Telekom-Mitarbeiter leeren den Mistkübel selbst

2. August 2012, 13:41

Reinigungskräfte machen das nur noch einmal pro Woche. Auch die Kühlschränke müssen die Mitarbeiter nun selbst reinigen

Wien - Bei der Telekom Austria wird beim Putzen gespart. Wie die Personalvertretung ihren Kollegen mitteilte, wird seit 1. August der Mistkübel nur mehr einmal die Woche entleert, die Mikrowellenherde und Kühlschränke müssen die Mitarbeiter nun selbst reinigen. Und in den Vorstandsbüros wird jetzt so geputzt, wie das früher beim "einfachen" Personal der Fall war. Auch beim Essen wird laut Personalvertretung gespart. Seit der Umstellung auf Eurest sollen die Portionen kleiner und die Beilagen weniger geworden sein, heißt es in einem vorliegenden Schreiben.

Das Unternehmen bestätigte auf Anfrage die Änderungen beim Reinigungsplan. "Das ist eine Kosteneinsparungsmaßnahme, die sich durch alle Ebenen durchzieht", so Sprecher Peter Schiefer.

Nicht bei Post, "3" oder Orange

Ein Rundruf zeigt, dass die reduzierte Reinigung ein eher ungewöhnlicher Schritt ist. Beim einstigen Schwesterunternehmen der Österreichischen Post- und Telegraphengesellschaft, der Post AG, hieß es, es würden täglich die Mistkübel entleert und die Teppiche gesaugt. Gleiches gilt für die Telekom-Mitbewerber Orange und "3".

Die Personalvertreter der Telekom sind jedenfalls sauer. "Wir erwarten eine Rücknahme dieser nicht nachvollziehbaren Maßnahme - es steht außer Zweifel, dass sich alle Kolleginnen und Kollegen ein sauberes und reines Arbeitsumfeld verdient haben", so die Betriebsräte. (APA, 2.8.2012)

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verwunderlich

trotz der windigen Methoden, wie die Telekom ihren Kunden Produkte aufs Aug drückt (Beispiel 1000 Minuten in 05er Netze - klein andrucken auf Rechnung und dann sagen man hätte ja eh widersprechen können) ist die Ertragslage scheinbar immer noch schlecht.

Man stelle sich vor, wenn die Telekom ihre Kunden fair behandeln würde - dann würde die ja wahrscheinlich gar kein Geld mehr verdienen.

Ich muß meine Kothurne auch selber putzen

das Arsenal,

ist das größte versteckte Arbeitslosenlager der Rebuplik.

republik,

eile mit weile.

jeden Tag Teppich saugen ist aber eher Luxus

Teppich ist überhaupt Luxus.

Ich frage mich auch warum die soviel Müll im Büro machen?
Ein Aktenshredder muss doch reichen...

Mistkübel

Vorschlag:
Stellt einfach die vollen Mistkübel vor dem Büro ab, macht sich sicher sehr gut wenn die Vorstände mit anderen Firmen ( Gästen ) so durch die Gänge schlendern, es aussieht und stinkt wie in Neapel.

Was bitte soll da stinken? Im Büro sollte es nur Papiermüll geben.
Plastikflaschen sind sowieso extra zu entsorgen.
Viel Restmüll bleibt da nicht.
Kühlschrank rührt eine Reinigungsfirma sowieso nicht wirklich an, das ist Privatvergnügen der Belegschaft.
Die Telekom muss sowieso einen Abfallwirtschaftsbeauftragten haben.

Wenn jeden Tag einer den Restmüllsack zum Container mitnimmt wird das auch keinen Unterschied machen...fahren sowieso mit dem Aufzug.

es stinkt auch ohne Mistkübel,

bei der TA nach Neapel.

ist doch auch klar wenn der Vorstand mit dem Nylonsackerl zu den Parteien spazieren geht und auch noch in sinnlose Vorhaben Gelder versenkt

gääähnn...
Der von ihnen angesprochene Hr. Schieszler ist ein ehemaliger Vorstand.

Hintergründe

Es gab kürzlich eine Mitarbeiterumfrage bei A1, wo das Top Management bei hoher Beteiligung katastrophal abgeschnitten hat (Strategie, Entscheidungsfähigkeit...).

Das war jetzt wohl die Retourkutsche an die Mitarbeiter.

Es war auch nicht die erste Kürzung beim Putzen. "Küchendienst" gibt es bereits seit Jahren nicht mehr. Die Fenster werden einmal pro Jahr (!) geputzt. Die Zentrale in der Lassallestraße ist von mehreren Großbaustellen mit entsprechender Staub- und Drecksentwicklungen umgeben. Man kann sich vorstellen, wie verdreckt Fenster etc. sind. Mitteleuropäische Standards sehen anders aus.

Aber vielleicht geht nun wenigstens die Zahl der Consulter zurück, die sicher ihre Designeranzüge nicht beschmutzen wollen.

extra für sie...

http://de.wikipedia.org/wiki/Vers... ngstheorie

man kann es mit dem Interpretieren und Schimpfen auch übertreiben und ihr Post ist ein Beweis dafür...

eine Verschwörungstheorie,

hat doch irgendeinen Ansatz von Intelligenz.

Ein Ansatz von Intelligenz ist bei der TA aber meilenweit nicht zu sehen.

Darum schießt man mit solchen Begrifflichkeiten mit Kanonen auf Spatzen.

Gott, was habe ich da für fröhliche Urständ' finanziert!

Zum Glück bin ich da jetzt für immer weg!

tu felix a1 gewerkschaft.. deine probleme möche ich haben......

kurt s aus nordslowenien....

Leider die Regel bei vielen Großkonzernen

Arbeite bei Thyssenkrupp und da kommt auch nur einmal die Woche die Putzfrau.

der LAUDA würde sagen:

Ich hab ja nichts zu verschenken :-)

Laut Markus Rogan sind Telekom Beamte zum Mistkübel ausleeren sowieso zu intelligent...

"sei ruig Bua und schwimm weida"

also mein Mistkübel ist immer leer

das meiste ist sowieso elektronisch, ausgedruckte Unterlagen kommen sowieso in den Behälter für qualifizierte Entsorgung, Essen tue ich garnichts oder in der Kantine, und meine Kaffeetasse wasch ich selber aus.
Dass Teeküchen nicht täglich gereinigt werden find ich aber ziemlich schräg.

Mit Mistkübel ausleeren und saugen, wischen etc hätt ich auch kein Problem. Saugen täglich ist echt nicht nötig. Bei uns wird gewischt und entleert täglich - aber die Teeküche ist ein Problem: Mikrowelle wird 1x pro Woche gemacht, Geschirrspüler wirft dagegen keiner an, außer es erbarmen sich 1,2 Kolleginnen. Ansonsten wäscht jedeR selbst sein Häferl per Hand.

Und nicht fragen, wie der Kühlschrank aussieht oder wielange Geschirr nicht eingeräumt dreckig herumsteht ....

ich habs mir auch grad gedacht und extra nochmal unter den Tisch geschaut: (unsere Putzfrau kommt nur Dienstags) aber alle 3 Mistkübel in meinem Raum sind quasi leer.
und Kühlschränke haben wir garkeine...

typisch ausgelagerter Mitarbeiter :)

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