Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Freie Software-Entwickler sind verärgert über einen zunehmend restriktiven Umgang von Sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter mit Schnittstellen zu diesen Online-Plattformen. Jetzt hat sich ein Internet-Unternehmer in den USA mit einem weit beachteten Offenen Brief an Facebook-Chef Mark Zuckerberg gewandt und diesem vorgeworfen, es gehe ihm nicht mehr um die Nutzer, sondern nur noch um Werbe-Einnahmen und den Börsenkurs.
"Dein Unternehmen, und Twitter auch, hat bewiesen, dass es die Nutzer und unabhängige Entwickler verarschen will, alles im Namen der Werbeeinnahmen"
"Du hast ein Geschäft aufgebaut, das finanzielle Motive verfolgt, die nicht im Einklang mit den Interessen von Nutzern und Entwicklern sind", wetterte Dalton Caldwell, Gründer der noch im Aufbau befindlichen Sozialen Plattform App.net. "Dein Unternehmen, und Twitter auch, hat bewiesen, dass es die Nutzer und unabhängige Entwickler verarschen will, alles im Namen der Werbeeinnahmen", fügte Caldwell hinzu. Er habe kein Vertrauen mehr, dass sich diese Entwicklung aufhalten lasse. Deshalb sei er entschlossen nie wieder eine Zeile Programmcode für "zutiefst verdorbene Plattformen" wie Facebook oder Twitter zu schreiben.
Treffen mit Facebook-Managern
Auslöser für den Offenen Brief war laut Caldwell ein Treffen mit Facebook-Managern. Dabei habe er einen neuen Dienst auf der Facebook-Plattform vorstellen wollen, erklärte Caldwell. Die Manager des Unternehmens hätten ihm aber erklärt, dass sein Projekt mit dem kürzlich eingeführten App Center von Facebook in Konkurrenz stehen würde. Facebook habe sich daraufhin bereiterklärt, Caldwells Unternehmen zu kaufen.
Keine Antwort von Facebook
Von Facebook gab es zunächst keine Reaktion auf den Offenen Brief. Dafür meldete sich der hochrangige Google-Manager Vic Gundotra zu Wort. Sein Unternehmen sei kritisiert worden, dass es noch keine Schnittstelle zum Sozialen Netzwerk Google+ bereitgestellt habe, an die Entwickler dann eigene Anwendungen andocken könnten. Gundotra betonte aber, dass Google bei der Bereitstellung von Software-Schnittstellen (APIs) den Entwicklern die Zuversicht vermitteln wolle, "dass die Innovationen, die sie bauen, eine langfristige Perspektive haben". "Ich bin nicht daran interessiert, Entwickler hinters Licht zu führen", schrieb Gundotra. (APA, 02.08. 2012)
Mit derStandard.at/Mobil sind Sie unterwegs immer top-informiert - mit Liveberichten und Postings!
Kombination mit persönlichem Speicher als größte Stärke - Gute Umsetzung, Clients für iOS und Co. fehlen aber noch
Strongbox soll es ermöglichen, anonym und sicher Informationen einzureichen
Experiment von zwei Reportern jedoch nur zum Teil aussagekräftig
Im Chat verschickte https-URLs bekommen unangemeldeten Besuch von Microsoft
Angriffe auf Webseiten des Vatikans und der italienischen Regierung
Die von Google vorgeschlagenen Suchwort-Ergänzungen können im Einzelfall rechtswidrig sein
BGH legt Urheberstreit um sogenanntes Framing dem EuGH vor
Baupläne waren innerhalb von 48 Stunden über 100.000 Mal heruntergeladen worden
Kostenlose Accounts sind nach AGB-Änderung praktisch unbenutzbar
Entwickler wählten Mega zur Verbreitung, u.a. weil sie mit Gründer Dotcom sympathisieren - Update: Vorlagen entfernt
"Ich kenne diese Frau und ihre Gesinnung nicht"
Internetbanking betroffen - Bankchef Cernko: "Das war ein krimineller Akt, wir verfolgen das mit aller Härte"
Auch JPMorgan fordert weitere Informationen ein
Seit 2007 trainiert die Gruppe Computernetzwerk-Operationen in der Eifel für den Cyber-Krieg
Firma spricht von Panne
Die US-Expertin für Cybersicherheit Melissa Hathaway glaubt nicht, dass die Grenze zum Krieg im virtuellen Raum bereits überschritten wurde
Unternehmen mahnte Veranstalter ab und verlangte 2.500 Euro Lizenzgebühren - nach Kritik wurde eingelenkt
Minister begründet Vorgehen gegen Reporter mit nationaler Sicherheit
Neuartige Waffen sorgen für eine rege Diskussion in den USA - 3D-Druckerhersteller nicht angetan
Cyberkriminalität 2012 um 7,5 Prozent auf 63.959 Fälle angestiegen
"Kein getrenntes Internet für Arme und Reiche" - Netzneutralität soll rechtlich gestärkt werden -
Mikl-Leitner informiert sich über Projekte in USA, Kanada und Großbritannien
Deutsches Gericht vertritt nicht die Auffassung, dass der Redakteur ein Journalist ist
Wenn es dem freien Programmierer also dem Internet Unternehmer nur um die Nutzer gehen würde, würde er ja die Codes Facebook, Google und Co. gratis geben oder? Oder gehts dem Programier doch darum es den Firmen zu VERKAUFEN.
Tja nicht mit Steinen werfen wenn man im Glashaus sitzt^^
Glaubt hier wirklich jemand daran, dass der Hr. Zuckerberg noch Interesse an dem Unternehmen hat ?
Mit dem Börsengang hat er seine rießigen Steuerschulden gezahlt - viel Geld auf sein Konto gezahlt und kann den Laden jetzt von irgendwelchen Managern weiterlaufen oder gegen die Wand fahren lassen.
So würde es jedenfalls jeder machen der nach den Grundregeln des Kapitalismus aufgezogen und ausgebildet wurde.
Wäre echt interessant, wie viele Leute eigentlich aktiv bei Facebook noch so rumgurken ... ich war ja gestern wiedermal drin - seit über einem Monat und ja ... es wird von meinen "Freunden" immer weniger gepostet ... manche gibt es glaub ich gar nicht mehr - andere posten recht heftig und schreinen damit irgendwie nach Hilfe ... naja.
Dann gibts jetzt so einen neuen App-Markt oder so - da steht, dass es dort ähnliche Spiele wie Mass Effect 3 gibt (ich bin bei FB ein Fan von Mass Effect 3, deshalb weiß das FB) und dass meine Freunde auch schon alle ihre Lieblingsspiele dort gefunden haben - ist das nicht süß? Wer bitte ist so dämlich und fällt auf so eine dumme Werbung rein?
Facebook wird noch zu genüge genutzt. Ich werde immer wieder nur über Facebook zu privaten Partys(heute wieder zu einer Geburtstagsfeier in ein paar Wochen) eingeladen, nutze selbst die Möglichkeit private Nachrichten zu schreiben oder verbreite interessante Zeitungsartikel.
DIe Nutzungsweise ändert sich immer wieder, aber das heißt nicht, dass die Seite schlecht da steht und die paar Aussteiger zu denen Sie offensichtlich gehören fallen wohl nichts so ins Gewicht.
P.S. mit dem Nick ein Fan von Mass Effect? Welch Überraschung ;)
was passiert wenn auch die Anleger drauf kommen das sie verarscht werden
Das wissen die schon längst nur werden die nicht mit nahezu 50% Verlust verkaufen sondern die Aktien halten und hoffen, dass die wieder steigen.
Aktien sind wie Lotto spielen und es wurde ja keiner gezwungen.
Zuckerberg hat 30 Mio Aktien verkauft die zu 100% überbewertet waren - damit hat er finanziell vorteilhaft seine Steuerschulden bezahlt die ca. 1,5 Mrd $ ausmachten - danach konnte er finanziell sorgenfrei heiraten und nun seinen Lebensabend genießen.
Um Facebook dürfen sich nun Manager kümmern und selbst wenn der Laden gegen die Wand gefahren wird, bleibt Zuckerbergs Privatkonto prall gefüllt und Steuerschuldenfrei dank der dummen Aktionäre.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.