CO2 wird bei steigender Konzentration verstärkt abgebaut

2. August 2012, 14:07
  • Anpassungsfähige Umwelt: Rund die Hälfte des menschgemachten CO2-Ausstoßes jährlich wird reabsorbiert.
    foto: apa/dapd/jens schlueter

    Anpassungsfähige Umwelt: Rund die Hälfte des menschgemachten CO2-Ausstoßes jährlich wird reabsorbiert.

Emissionen binnen 50 Jahren vervierfacht und Absorption zu Land und Wasser mehr als verdoppelt - Forscher warnt allerdings vor Annahme "automatischer" CO2-Reduzierung

Washington - Die steigende Freisetzung des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid (CO2) führt laut neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht automatisch zu einer höheren CO2-Konzentration in der Atmosphäre.

Die Absorption von CO2 an Land und im Wasser sei innerhalb von fünf Jahrzehnten von 2,4 Milliarden Tonnen auf rund fünf Milliarden Tonnen gestiegen, heißt es in einer Studie des Geologen Ashley Ballantyne von der Universität von Colorado, die in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "Nature" erschienen ist.

Die CO2-Emissionen hätten sich in diesem Zeitraum vervierfacht.

Jedes Jahr größere CO2-Aufnahme

"Wir waren einigermaßen erstaunt über unsere Ergebnisse", sagte Ballantyne. Mehrere andere jüngst veröffentlichte Studien hätten darauf hingedeutet, dass die Aufnahme von CO2 an Land und im Meer gesunken sei. "Wir haben herausgefunden, dass die Erde jedes Jahr mehr CO2 aufnimmt und dass es keinen Hinweis gibt, diese Absorption könnte geschwächt werden", erläuterte Ballantyne. 

Rund die Hälfte der vom Menschen verursachten CO2-Emissionen durch Verbrennung fossiler Brennstoffe und Waldrodung werde von der Umwelt ausgeglichen.

Keine "automatische" CO2-Reduzierung

CO2 kann in den Weltmeeren über Jahrhunderte gelagert werden. Bäume und andere Pflanzen verwerten das Kohlendioxid bei der Photosynthese.

Ballantyne warnte zugleich davor, diese Speicher- und Absorptionsmöglichkeiten als automatische CO2-Reduzierung aufzufassen. Vielmehr könne unter dem Effekt der Erderwärmung eine Höchstmarke der Absorption durch die Umwelt erreicht werden. (APA, 2.8.2012)

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 97
1 2 3
Climate Evangelism: The Priestess Oreskes warns of the Evil Fox!

http://joannenova.com.au/2012/08/c... more-23309

Sich selbst widerlegende Rückschlüsse

Es wirken immer Kräfte und Gegenkräfte gemeinsam. Dabei will man natürlich als Erdölproduzent möglichst die Gegenkräfte eines Klimawandels in den Vordergrund stellen, um damit Menschen mit falschen Schlüssen zu beruhigen. Tatsache ist, dass unser Co2 nur der Auslöser einer Kette von Ereignissen ist. Lösung von Methanhydrat und Methan im Permafrost und Übersäuerung der Ozeane, sowie Erhöhung der Lufttemperatur durch THG und Abwärme unserer technischen Prozesse. Das führt zu einem Kahlschlag unter den Lebewesen, die hier als "Retter" präsentiert werden sollen. Co2 nützt Pflanzen übrigens nur am Tag (Fotosythese). In der Nacht atmen Pflanzen den Sauerstoff, den eigentlich wir bräuchten.

Die Irrtümer der Frau Prof. APA

"Die steigende Freisetzung des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid (CO2) führt laut neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht automatisch zu einer höheren CO2-Konzentration in der Atmosphäre."

Bitte zu beachten:

1. Nicht die "steigende Freisetzung" führt zu einer Erhöhung der CO2-Konzentration sondern die Freisetzung. Auch wenn jedes Jahr die gleiche Menge fossiler Brennstoffe verbrannt würde, erhöhte sich die CO2-Konzentration in der Atmosphäre.

2. Obwohl nur die Hälfte des CO2-Überschusses in der Atmosphäre bleibt, führt dennoch diese Hälfte "automatisch" zu einer erhöhten CO2-Konzentration in der Atmosphäre.

3. Die Erkenntnis, dass die Hälfte der CO2-Emissionen im Ozean landet, ist nicht neu.

Hinzu kommt

dass auch die Ozeane ein Sättigungslimit haben. Ferner übersehen diese "Forschungsergebnisse" wieder einmal die Dynamik des Lebens. Lebewesen können nur dann CO2 abbauen, wenn der pH Wert in einem bestimmten Korridor verweilt. Wie bei jedem auf Balance hinzielenden System gibt es auch hier einen Kippeffekt mit Kettenreaktion. Ein Massensterben Kalkschalen produzierender Lebewesen durch übersäuerte Lebensräume führt zu einem sofortigen Einbruch in der CO2-Absorbtionsfähigkeit der Meere. Dann wird binnen eines Jahrzehnts der Planet für Menschen unubewohnbar. All das lässt man bewusst außen vor.

Ob die Kalkschalen produzierenden Lebewesen wirklich die CO2-Absorptionsfähigkeit der Meere verbessern, betrachte ich skeptisch. Sie entziehen nämlich dem Wasser auch Kalzium und senken den pH-Wert. Dadurch kann weniger CO2 im Wasser gelöst werden. Es ist daher denkbar, dass die Produktion von Kalkschalen eher die CO2-Absorptionsfähigkeit der Meere verringert.

sprachrohr der klimawandelleugner

bis vor 1 jahr das sprachrohr der klimawandelleugner, unterstützt von der öllobby und den rechten und anderen spinnern, und nun diese aussage von ihm:

"Call me a converted skeptic. Three years ago I identified problems in previous climate studies that, in my mind, threw doubt on the very existence of global warming. Last year, following an intensive research effort involving a dozen scientists, I concluded that global warming was real and that the prior estimates of the rate of warming were correct. I'm now going a step further: Humans are almost entirely the cause."

Vor allem aber stellt Muller Behauptungen auf,

für die in seinen Arbeiten keine Belege zu finden sind:

http://www.google.com/url?sa=t&... MOrbuXapmg

»Aber der Mensch entwirft, und Zeus vollendet es anders.«

HOMER, ILIAS, 18. GESANG, 328

Als sei Die Absorption von CO2 im Wasser was gutes?! Die Übersäuerung und Überdüngung der Meere ist ein weiteres Problem...
Überfischung eine Katastrophe, Müllprobleme und Abholzung ebenfalls...

Unser Zinssystem fliegt uns gerade um die Ohren und es wird trotzdem weiterhin nicht in Frage gestellt! Um dieses System am Leben zu halten muss weiterhin (noch mehr) verschwendet und zerstört werden. Solange wir das ewige Wachtum anbeten (müssen), gibt es nicht viel Hoffnung..

Wir brauchen einen richtigen Fortschritt, unser Geldsystem ist tausende Jahre alt und hat schon genug Schaden angerichtet! Nur immer bessere Maschinen zu bauen ist nicht genug..

Der globale und totale Schutz der Natur: AGENDA21

kurz: Natur vor Mensch

What is Agenda 21?
http://www.youtube.com/watch?v=o3qW2XJZdSA

Agenda21 Programme laufen auch bei uns.

die ganzen Klima-Hysteriker...

sollten mal ihr Augenmerk darauf legen, dass NATUR-Räume geschützt werden und Pflanzen wachsen dürfen!
-- wenn es eine Welt gäbe, wo (Ur-)Wald noch sein darf und wuchern darf und wo Natur noch einfach Natur sein darf - würden sich alle CO2-"Probleme" von selber lösen (wovon ernähren sich Pflanzen, hm?)

aber die Klima-Panik-Mache beschränkt sich auf irgendwelche CO2 "Zertifikate", die eh jeder Industrie-Nation am Allerwertesten vorbei gehen, und auf der Strecke bleibt, wie immer, die Natur...

die ganze Klima-Wandel-Hysterie hat, auf lange Sicht gesehen, immer nur abgelenkt von den wahren Ursachen unserer heutigen Misere!

"gegen" CO2 klingt sexy - FÜR Wälder und (Regen-)Wälder bleibt bei all den "Abkommen" auf der Strecke - shame on you!

Sie sollten Politik weglassen. Natur schert sich nicht um Politik.

Die Phase der Hysterie (Empfindlichkeit) ist ohnehin viel zu spät dran. Heute müssten wir bereits im Stadium der Panik sein. Aber wie immer ist der Mensch auch hier zu spät mit seinen Erkenntnissen.
Für Menschen gilt: Erst ausprobieren, dann die Schäden beziffern, dann weinen.
Mit diesem Verfahren waren wir in der Steinzeit recht gut bedient. Heute ist das anders. 7 Milliarden machen eben mehr Probleme als 100 millionen. Sie leben in der Welt der Natur, nicht der Welt der Menschen. Menscheen können - außer Probleme - nichts zum Leben auf der Erde beitragen. Jetzt zerstören wir das, was sich stets um uns gekümmert hat. Und Sie denken, dass wäre Politik. Bravo.

klar, wenn wir alle städte zuwuchern lassen würden, würde sich das co2-problem von selbst lösen.
da hast recht, das ist aber auch trivial. ;-)

http://www.global2000.at/site/de/m... lsware.htm

sowas von lächerlich, was sie da behaupten!

Die EINZIGEN, die sich um den Regenwald scheren, sind auch diejenigen, die gegen den CO2-Ausstoß ankämpfen!

Wegen Leuten wie Ihnen, geht unser schönes, so lange im Fließgleichgewicht bestehendes, Ökosystem den Bach runter!

Wäre schön, wenn es wahr wäre

Die vorgeblichen Retter des Regenwaldes sind seine Totengräber.

http://www.focus.de/wissen/kl... 64516.html

Also das halte ich jetzt schon für absurd, zu behaupten, "Klimaschützer" hätten kein Interesse am Naturschutz und würden das gegeneinander aufwiegen. Genau das Gegenteil ist natürlich der Fall.

Und diese ganzen Ärzte, die sich nur um Krebs kümmern - sollen sich gefälligst um Unfallopfer kümmern!

immer wieder amüsant zu verfolgen, auf welche weise manche user ihr grünes öko-herz entdecken, sobald es um den CO2-anstieg geht. es sind immer die anderen schuld, welche den armen urwald roden, aber sicher niemals die, die pro jahr und nase im schnitt 6 bis 8 tonnen CO2 aus fossilem kohlenstoff verfeuern…

ja sie Superschlauer...

ich besitze kein KFZ und eine Öko-Bilanz die so sauber ist, wie sie sich gar ned vorstellen können - fahre nur Rad - mit Öffis oder geh zu Fuß...

DENNOCH halte ich die Anti-CO2-Propaganda für verwerflich....
warum?

weil sie nur ablenkt, von den wirklichen Problemen (der Ausrottung von Natur-Wäldern, Natur-Räumen überall)

das böse CO2...ja! sicher mit-bestimmend!
aber anstatt gegen Natur-Zerstörung zu kämpfen, gehts heute um irgendwelche "Zertifikate", die den führenden Industrienationen dermaßen wurscht sind, das könnt ihr euch gar ned vorstellen!
Autos fahren überall - unaufhaltsam, weltweit - DAS geht auch SO weiter: macht die Augen auf!!

wichtiger wäre der Kampf für Wälder und: für das Ökosystem der Weltmeere, als Klima-Faktor Nr.1!

bei aller wertschätzung ihres lebenswandels denke ich doch, dass es ein ablenkungs-manöver von ihnen ist, nicht umgekehrt. die beiden problem-kreise beeinflussen sich gegenseitig. 3 aktuelle beispiele, die ahnen lassen, dass es unter klimatisch widrigen umständen sehr schwierig werden könnte, wälder zu bewahren, während verlust von wäldern natürlich zu CO2-emissionen führt:

http://derstandard.at/134374374... n-um-Regen
http://derstandard.at/134213938... aldbraende
http://derstandard.at/133963936... t-Colorado

Nur ein kleiner Hinweis: Der Kampf gegen Kohlekraftwerke, Autobahnen, etc... ist nicht nur positiv im Sinne der CO2-Bilanz, sondern auch fuer Naturraeume und Waelder und Weltmeere.

Es ist halt nur so,

dass der Pendler, der in einem modernen Passivhaus wohnt und täglich auf der Autobahn in die Arbeit fährt, weniger CO2 emittiert als der birkenstocktragende urbane Öffibenutzer, der einmal im Jahr sich eine Fernreise nach Indien gönnt.

Ich finde es kontraproduktiv

Feindbilder zu schaffen. Wir sind unser eigener Feind. Der Ökohausbesitzer ebenso wie der City-Biker. Der Erhalt überflüssiger Bürogebäude, Infrastrukturen von Großstädten, überflüssige Pendlerei (nur weil ewig gestrige Firmenchefs Paranoiker sind, die nicht rechnen können), die vorsätzliche Verschwendung unserer Ressourcen - übrigens ein Hauptpfeiler des Kapitalismus - und die Uneinsichtigkeit der Normalverbraucher in Bezug auf ihren überzogenen Lebenswandel. Das alles sollte man klar beleuchten und Alternativen anbieten. Statt dessen zeigt einer auf den anderen. Genau das wird uns letztlich umbringen.

Ja, und ein Mensch, der nichts isst, aber dafuer 10 kg Brot kauft und nur wegwirft, verbraucht mehr Brot als einer, der jeden Tag 9 kg Brot isst. Irre, nicht?

Einmal bei einer Diskussion ueber eine Luxussteuer hat mal einer erklaert, dass das gegenueber der armen Putzfrau, die 20 Jahre spart, nur damit sie sich einen Ferrari leisten kann, unfair waere. Warst du das zufaellig?

Kleiner Hinweis am Rande: Der mit dem Passivhaus, der macht wohl eher nicht im Waldviertel Urlaub.

Kleiner Hinweis am Rande

Gerade Leute, die in neuen Häusern leben, machen bevorzugt Urlaub in der näheren Umgebung. Meist sind das Familien mit Kindern. Da bieten sich Destinationen wie Kroatien, Italien oder auch das Waldviertel an.

Einen Familienurlaub nach Australien oder nach Reunion können sich diese Leute meist nicht leisten - die Rückzahlungen für die Kredite kosten eben und schließen solche Destinationen von vornherein aus.
Dorthin fahren eher gut verdienende Kinderlose, die sich jeden Bioluxus leisten können.

Posting 1 bis 25 von 97
1 2 3

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.