Inserat: Mikl-Leitner lächelt für die Lotterien

2. August 2012, 12:58
  • Mikl-Leitner in einem Inserat der Österreichischen Lotterien.
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    foto: derstandard.at

    Mikl-Leitner in einem Inserat der Österreichischen Lotterien.

Innenministerin in Printwerbung der Österreichischen Lotterien - Gesetzeskonform, weil sie nicht RH-Prüfungskontrolle unterliegen

Wien - Ein Politikerfoto in einem Zeitungsinserat hat am Donnerstag wieder für Unmut gesorgt. Die FPÖ kritisierte in einer Aussendung ein Inserat der Österreichischen Lotterien mit einem Bild von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (V). Im Innenministerium weist man darauf hin, dass es sich um keine Werbung des Ministeriums, sondern der Lotterien handelt. Und diese "dürfen das", schließlich unterliegen sie nicht der Prüfungskontrolle des Rechnungshofs. Das betonen auch die Lotterien.

In der Anzeige informieren die Lotterien über einen Sicherheitsleitfaden für die Vertriebspartner. Dieser sei in den vergangenen Tagen an alle Annahme- und Vertriebsstellen verteilt worden und solle vor Unachtsamkeiten und Gefahren warnen. Das Inserat ziert ein Bild von Mikl-Leitner und Lotterien-Vorstandsdirektorin Bettina Glatz-Kremsner. 

FPÖ appelliert an ÖVP-Ethikrat

"Mikl-Leitner setzt sich in einem Inserat als Lotto-Fee über Gesetze hinweg", erklärte der stellvertretende FPÖ-Parteiobmann Norbert Hofer zu der Anzeige in der Tageszeitung "Die Presse" und verwies auf das seit 1. Juli geltende Medientransparenzgesetz. "Wenn schon nicht durch das Gesetz geregelt, müsste jetzt doch immerhin der VP-interne Ethikrat tätig werden und gegen Mikl-Leitner aktiv werden", so Hofer weiter.

Im Ministerium hingegen empfiehlt man den Freiheitlichen, das Gesetz noch einmal zu lesen: Das erwähnte Inserat sei keines des Innenministeriums, sondern der Österreichischen Lotterien. Da diese nicht der RH-Kontrolle unterliegen, sei ein Inserat mit Politiker-Bild in Ordnung. Im Ressort ist man außerdem der Meinung, die Bundes-FPÖ unternehme mit dieser Kritik ein "plumpes Ablenkungsmanöver".

Auch der Sprecher der Casinos Austria, zu denen die Lotterien gehören, Martin Himmelbauer, betont, die Lotterien fallen nicht in den Prüfauftrag des Rechnungshofs, daher spreche nichts gegen die Veröffentlichung eines Politiker-Fotos. Der Sicherheitsleitfaden sei nun fertig und mit dem Inserat informiere man die Öffentlichkeit darüber, erklärte er. Auch in Zukunft werde man Anzeigen mit den Konterfeis von Politikern schalten: "Wenn es ein wichtiges Thema gibt, das wir gemeinsam transportieren wollen und wenn das Einverständnis da ist, dann ja." (APA, 2.8.2012)

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23 Kommentare und keine einzige rote Bewertung. Wie ich meine, völlig zu Recht.

die lotterien können sich antiwerbung leisten.

wenn diese frau lächelt, bekommen auch hartgesottene angst. keine sympathieträgerin. es war halt ein versuch mit untauglichen mitteln, werbung für ml zu machen, ohne die neuen spielregeln zu verletzen. nächster versuch vielleicht beim schweinezüchterverband ?
ps: die raffeisen hat cirka 1000 firmenbeteiligungen. irgendwo wirds schon klappen.

jetzt spiel ich nicht mehr Lotto, ich fürcht mich
vor der Frau links im Bild

passt doch (ausnahmsweise) zusammen

schliesslich ist unsere Politik auch nur mehr ein Glücksspiel und was mit dem euro von politischer seite betrieben wird, fällt bereits unter pyramidenspiel.

warum sich die Lotterien mit diesem Negativbeispiel ablichten lassen, ist mir ein Rätsel.

haben's ka hübschere g'funden? die gibt nicht viel her ....

Lotterie

Gar nicht so abwegig: Da man zunehmend den Eindruck hat, dass Politiker die Eignung für ihre Ämter in der Lotterie gewonnen haben, schliesst sich hier der Kreis. ;)

gar nicht zu reden vom pr-schaden, den dieses foto verursacht!

Die Partei der AnständigInnen mal wieder.

Wenn die Mikl-Leitner lächelt,

ist das eher eine Frage des Waffenscheines, also tuts Euch nicht über die falschen Fragen echauffieren...

ist alles legal und erlaubt

DES IS MIA WUASCHT!!
Selbst der Scheuch hätte, wenn das erstinstanzliche Urteil bestätigt wird, noch immer nicht von Gesetz wegen zuruecktreten muessen. Auch superstrenge Gesetze könnten keinen politischen Anstand ersetzen. Widerliche Bagage.

und wieder zeigt sich das ethikverständnis der övp: was nicht klipp und klar gesetzlich verboten ist, geht schon in ordnung... anstand und moral haben da nix zu suchen.

da ist er beinhart, der ethik-rat. "wir haben ganz klar ein schlupfloch gefunden, also geh sche$%§en".

Her mit den Millionen, her mit dem Zaster, her mit der Marie!

Ahhh, hat sie damals die Österreichischen Lotterien gemeint????

VP-interne Ethikrat.

Dort wäre ich gerne mal als Mäuschen bei einer Sitzung dabei.

Da wird sicherlich viel gelacht!

bei den lotterien ist es eh wurscht wer wirbt! hauptsache es gibt die möglichkeit viel geld zu gewinnen.trotzdem,typisch leistungsträger pack! fest auf andere hinhacken und selber verlogen wie immer!

elendes pack

sie werden nie dazu lernen....

spreche nichts gegen die Veröffentlichung eines Politiker-Fotos

dann haben die den sinn des gesetzes nicht verstanden. nicht alles, was nicht verboten ist, muss man auch tatsächlich tun.

Ich frage mich wer auf die Idee kommt mit Mikl-Leitner Werbung

zu machen.

Gott lob kein Unterwäsche Hersteller.

Das hätte eine Bezeichnung: Vorsätzliche KRIDA ;-)

novomatic, die spieler werden in scharen abwandern...

... wahrscheinlich Mikl-Leitner.

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