Vom Schnellzug überfahren: Requiem für sieben Elefanten

Ansichtssache
2. August 2012, 17:33

Ein Güterzug ist am Donnerstag in Indien in eine Elefantenherde gerast und hat sieben Tiere getötet. Zwei Baby-Dickhäuter seien beim Überqueren der Geleise im ostindischen Bundesstaat West-Bengalen steckengeblieben, meldete die Nachrichtenagentur PTI unter Berufung auf Forstbehörden. Darauf seien andere Elefanten zu ihnen geeilt. Laut Spiegel.de starben fünf Dickhäuter sofort. Zwei weitere Tiere seien später verendet, eines werde noch behandelt. Menschen seien bei dem Unfall nicht verletzt worden.

Die Bahnstrecke, die den Ort New Jalpaiguri mit dem Bundesstaat Assam verbindet, wurde nach dem Unfall am Mittwochabend für mehrere Stunden gesperrt. In der Nähe des Unglücksortes, der zwischen zwei Wäldern liegt, war bereits im Juni ein Elefant von einem Zug erfasst und getötet worden. Nach Angaben der Umweltorganisation Wildlife Trust of India starben seit 1987 mehr als 120 Elefanten beim Zusammenprall mit Zügen. In Indien leben nach Schätzungen rund 26.000 wilde Elefanten. (red, 2.8.2012)

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Da hat wer Respekt vor der Tierwelt - Respekt!

Due Wunde schaut grauslich aus.... aber da sieht man erst wie widerstandsfähig diese Tiere sind. Traurige, aber trotzdem beeindruckende Bilder!

echt erstaunlich und wunderschön, wie die inder diese anmutischen tiere schätzen !

nur schade, dass sie bald von der weltkarte für immer verschwunden werden sein !

Mein Gott, die armen schönen Tiere, das hat mir jetzt regelrecht selber wehgetan, diese Bilder zu sehen!

schwer beeindruckend!

der familiensinn der elefanten beeindruckt!

Schön traurig, traurig schön.

weinend und lachend

Hier gibt es offenbar noch Respekt (zumindest vor Tieren). Das tut gut, so traurig die Geschichte ist.

Respekt ....? bedingt...

denn wo bitte blieb der respekt des lokfuehrers, der nicht mal gebremst haben duerfte....?!!
mich macht diese geschichte einfach nur traurig

...Du weißt ja nicht, ob der Lokführer gebremst hat oder nicht.

Und ein Güterzug hat nun einmal einen enorm langen Bremsweg.

Sooo tragisch, diese Sache!! *schluchz*

wenn er tatsächlich nicht gebremst hat, war er nicht respektlos, sondern völlig betrunken.
Ich würde sagen *jeder* bremst reflexartig, wenn ihm 7 Elefanten im Weg stehen, selbst wenn man in einer Lok sitzt, oder ob die Chance auf rechtzeitiges Stoppen vermutlich nicht gegeben ist.
Die Erfahrung, dass das für die Lok garantiert gut ausgeht, dürfte praktisch niemand gesammelt haben, um diesen Reflex unterdrücken zu können.

So ein Unfug. Seit wann können Züge rechtzeitig bremsen, wenn ein Hindernis auf der Strecke ist? Bei Güterzügen ist der Bremsweg sogar noch länger als bei gewöhnlichen Zügen. Da sind ca. 2 km Bremsweg normal. Da man meist nicht so weit schauen kann, fahren Züge ja gerade nicht auf Sicht sondern praktisch immer nach Signalen.

Im Übrigen, wenn der Lokführer gar nicht gebremst hätte, wäre er jetzt wohl eher tot. Er ist aber laut Bericht unverletzt, was für eine relativ geringe Aufprallgeschwindigkeit spricht.

:-(

Diese Geschichte und die Fotos machen mich echt traurig :-(

Hallo ..

Heinz, stimmt es, dass man dir deinen Doktortitel wegen massiver Plagiatsvorwürfe aberkennen will?

Nein, denn ich zitiere immer korrekt,...

... egal ob in Wissenschaft oder Satire.

Dr. Heinz anderle, Freigeist

warum ..

.. dann das Verfahren an der Uni?

Sicher ein politischer Schauprozess links-linker Jagdgesellschaften.

wer schon mal elefanten in freier wildbahn gesehen hat
und dabei deren soziales verhalten und deren ausstrahlung erlebt hat, der weiß welch wunderbare
geschöpfe das sind.

Schön zu sehen ...

dass die toten Tiere mit Respekt behandelt werden !!

"Elefanten-Creme:

Je nach Personenzahl einen bis zwei zarte Elefanten mit 3 Litern Vollmilch und 150 g Zucker kurz aufwellen lassen, unter ständigem Rühren 1 Eigelb beigeben, in gespülte Puddingform gießen, nach dem Erkalten stürzen und mit Mandeln servieren."

(Loriot = Vicco von Bülow; bei der Rezeptur dürfte er sich etwas verschätzt haben. Ob zur indischen Variante Curry verwendet wird, bleibt unklar.)

Dr. Heinz Anderle, kulinarisch experimentierfreudiger Freigeist

"bei der Rezeptur dürfte er sich etwas verschätzt haben" - abgesehen davon, dass es schon recht armselig ist, bei Loriot durch nachgeschobene, seichte Witzchen gloryzuhunten: Wer sowas schreibt, hat den Schmäh an diesen Rezepten überhaupt nicht verstanden.

wohl eher kleingeist...

don't feed the troll

... kriegen Sie sonst keine Aufmerksamkeit?

Hört Ihnen in Ihrem Leben niemand zu?

Komischer Güterzug mit so vielen Fenstern.

Der Zug auf den Bildern wird wohl ein Personenzug sein, der später gekommen ist und dessen Passagiere geholfen haben, die Strecke zu räumen.

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