel, ab und an sollte man sogar lesen,w as man kommentiert. ich weiß, mühsam, aber teilweise ebenso bewusstseinserweiternd wie eigentlich giftige pilze). dass dieser sich övp-methoden bedient, mag richtig sein (siehe zweiten absatz meines ersten postings), nur dass maresch auch den begriff der "haschtrafik" erfunden hat, glaube ich nicht. aber, um mich auf ihr niveau zu begeben: typisch grün, alle die kritisieren, sind fp oder vp.
am schnellsten und billigsten zum umsetzen waere das fuer FussgaengerInnen Rot nur Vorrang geben bedeutet das erspart Zeit und macht das zu Fuss gehen attraktiver. Die Fussgaengerampeln sollten vor der Ampel fuer die Strasse Gruen bekommen. Die Forderung von Verkehrsexperten, fuer ueberhohe Autos (z.B. SUV) die 5m Zone auf 20m auszudehnen, schnellstens umsetzen (das erhoeht die Sicherheit der FussgaengerInnen)
bei Rot hat man nach der gaengigen STVO stehen zu bleiben, wenn Rot fuer FussgangerInnen und RadfaherInnen nur Vorrang geben bedeuten wuerde koennen die FussgaengerInnen sich vergewissern, dass kein anderer Verkehrsteilnehmer behindert wird und dann trotz Rot die Fahrbahn ueberqueren. Das wuerde beide Mobilitaetsformen attraktiver machen.
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