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Wien - Bei der Telekom Austria wird beim Putzen gespart. Wie die Personalvertretung ihren Kollegen mitteilte, wird seit 1. August der Mistkübel nur mehr einmal die Woche entleert, die Mikrowellenherde und Kühlschränke müssen die Mitarbeiter nun selbst reinigen. Und in den Vorstandsbüros wird jetzt so geputzt, wie das früher beim "einfachen" Personal der Fall war. Auch beim Essen wird laut Personalvertretung gespart. Seit der Umstellung auf Eurest sollen die Portionen kleiner und die Beilagen weniger geworden sein, heißt es in einem vorliegenden Schreiben.
Das Unternehmen bestätigte auf Anfrage die Änderungen beim Reinigungsplan. "Das ist eine Kosteneinsparungsmaßnahme, die sich durch alle Ebenen durchzieht", so Sprecher Peter Schiefer.
Nicht bei Post, "3" oder Orange
Ein Rundruf zeigt, dass die reduzierte Reinigung ein eher ungewöhnlicher Schritt ist. Beim einstigen Schwesterunternehmen der Österreichischen Post- und Telegraphengesellschaft, der Post AG, hieß es, es würden täglich die Mistkübel entleert und die Teppiche gesaugt. Gleiches gilt für die Telekom-Mitbewerber Orange und "3".
Die Personalvertreter der Telekom sind jedenfalls sauer. "Wir erwarten eine Rücknahme dieser nicht nachvollziehbaren Maßnahme - es steht außer Zweifel, dass sich alle Kolleginnen und Kollegen ein sauberes und reines Arbeitsumfeld verdient haben", so die Betriebsräte. (APA, 2.8.2012)
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trotz der windigen Methoden, wie die Telekom ihren Kunden Produkte aufs Aug drückt (Beispiel 1000 Minuten in 05er Netze - klein andrucken auf Rechnung und dann sagen man hätte ja eh widersprechen können) ist die Ertragslage scheinbar immer noch schlecht.
Man stelle sich vor, wenn die Telekom ihre Kunden fair behandeln würde - dann würde die ja wahrscheinlich gar kein Geld mehr verdienen.
Was bitte soll da stinken? Im Büro sollte es nur Papiermüll geben.
Plastikflaschen sind sowieso extra zu entsorgen.
Viel Restmüll bleibt da nicht.
Kühlschrank rührt eine Reinigungsfirma sowieso nicht wirklich an, das ist Privatvergnügen der Belegschaft.
Die Telekom muss sowieso einen Abfallwirtschaftsbeauftragten haben.
Wenn jeden Tag einer den Restmüllsack zum Container mitnimmt wird das auch keinen Unterschied machen...fahren sowieso mit dem Aufzug.
Es gab kürzlich eine Mitarbeiterumfrage bei A1, wo das Top Management bei hoher Beteiligung katastrophal abgeschnitten hat (Strategie, Entscheidungsfähigkeit...).
Das war jetzt wohl die Retourkutsche an die Mitarbeiter.
Es war auch nicht die erste Kürzung beim Putzen. "Küchendienst" gibt es bereits seit Jahren nicht mehr. Die Fenster werden einmal pro Jahr (!) geputzt. Die Zentrale in der Lassallestraße ist von mehreren Großbaustellen mit entsprechender Staub- und Drecksentwicklungen umgeben. Man kann sich vorstellen, wie verdreckt Fenster etc. sind. Mitteleuropäische Standards sehen anders aus.
Aber vielleicht geht nun wenigstens die Zahl der Consulter zurück, die sicher ihre Designeranzüge nicht beschmutzen wollen.
das meiste ist sowieso elektronisch, ausgedruckte Unterlagen kommen sowieso in den Behälter für qualifizierte Entsorgung, Essen tue ich garnichts oder in der Kantine, und meine Kaffeetasse wasch ich selber aus.
Dass Teeküchen nicht täglich gereinigt werden find ich aber ziemlich schräg.
Mit Mistkübel ausleeren und saugen, wischen etc hätt ich auch kein Problem. Saugen täglich ist echt nicht nötig. Bei uns wird gewischt und entleert täglich - aber die Teeküche ist ein Problem: Mikrowelle wird 1x pro Woche gemacht, Geschirrspüler wirft dagegen keiner an, außer es erbarmen sich 1,2 Kolleginnen. Ansonsten wäscht jedeR selbst sein Häferl per Hand.
Und nicht fragen, wie der Kühlschrank aussieht oder wielange Geschirr nicht eingeräumt dreckig herumsteht ....
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