Facebook-Umweltbericht: 23 Prozent erneuerbare Energien

  • Rund 13 Prozent werden aus Atomenergie gewonnen
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    Rund 13 Prozent werden aus Atomenergie gewonnen

13 Prozent aus Atomenergie: Das Unternehmen steckt sich durch längerfristige Beobachtung neue Ziele

Facebook hat am Mittwoch einen Bericht veröffentlicht, der den CO2-Fußabdruck des Unternehmens im Jahr 2011 beschreibt. Dabei werden die Datencenter als auch die Bürokomplexe von Facebook berücksichtigt. Facebook will damit Transparenz zeigen.

Langfristige Beobachtung

Facebook bekräftigt aber, dass dies nur ein Teil des Fußabdruckes sei und dass es aber einen guten Anfang machen würde. Weiter möchte das Unternehmen die Daten langfristig untersuchen, um Verbesserungsmöglichkeiten zu finden.

Ein Glas Wein

Der gesamte jährliche CO2-Fußabdruck pro monatlich aktivem Facebook-User beträgt 269 Gramm. Anschaulicher könnte man laut Facebook sagen, dass ein Facebook-User einen Fußabdruck von etwa einem mittelgroßen Café Latte, drei Bananen oder einem Glas Wein hinterlassen hat.

285.000 Tonnen Treibhausgase

Betrachtet man den gesamten Energieverbrauch in Facebooks Büros, Datencentern und sämtlichen Einrichtungen, die dazugehören, beträgt dieser 532 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Treibhausgase wurden etwa 285.000 Tonnen emittiert. 23 Prozent der Energie ist sauber und erneuerbar, 27 Prozent stammt aus Kohle, 17 Prozent aus Naturgasen und 13 Prozent aus Atomenergie. Der Rest, rund 20 Prozent, sind nicht kategorisiert worden. 

Facebook Green

Facebook möchte vor allem die Energie-Zusammenstellung ändern und mehr saubere und erneuerbare Energie nutzen. Bis 2015 will das Unternehmen mindestens 25 Prozent aus erneuerbarer Energie beziehen. Dies könne man dadurch erreichen, dass man Standorte wählt, die einfacher erneuerbare Energien zur Verfügung stellen und durch Zusammenarbeit mit Umweltorganisationen. Eine Informationskampagne zu Energie im Zusammenhang mit dem Social Network hat Facebook schon vor längerer Zeit ins Leben gerufen: Facebook Green. (iw, derStandard.at, 2.8.2012)

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