Android 4 landet am Raspberry Pi

2. August 2012, 10:16
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Auch Gingerbread-Port bereits für den Mini-Computer verfügbar

Der kompakte 30-Euro-Bastler-PC "Raspberry Pi" ist dank Broadcom-Entwickler Naren Sankar um ein lauffähiges Betriebssystem reicher. Trotz der Hardware-Limitationen - verbaut ist eine 700 MHz-CPU mit Grafikbeschleuniger und 256 MB Arbeitsspeicher - ist es ihm gelungen, Android 4.0 „Ice-cream Sandwich" auf das Gerät zu portieren.

AudioFlinger fehlt noch

Wie ein Demonstrations-Video zeigt, läuft das System stabil und gemessen an den Voraussetzungen relativ flüssig, da man bereits Hardware-Beschleunigung über die VideoCore-GPU implementiert hat. Alle mit dem Raspberry Pi realisierbaren Features sollen funktionieren. Lediglich die Soundausgabe via AudioFlinger fehlt noch.

Sankar arbeitet nun weiter an Verbesserungen. Wann der ICS-Port veröffentlicht wird, steht noch nicht fest.

Wer trotzdem Android am Raspberry Pi testen möchte, kann allerdings auf das Razdroid-Projekt zurückgreifen. Dort werkt man an einer passenden Umsetzung von Android 2.3 „Gingerbread". Diese ist ebenfalls schon lauffähig, arbeitet mangels Hardwarebeschleunigung jedoch noch sehr langsam. (red, derStandard.at, 02.08.2012)

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    foto: raspberrypi.org
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