Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Mitte Oktober wählen die Piloten von AUA und Tyrolean einen neuen Betriebsrat.
Wien - 110 Piloten und 214 Flugbegleiter haben Ende Juni die AUA im Zuge des Betriebs übergangs zur Tyrolean verlassen. Dank fünf geleaster Flieger samt Besatzung und dem Einsatz von Freelancern - das sind jene Piloten, die teuer abgefertigt wurden und jetzt im Hochsommer weiterfliegen - konnte der Flugplan im Juli und August nahe zu ohne Probleme aufrechterhalten werden. "Unser Flugbetrieb läuft wie ein Schweizer Uhrwerk", sagte der AUA-Chef Jaan Albrecht anlässlich einer Telefonkon ferenz über die Halbjahres ergebnisse.
Nach den heftigen Auseinandersetzungen in den Vormonaten ist es innerhalb der Pilotenschaft sommerlich ruhig. Derzeit wird die Betriebsratswahl, die am 15. Oktober stattfinden soll, vorbereitet. Bis spätestens ein Monat davor muss feststehen, wer kandidiert. Es gibt Überlegungen, eine einheitliche Liste von AUA und Tyrolean-Piloten zu bilden. Genauso könnte je eine Liste für Kollektivvertrag-alt- wie KV-neu-Piloten entstehen.
Heftige Wellen schlug intern wieder einmal Wolfgang Hable - seines Zeichens Hardliner, AUA-Betriebsrat (den die AUA nach dem Betriebsübergang zur Tyrolean als solchen nicht anerkennt) und Gewerkschafter. Das neue Airline-Management verweigerte dem Airbus-Kopiloten das Upgrading zum Kapitän - eine Maßnahme, die in der Praxis fast nie vorkommt. Hable, der im Vorjahr von Juni bis Dezember "unfit to fly" war und die AUA mit mehreren Prozessen eindeckte, wurden zwar die fliegerischen Fähigkeiten nicht abgesprochen. Allerdings wurde seine Einstellung zum Unternehmen, sein Umgang mit Kollegen, sinngemäß als mangelhaft beurteilt.
Er bekam das Angebot, weiter als Kopilot zu fliegen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder die Kapitänsschulung zu machen. Darauf hin wurde Hable wieder krank - und ist es unverändert seit etwa 14 Tagen. Sollte er erneut kandidieren und gewählt werden, bliebe er unkündbar.
Seine Partnerin, eine Flugbegleiterin und Betriebsrätin, wurde wegen mehrmaliger Dienstverweigerung fristlos entlassen. Sie soll ein Jahr lang nicht zum Dienst erschienen sein. Die Causa ist gerichtsanhängig, die AUA will dazu nichts sagen. Streitpunkt ist die von beiden verlangte bezahlte Dienstfreistellung.
In den Niederungen des operativen Geschäfts wies die AUA zum Halbjahr überraschend einen operativ Gewinn aus. Das lag aber ausschließlich an einem bilanziellen Sondereffekt, der mit dem Betriebsübergang zusammenhängt. Weil die AUA sich durch die Umstellung ihres Pensionssystems viel an Pensionskosten und anderen Zahlungen (Abfertigungen und Jubiläumsgelder) erspart, hat sie aus diesen Positionen vorab 135 Mio. Euro auf der Gewinnseite verbuchen können. Das bereinigte operative Ergebnis liegt ohne diesen Einmaleffekten bei minus 55 Mio. Euro, nach minus 63 Mio. Euro im Halbjahr 2011.
Die Mutter Lufthansa erwartet für das Gesamtjahr 2012 einen Betriebsgewinn im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Trotz florierender Ticketverkäufe soll das Flugangebot im Winter schrumpfen, im Frachtgeschäft wird noch stärker und früher gekürzt. Bei den Vorausbuchungen sei keine Eintrübung zu erkennen, für die nahe Zukunft zeigte sich Finanzchefin Simone Menne "vorsichtig optimistisch". Im zweiten Quartal schnitt die Lufthansa vor allem wegen Einsparungen bei der AUA besser ab.
Noch im August will die Lufthansa bekanntgeben, wo ihre neue Billigairline, die aus der verlustträchtigen Tochter Germanwings und Teilen des LH-Europa-Verkehrs entstehen soll, ihren Sitz haben wird. Insidern zufolge soll das der neue Berliner Hauptstadtflughafen werden. Man erhofft sich offenbar öffentliche Zuschüsse. (Claudia Ruff, DER STANDARD, 3.8.2012)
Die Frage, ob ein aus Bonusmeilen eingelöstes Flugticket verkauft werden darf, ist gelöst
Wegen des Fluglotsen-Streiks annuliert die Deutsche Lufthansa 170 Flüge, wieviele AUA-Verbindungen betroffen sind, ist noch offen
Weniger Flugzeuge sorgten für höhere Auslastung
Entscheidet der EUGH, dass der alte KV nachwirkt, wäre das ein Fiasko und ein untragbares Risiko für die AUA
Die AUA-Mutter will ab 1. Juli ihre Maschinen in Frankfurt steiler starten und so das Fahrwerk früher einfahren. Das spart Energie und Lärm
In den ersten vier Monaten des heurigen Jahres zusammen sank die Zahl der Passagiere um 3,7 Prozent auf 3,2 Millionen
Die AUA konnte einen Rechtsstreit mit einem Betriebsrat durch ein Urteil des Höchstgerichts für sich entscheiden. Das ist überraschend
Aktionäre sparten beim Treffen nicht mit Kritik an erst-nicht-und-dann-doch Aufsichtsrats-Chef Wolfgang Mayrhuber
Nachdem der frühere Airline-Chef seine Kandidatur zurückgezogen hat, strebt er nun doch wieder den Posten des Aufsichtsratchefs an
Angelsächsische Investoren sehen die Nähe zum aktuellen Vorstand und die Vielzahl von Mayrhubers Aufsichtsmandaten kritisch
Der langjährige Lufthansa-Chef und gebürtige Oberösterreicher soll Vorsitzender des Aufsichtsrates werden
Operativ verbuchte die Lufthansa zum Jahresstart einen Verlust von 359 Millionen Euro, die Zahlen fielen schlechter aus, als erwartet
Streiks des Bodenpersonals vom Tisch - Tarifvertrag für 33.000 Beschäftigte
Ein Pilot der nicht fit ist, weil er z. B. in seiner Existenz vom Management bedroht wird, darf gemäß den gesetzlichen Bestimmungen nicht zum Flugdienst antreten. Wenn er, so wie aktuell, krank ist, natürlich auch nicht.
Nach Wegfall der Bedrohung sehe ich keinerlei Gefahr mehr, also wo liegt das Problem? Der Vorstand soll sein rechtswidriges Verhalten dem Personal gegenüber einstellen und schon ist wieder Alles in Ordnung.
Entlassungsdrohungen gegen einen Betriebsrat/Gewerkschafter, nach der rechtswidrigen Entlassung seiner Lebensgefährtin/Ehefrau (ebenfalls Betriebsrat/Gewerkschafter), sind da natürlich wenig hilfreich!
Der Standard als willfähriges Instrument einer grenzenlosen Managementhetze, gut gemacht!
Lächerlich...
Weg mit ihm! Falls er auch noch gewählt wird, muss man ihn halt mitschleppen, leider, solche Leute sind eine Beleidigung für jeden arbeitenden Menschen.
Und wer bei jedem kleinen Druck sich "unfit to fly" fühlt, sollte vielleicht doch eher Zeitungsverkäufer als Pilot sein. Ähem ich meine natürlich Co-Pilot. Zum Piloten hat ers zum Glück noch nicht gebracht!
Sorry, aber 100.000 fürchten täglich um ihren Job - darunter PKW/LKW-Fahrer, Busfahrer, Seilbahnbedinstete. Wollen Sie diesem Menschen allen die Verantwortung absprechen? Oder sind die nicht belastet?
Das ist einer der Gründe warum EUER Problem in der Öffentlichkeit nur bedingt durchdringt - WIR Haben ALLE dieses Problem und das schon lange. IHR hingegen kennt das Problem erst, seitdem ihr von euren Politischen Freunderln verstoßen wurdet. Mit der Argumentation, dass eine mögliche Kündigung eine Bedrohung darstellt, beweist sich jedenfalls, dass man sich auch weiterhin der Realität des Wirtschaftslebens um jeden Preis entziehen will. (Das ich pers. dieses Wirtschaftsleben nicht gutiere habe ich bereits ausführlichst dargelegt)
SIE wurden konkret mit Entlassung bedroht wenn sie die Klagen gegen ihren Arbeitgeber nicht zurücknehmen?
Sie verwechseln konkrete Gefahr mit latentem Risiko!
Also nicht "mögliche" Kündigung, sondern Angedrohte!
Ich spreche niemanden Verantwortung oder Belastung ab, das interpretieren sie nur so! Warum eigentlich?
Die "politischen Freunderl" haben das Unternehmen ruiniert, also lassen sie die "Freunde" weg!
Bammer, Rahulka, Sörensen, Ötsch, Burger, Kleibl und wie sie alle heissen...
... sind teilweise jahrelang bei vollen Bezügen (weit mehr als ein Pilot jemals verdienen würde) spazierengegangen, nachdem sie aus der Firma geflogen sind.
Und keinen hat´s interessiert.
Hable mag eine umstrittene Persönlichkeit sein, aber Krankenstände und firmeninterne Querelen gehören nicht in die Medien!!!!
...bei dem Sachverhalt! (und trotzdem: immer wieder köstlich...)
Was das mit "Gnade" zu tun hat, wenn man derartige geschäfts- und betriebsschädigende MA nicht auch noch (quasi "zur Belohnung" für ihre jüngsten Leistungen?...) befördert, das erschließt sich sicher nur einem eingeschränkten Kreis an Lesern. Selbst hier.
Das Ganze erinnert übriges sehr an die unzähligen bekannt gewordenen BR-Eskapaden aus den Scheinwelten und Parallelgesellschaften in den meisten (Ex-) Staatsbetrieben, wo sich die Belegschaft jew. immer schon viel früher kritisch hätte fragen sollen von welcher moralischen Liga sie sich eigentlich vertreten lassen will.
Wer dort jew. letztlich dafür die Zeche bezahlt hat ist hoffentlich klar...
In Österreich gibt es klare Gesetze, ab wieviel Arbeitnehmern ein Betrieb einen Betriebsrat freizustellen hat. Dazu läuft ein Prozess zwischen AUA und der Arbeitnehmerin. Wo ist das Problem? Ihre Suada über (Ex-) Staatsbetriebe können Sie sich sparen!
FPÖVP haben auch geglaubt, durch die Zerteilung der ÖBB in unzählige Gesellschaften die vermeintliche "Macht" des Betriebsrates zu brechen. Pech nur, dass nachher noch viel mehr BRe aufgrund o.g. Gesetze freigestellt waren. Und gegen die Ex-Manager der ÖBB ermittelt jetzt die Justiz und im nachhinein hat der Betriebsrat Recht gehabt!
Wie wäre es damit, den Entscheid eines ordentlichen, österr. Gerichtes abzuwarten? Übrigens gehen die meisten Firmenpleiten auf Managementfehler zurück!!!
Ja alles schön und gut. Aber die erwähnte Dame ist weder zur Arbeit gekommen noch hat sie IRGENDWAS für die anderen Mitarbeiter in der Zeit getan. Sie hat ihre Zeit mit Shoppen und auf Kosten der AUA in der Welt herumfliegen verbracht. So war das mit der Dienstfreistellung von Betriebsräten sicher nicht gedacht, oder?
So wie in ehemaligen Staatsbetrieben üblich streiten sich nach dem Rückzug der Politeinmischlinge deren Parteifreundbesetzte Postendiener um die Frage wer von ihnen nun das Sagen hat - Arbeitgeber oder Arbeitnehmerseite.
Das ist keine Arbeitskampf, das ist ein´Kampf um die Macht von Leuten die nicht gelernt haben, dass am Ende NUR der Geschäftserfolg zählt - damit fehlt ihnen die wichtigste aller Grundlagen: Es geht nur miteinander!
Und das was Sie hier anmerken ist die Auffälligkeit von Extremen.
Ich teile ihre Einschätzung, es dürften hier Arbeitnehmerrechte persönlich missbraucht worden sein, warum Kaske und andere hier mitspielen desavouiert sie als Gewerkschaftsfunktionäre, die doch ein bisserl reflektierter sein sollten und nicht bei jedem Schwachsinn sich einspannen lassen sollten.
Sie verwechseln Äpfel mit Birnen, gut gemacht!
Obwohl sie die Grundlage für die Abwesenheit nicht kennen unterstellen sie in bester Managementgesindelmanier einen Mißbrauch.
Wenn hier jemand desavouiert wird, dann sie Alfred Zopf!
Vielleicht sollten sie erst einmal ein paar Gesetze wälzen bevor sie über Personalvertreter lästern?
Es geht nicht um Gesetze, es geht um ethische Grundhaltungen, diese stehen über "geltende Gesetze", die jederzeit verändert werden können und bekanntlich meistens Gummiparagraphen sind, wo sichs die einen richten können und andere blöd sterben. Super-Weiß ist noch lange nicht wirklich weiß, sondern voller "Flecken".
Gutes Argument!
Pfeifen wir auf gesetzliche Regeln, wer braucht schon Arbeitnehmerschutzregeln im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld?
Reden sie sich nicht auf "Gummiparagraphen" raus, sondern stehen sie ihren Mann, auch als "Manager" oder besser gesagt, Managerliebling, sollten sie mehr in der Hose haben als Gummi!
Halten sie sich an die Gesetze oder leben sie mit der Konsequenz! Diebstahl und Raub sind keine Alternativen, auch nicht für Manager! Verhandlungen sind es! Aber Verhandlungen a la AUA Management, hinsetzen, Vertrag hinschmeissen, Computer spielen und dann aufstehen um die Verhandlungen wegen des "unflexiblen" Betriebsrates als gescheitert zu erklären sind der Beginn des Untergangs!
Den Rest werden hoffentlich die Gerichte klären!
Setzen sie bitte statt gebildet das Wort "kompetent", dann können wir darüber reden!
Ansonsten sollten sie ihre Einstellung zu den Mitmenschen etwas überdenken, Schutz durch gesetzliche Regeln ist kein Spaß den man schnell mal negiert!
Sie verstehen aber schon, das die heutigen Gesetzlichen Regelungen aus dem Jahre Schnee stammen - Inwieweit also Höchstgerichte auf Punkt und Beistrich am Gesetzestext picken bleiben wird sich weisen, glauben würd ich aber nicht daran.
Unabhängig davon, Sie haben schon Recht, Verträge sind einzuhalten. Aber was, wenn mal die Frage zu klären ist, wie diese Verträge zustande gekommen sind?
Wenn Sie hier behaupten eine äußerst kleine Personengruppe hätte strafrechtliche Tatbestände gesetzt, so könnte das "es gilt die Unschuldsvermutung" böse enden!!!
Verhandlungen sind nur mit Vernunft eine Lösung und die Einseitigkeit der Sozialpartnerschaft besteht im Streikrecht, wohin Unvernunft unweigerlich führt.
Weshalb sie nicht einzuhalten sind?
Das Zustandekommen der Gesetze ist keine Grundlage auf der man sie brechen darf!
Streikrecht?
Vernunft muß es auf beiden Seiten geben, so wie es bei der AUA lief und läuft fehlt sie dem Management völlig! Verständlich, wenn man die Drohung von Franz ernst nimmt, was anzuraten ist wenn man länger dabei sein will, aber damit gibt es einen Hauptverantwortlichen und der Rest sind Mitläufer die sich nicht wehren sondern nach unten treten. Zu klären hat das Ganze vermutlich die Justiz, die Eigentümer sind ja anscheinend abwesend.
Betriebsübergang nur zum Zweck des massiven Diebstahls an den Rechten des betroffenen Personals eines Teilbereiches, das soll dann kein Arbeitskampf sein?
Lassen sie sich von ihren Managementfreunden etwas Besseres mitgeben als diesen Schwachsinn!
Es zählt übrigens nicht NUR der Geschäftserfolg, denn wenn dazu massive Eingriffe in die Verträge des dienstleistenden Personals nötig sind hat das Management nicht nur in der Kernaufgabe bereits völlig versagt, sondern legt sich auch noch mit den gesetzlichen Bestimmungen zum Arbeitnehmerschutz an und das darf nicht durchgehen! Das was sie Extreme nennen betrifft ALLE aus dem jeweiligen Bereich!
Mit solchem Management kann man aber nicht gemeinsam arbeiten, das müssen die Anwälte machen!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.