Enorme Preisunterschiede bei frischen Fischen

  • Die Preisdifferenz ist bei Karpfenfilets mit Abstand am höchsten.
    foto: pixelio.de/sabine schmidt

    Die Preisdifferenz ist bei Karpfenfilets mit Abstand am höchsten.

Preise vergleichen lohnt sich: Ein aktueller Test der Wiener AK ermittelte einen Preisunterschied von 248 Prozent

Wer zu frischem Fisch greift, sollte nicht nur auf die Qualität und Herkunft achten, sondern auch die Preise vergleichen. Die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Geschäften sind enorm wie ein AK-Test unter 18 Süßwasser- und Meeresfischen aus fünf Wiener Supermärkten und acht Fisch-Fachgeschäften in Wien zeigt. "Preise vergleichen beim Einkauf von frischen Fischen, lohnt sich", rät AK-Konsumentenschützerin Manuela Delapina. "In der Regel sind Fische aus Wildfang teurer als aus Aquakulturen. Aber oft ist meist nicht gekennzeichnet, aus welcher Aufzucht der Fisch ist oder woher er stammt."

Große Unterschiede bei Karpfenfilets

Den größten Preisunterschied von 248 Prozent fanden die AK-Tester bei den Süßwasserfischen: Ein Karpfenfilet aus Österreich kostete zwischen 6,90 Euro und 24 Euro pro Kilogramm in den Fachgeschäften. Im Supermarkt lag der Preis für das Filet bei knapp 20 Euro pro Kilogramm. Auch bei österreichischen Forellen im Ganzen klaffen die Preise bis zu 127 Prozent auseinander (je nach Supermarkt beträgt der Preis zwischen 7,90 und 17,90 Euro)  . Die Fachgeschäfte auf den Märkten verlangen 9,90 bis 14,90 Euro für das Kilogramm (knapp 51 Prozent Preisdifferenz). "Forellen und Welsfilets aus Österreich sind meist teurer als aus dem Ausland, heimischer Zander ist etwas günstiger", sagt Delapina.

Tipps: So erkennen Sie frischen Fisch:

  • Fragen Sie beim Händler oder Verkäufer nach oder schauen Sie auf die Verpackung, ob der Fisch aus Naturgewässern stammt oder aus einer Züchtung. Das schlägt sich freilich auch im Preis nieder.
  • Achten Sie beim Einkauf auf den Geruch: Fisch muss neutral riechen und darf nicht "fischeln".
  • Frischfisch sollte in der Vitrine auf viel Eis liegen.
  • Schau mir in die Augen: Die Fischaugen sollen vorgewölbt, glänzend, schwarz und durchscheinend sein.
  • Die Kiemen müssen leuchtend rot und glänzend sein. Keinesfalls sollten sie eine bräunliche, gelbliche oder grüne Verfärbung aufweisen.
  • Den Fisch so kalt wie möglich lagern. Für den Heimtransport den Fisch am besten in eine Kühltasche geben oder den Verkäufer bitten, ein Sackerl mit Eiswürfeln neben den Fisch zu legen (red, derStandard.at, 2.8.2012)

 

Infos zum Preismonitoring:

Die AK-Tester haben die Preise von 18 Süßwasser- und Meeresfischen erhoben. Geprüft wurde in Wien in fünf Supermärkten (Merkur, Interspar, Meinl am Graben, Corso-Billa, Frischeparadies) sowie acht Fisch-Fachgeschäften auf Märkten (Nasch- und Brunnenmarkt, Meidlinger Markt, Viktor Adler Markt, Franz Aibler/Eishken Estate).

Link zum AK-Test: Erhebung "Frischfisch"

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12 Postings

frischeparadies, sagedergasse! top qualität!

am besten: selber fangen!

Na dann vergleicht mal die Preis in Salzburg und in Bayern.

In Bayern gibt es jede Menge kleiner Fischzüchter, die frische Ware aus dem Teich (See) anbieten.

Na dann schauen Sie sich die Teiche mal an.

Ob da der Besatz oft nicht viel zu dicht ist, und womit gefüttert wird.

Frisch bedeutet nicht immer von guter Qualität.

Immer frisch ;)

Iglu Fischstäbchen

Toll, Piratenfischerei und Meerleerfischung.

Genau, die schmecken wenigstens nicht nach Fisch!

http://www.gutdornau.at/ ab hof... und am besten gleich mit einer jause verbinden..

Metro Vösendorf

grosse Auswahl - meistens sehr frisch!

"meistens sehr frisch" thanks, made my day !!! ;-))

die Formulierung ist unglücklich gewählt, aber leider korrekt:

welche andere Fischhandlung hat meistens "sehr frische Ware"? Und überall kann auch mal was in die Hose gehen, meiner Meinung nach aber überall leichter als bei der Metro...
Ich schwöre auf die dortige Fischabteilung, die gleiche Ware halb so teuer wie überall sonst, und von hervorragender Qualität, nur leider etwas weit, um extra wegen ein paar Fischerln rauszufahren...

Viktor Adler Markt

da gibt es nur mehr einen Czerny

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