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In Die letzten Tage der Menschlichkeit, frei nach Karl Kraus' Die letzten Tage der Menschheit, führt Karl Ferdinand Kratzl als Conférencier mit bitterbösem Humor durch das Stück, das vom Ensemble Theater Brauhaus als "gnadenlose Revue menschlicher Abgründe" umgesetzt wird. Gestern, Donnerstag, war Premiere im Litschauer Herrenseetheater, gemenschelt wird noch bis 26. August.
Bei den Proben bewegte Kratzl vor allem ein Zeremonienstock: "Mit dem schlage ich 68-mal - an verschiedenen Stellen - während der Vorstellung auf den Boden. Das bedarf einer gewissen Orientierung auf der Bühne." Sonst bewegt den Künstler im Waldviertel die Frage, ob er im Wald, durch den er zum Theater wandert, wohl Herrenpilze findet.
Im "normalen Leben" wohnt Kratzl mit seiner Frau in Wien, auf sie ist auch der VW Caddy Life Tramper zugelassen. "Ein Spezialauto, man kann in ihm bequemst schlafen." Was auch getan wird. "Es ist schöner und preiswerter, in der Natur zu übernachten. Ich brauche kein Fünf-Sterne-Hotel."
Der Schauspieler ging mit seiner Frau schon zu Fuß durch Österreich: "Stückerlweis, inerhalb von vier Jahren, von Osten nach Westen", und gibt zu Protokoll, dass er kein Autofetischist ist: "Ich bin ja nicht einer, der mit Autos herumgogelt. Ich fahre auf Urlaub und brauche es, wenn ich etwas transportieren will." Und sagt "brutal", wie es ist: "Ich scheiß auf Autos." (Jutta Kroisleitner, AutoMobil, DER STANDARD, 3.8.2012)
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