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Zwei europäische Politiker, die mit dem im Juni bei einem Autounfall ums Leben gekommenen kubanischen Dissidenten Oswaldo Payá unterwegs waren, haben Gerüchte über eine angebliche Beteiligung kubanischer Behörden an dem Unglück dementiert.
Der Spanier Angel Carromero, der den gemieteten Hyundai-Kleinwagen lenkte, gab an, er sei auf einer Straßenbaustelle in ein Schlagloch gefahren und habe dann scharf gebremst, wodurch er die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Carromero betonte ausdrücklich, dass er nicht von einem anderen Auto abgedrängt worden sei, wie Angehörige Payás unmittelbar nach dem Unfall behauptet hatten. Payas Sohn Oswaldo hatte gegenüber der BBC erklärt, die Europäer selbst hätten ihnen von einem Lastwagen erzählt, der den Pkw mehrmals gerammt habe.
Carromero muss sich nun vor Gericht verantworten. Die kubanischen Behörden werfen ihm vor, mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen zu sein und Hinweisschilder der Baustelle ignoriert zu haben.
Die bei Miamis Exil-Kubanern populäre Zeitung "El Heraldo de Miami" präsentierte indessen unter Berufung auf Oswaldo Payá eine neue Theorie zum Unfallhergang. Diesmal soll es ein roter Lada-Pkw gewesen sein, der sich in "unmittelbarer Nähe" des verunglückten Wagens befunden habe.
Der Fahrer des Ladas habe umgehend per Mobiltelefon einen Rettungwagen gerufen, was Oswaldo Payá als Beweis für eine Beteiligung der Behörden wertet. Schließlich habe der Mann gewusst, welche Nummer man anrufen müsse, um Hilfe zu holen. Laut dem Internet-Reiseportal Wikitravel ist die Notfallnummer für ganz Kuba 106.
Auch Payás Witwe Ofelia Alvaredo will von Freunden gehört haben, dass der Polizeibeamte Fulgencio Medina unmittelbar nach dem Unfall im Spital von Bayamo, wo die Verletzten versorgt wurden, mit einem anderen Polizisten telefoniert und dabei den roten Lada erwähnt habe.
Der schwedische Jungkonservative Jens Aron Modig ist mittlerweile in seine Heimat zurückgekehrt. Er berichtet, dass er währende der langen Autofahrt eingeschlafen sei und sich deshalb nur vage an den Unfallhergang erinnern könne. Ein zweites Fahrzeug sei ihm jedenfalls nicht aufgefallen.
Modig gab an, im Auftrag der schwedischen Christdemokraten nach Kuba gereist zu sein, um Payás "Christlicher Befreiungsbewegung" eine Geldspende in Höhe von 4.000 Euro zu überbringen. Mittlerweile habe er erfahren, dass dies verboten sei, und sich entschuldigt. (bed, derStandard.at, 2.8.2012)
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@ "Der Fahrer des Ladas habe umgehend per Mobiltelefon einen Rettungwagen gerufen, was Oswaldo Payá als Beweis für eine Beteiligung der Behörden wertet. Schließlich habe der Mann gewusst, welche Nummer man anrufen müsse, um Hilfe zu holen. Laut dem Internet-Reiseportal Wikitravel ist die Notfallnummer für ganz Kuba 106."
Das MUSS eine Verschwörung sein!! Wer sonst bitteschön hätte sonst die streng geheime Rettungsnotfalllnummer 106 gekannt, die allerhöchstens auf geheimen Regierungsinternetseiten wie Wikitravel erwähnt wird ?? Es ist EINDEUTIG ein "Beweis für eine Beteiligung der Behörden"!
Rätsel gelöst. Ich frage mich nur, warum der Standard noch weiter spekuliert ... :-)
bevor sie von oben herab posten, weil ein politisches system wie den kommunismus hat es noch nie gegeben.
also net klug scheissen lieber geschichte lernen.
stalinismus /chinanismus /kubanismus is net kommunismus
Vielleicht mal lesen was der Nuevo Herald ist. Das Propagandablatt der Exilkubaner.
http://de.wikipedia.org/wiki/El_N... evo_Herald
....zu glauben, dass der kubanischebgeheimdienst einen opposittionellenin einem auto mit 2 internationalen abgeordneten beseitigt und gerade den einen unter 3en erwischt. in anbetracht der cia beseitigungsvetuche vom fidel hiesse das, dass die kubaner 100 mal präziser arbeiten als der cia und wer die karibik kennt wird nicht an soviel präzision ernsthaft glauben
das liegt aber dran das sie ihn geschickt haben http://www.youtube.com/watch?v=idFKICB7geA
ansonsten haben die USA plus Exilkubaner mehr als 3000 Kubaner getötet, ein paar hundert Ausländer (El Coubre Frachter z.b.) und noch viel mehr verletzt. Nur bei den Castros hat es nicht geklappt. Obwohl eigentlich jeder weiss wo Fidel wohnt.
"Diesmal soll es ein roter Lada-Pkw gewesen sein, der sich in 'unmittelbarer Nähe' des verunglückten Wagens befunden habe."
Subtil, subtil: Die Exilkubaner haben auf den Hinweis verzichtet, dass der Lada verdächtig nach Borschstsch roch und der Fahrer eine Pelzkappe aufhatte.
Ein toter Dissident, der lügt. Oder haben Sie sich von dem Absatz verwirren lassen, in dem allen Ernstes steht: "...Der Fahrer des Ladas habe umgehend per Mobiltelefon einen Rettungwagen gerufen, was Oswaldo Payá als Beweis für eine Beteiligung der Behörden wertet. ..."
Und das im Absatz, in dem vom Exilkubaner-Blatt die Rede ist.
Ich nehme mal stark an, dass das ein Tipfehler ist und Tote wirklich nicht mehr reden können.
@Standard: Der Satz sollte wirklich ausgebessert werden...
und wer leugnet, dass es keine demokratien gibt, wo meinungsfreiheit herrscht und dass es diktaturen gibt, wo diese nicht herrscht, der ist wirklich nicht ganz da. und wer leugnet, dass es in kuba lange keine reisefreiheit gegeben hat, ist eigentlich ein leugner der realität
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