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Ein Lächeln. Vor den Spielen.
London - Sportminister Norbert Darabos (SPÖ) ist mit dem bisherigen Abschneiden der österreichischen Olympiasportler überhaupt nicht zufrieden. "Insgesamt bin ich schon etwas ernüchtert und auch enttäuscht. Nur zu Olympia zu fahren und die gute Atmosphäre zu genießen, das ist zu wenig. Olympiatourismus, das ist nicht das Ziel. Es ist schon das Ziel, auch Medaillen nach Österreich heimzubringen", sagte Darabos in einem ORF-Radiointerview am Donnerstag.
Es gebe in London zwar noch weitere Medaillenchancen, ungeachtet dessen müsse aber die Sportförderung grundlegend reformiert werden. Darabos will für künftige Olympiaerfolge gewisse Sportarten, "wo man Erfolge einfahren möchte, wo man auch langfristig planen kann", gezielter und großzügiger fördern, so der Minister zum ORF. Man müsse vom Prinzip "Gießkanne" wegkommen. Welche Sportarten gemeint seien, wollte er nicht verraten. "Die müssen definiert werden, da möchte ich aus London keine Empfehlungen abgeben."
Zudem missfällt dem Minister das Auftreten einiger ÖOC-Sportler: "Mich stört auch die Selbstzufriedenheit gewisser Athleten hier in London. Es ist toll, wenn einige Sportler erklären, wie schön das Leben im olympischen Dorf ist, aber an erster Stelle muss der sportliche Erfolg stehen." (APA, 2.8.2012)
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Man wusste doch im Vorfeld schon, wie unsere Chancen stehen. Wenn sich jemand gerade noch qualifiziert hat, wird er nachher nicht zu den Medaillenkandidaten zählen. Die wenigen wirklichen Medaillenkandidaten haben ja nicht schlecht abgeschnitten, die Dichte ist im Spitzensport so groß, dass wenige Sekunden, Zentimeter oder auch Losglück über Sieg oder Niederlage entscheiden. Wenn man keine Touristen will, dann darf man eben nicht so viele Sportler hinschicken. Aber dann können sich nur wenige Politiker, Funktionäre, ... mit den ach so tollen Sportlern präsentieren, die sie dann bei einem etwaigen schlechten Abschneiden fallen lassen.
Und die Medien machen aus jedem Teilnehmer gleich einen potentiellen Medaillengewinner!
naja, vielleicht gehoert die orf/funktionaer-sportmafia endlich entruempelt und andere sportarten auch endlich medial praesentiert.
ausserdem lieber minister, wenn man selbst keine leistung bringt, dann ist allein jeder qualifizierte teilnehmer an olympia besser als sie.
Da würd ich als erstes aufhören mit der Gießkanne. Die internationalen Erfolge sindt ja doch eher bescheiden. Oder wann sind wir das letze Mal bei internationalen Bewerben so weit vorne gewesen (unter den ersten 10 oder so) wie bei vielen anderen Sportarten jetzt bei Olympia?
Auf der einen Seite Dopingsünder am liebsten einsperren und auf der anderen Seite die große Enttäuschung über fehlende Medaillen, man sollte als Minister schon wissen was man will und dieses Ziel dann konsequent umsetzen. Für "saubere" Athleten waren die Leistungen mehr als beachtenswert.
Seit Jahr und Tag wird das Geld in AT lieber für irgendwelche Prestigeprojekte verjubelt, anstatt den Sport nachhaltig zu fördern.
Keine Sportstätten, keine Vielfalt, keine Strukturen, die den Sport breit in der Bevölkerung verankern.
Wenn der Herr Minister nun sein eigenes Versagen erkennt, braucht er auf niemanden einzuprügeln, sondern sollte endlich seinen Job machen!
um buffets abzustauben und ö - siegern gönnerhaft und medienwirksam auf die schulter zu klopfen?
und jetzt bringt er mit diesem unnötigen sager nervöse stimming ins team wos eh grad nicht so super rennt
top 20 platzierungen in der weltelite sind auch nicht schlecht
und der olympische gedanke gehört viel mehr hochgehalten
...aber was der herr sportminister hier liefert ist an miesem populistischem niveau kaum mehr zu unterbieten.
den harten hund markieren und plakativ auf die athleten hinhauen ohne inhaltliche perspektive, die umzusetzen sein job ist(auf unsere kosten) und er jahre zeit gehabt hätte....
und mit "Nur zu Olympia zu fahren und die gute Atmosphäre zu genießen, das ist zu wenig. Olympiatourismus, das ist nicht das Ziel" kann er ja nur sich selber gemeint haben, auf unsere kosten den grüssaugust im schönen london geben und dann noch herumotzen ist wirklich zu wenig.
und dass der arme "etwas ernüchtert und auch enttäuscht" ist, erklärt sich wohl aus dem umstand dass kein richtiger politiker aus dem ausland an ihm anstreifen wollte.
witzfigur!!!
wenn du bei uns im Ort zum ASKÖ gehst kriegst du so viel bunte bilder vom landeshauptmann mit damit du auch ja nicht vergisst wer für dein glück gesorgt hat und wem du alles, aber auch wirklich alles, zu verdanken hast.
Also nochmal - rote Striche habe ich ja schon kassiert.
Warum sollte man Spitzensport fördern? Gibts ein Menschenrecht auf ein Dasein als Spitzensportler? Verdienen die armen Spitzensportler zu wenig? Brauchen wir unbedingt Spitzensportler als Aushängeschild und können dieses Ziel nicht anders erreichen?
Letztendlich dient das ganze ja nur dazu, dass sich Leute wie Darabos mit ihren Gewinnern profilieren können (oder eben nocht ohje), ein paar Leute freuen sich vielleicht, dass "wir" wieder x-mal Gold gewonnen haben. Aber das muss wahrlich nicht gefördert werden.
Wenn überhaupt, dann sollte man den Breitensport fördern, aber eigentlich klappt das sporteln auch in Eigenorganisation recht gut.
mein Sohn ist Schwimmer (er ist mehrfacher Österreichischer Meister und hat zwei Jugendrekorde) und das hat mich bisher ein kleines Vermögen gekostet. Von einer Förderung habe ich zumindest bis heute nichts bemerkt. Also keine Sorge, Ihr Steuergeld kommt nicht bis zu den Sportlern....
um die nachwuchsförderung kümmern sich die dach- und fachverbänden reichlich wenig
die verbände sind eher eine sportbremse im nachwuchsbereich
und die erfolge im spitzensport? ... die olymp. bilanz spricht für diese monopolistischen sportfabriken!
Wenn man die Postings so liest: eigentlich sollten die Schüler beobachtet und besondere Talente dann gezielt gefördert werden. D.h. die Förderung müsste schon ganz zu Beginn ansetzen und wenn Eine/r dann Erfolge einfährt und Verträge und Geld bekommt, hat sich die Sportförderung zurück zu ziehen. So käme mMn das Geld richtig an. Oder?
dem kann ich nur zustimmen! Gefördert wird erst, wenn schon internationale Erfolge da sind. Bis es allerdings soweit ist, sind die Eltern gefordert.
Und auch wenn es mal Sporthilfe gibt, bewegt sich das im Bereich von 100 bis maximal 400€ bei Weltklasse. Dafür würde sich ein Mittelklassefußballer nicht mal die Schuhe anziehen!
Ich frage mich ehrlich was denn für einen Schwimmer so teuer ist? Ich vermute mal es wird viel für Reisen draufgehen.
Aber gut, das ist eben ein Hobby, ab einem gewissen Punkt dürften dann wohl Sponsoren kommen bzw. man muss welche suchen.
Ich habe wie gesagt nicht unbedingt etwas gegen Sportförderung, die Förderung von Spitzensport erschließt sich mir allerdings nicht ganz. Es soll gerne jeder Rekorde jagen aber dann eben auf eigene Rechnung oder auf die Rechnung der Sponsoren. Steuergeld zu investieren, damit man sich als Land mit den Leistungen von anderen brüsten kann und Darabos in die Kamera grinsen darf muss wirklich nicht sein.
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