Vom Schnellzug überfahren: Requiem für sieben Elefanten

Ansichtssache

Ein Güterzug ist am Donnerstag in Indien in eine Elefantenherde gerast und hat sieben Tiere getötet. Zwei Baby-Dickhäuter seien beim Überqueren der Geleise im ostindischen Bundesstaat West-Bengalen steckengeblieben, meldete die Nachrichtenagentur PTI unter Berufung auf Forstbehörden. Darauf seien andere Elefanten zu ihnen geeilt. Laut Spiegel.de starben fünf Dickhäuter sofort. Zwei weitere Tiere seien später verendet, eines werde noch behandelt. Menschen seien bei dem Unfall nicht verletzt worden.

Die Bahnstrecke, die den Ort New Jalpaiguri mit dem Bundesstaat Assam verbindet, wurde nach dem Unfall am Mittwochabend für mehrere Stunden gesperrt. In der Nähe des Unglücksortes, der zwischen zwei Wäldern liegt, war bereits im Juni ein Elefant von einem Zug erfasst und getötet worden. Nach Angaben der Umweltorganisation Wildlife Trust of India starben seit 1987 mehr als 120 Elefanten beim Zusammenprall mit Zügen. In Indien leben nach Schätzungen rund 26.000 wilde Elefanten. (red, 2.8.2012)

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