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Dakar - US-Außenministerin Hillary Clinton hat zum Auftakt ihrer elftägigen Afrika-Reise die Korruption und Gewaltherrschaft in weiten Teilen des Kontinents angeprangert. "Viele Afrikaner leben noch immer unter autokratischen Herrschern, die sich mehr um den eigenen Machterhalt kümmern als um das Wohlergehen ihrer Bürger", sagte Clinton am Mittwoch in der senegalesischen Hauptstadt Dakar.
Die US-Regierung beunruhigen das Vordringen islamistischer Rebellen in politisch instabilen afrikanischen Staaten wie Mali sowie die milliardenschweren chinesischen Investitionen in Afrika. Clinton lobte ausdrücklich die Verhältnisse im Senegal, das als einziges Land Westafrikas bisher ohne Umsturz regiert werde.
Allerdings bereite ihr das politische Chaos im Nachbarland Mali als Folge des Militärputsches vom März große Sorgen. Die Vereinten Nationen würden erst dann dem Land wieder helfen, wenn die Demokratie wiederhergestellt sei. In Malis Norden wollen islamistische Rebellen mit angeblichen Kontakten zur Terrororganisation Al-Kaida einen eigenen Staat auf Grundlage der Scharia errichten.
Während ihrer elftägigen Reise durch Afrika will Clinton Uganda, den seit kurzem unabhängigen Südsudan, Malawi, Kenia and Südafrika besuchen. Außerdem wird sie in Ghana zur Beerdigung des Ende Juli gestorbenen Präsidenten John Evans Atta Mills erwartet. Die Organisation Human Rights Watch (HRW) verwies auf Verstöße gegen Menschenrechte in Clintons Reiseländern, die die US-Außenministerin zur Sprache bringen müsse. (APA, 2.8.2012)
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Von 1992 bis 2012 galt das afrikanische Land als Vorbild auf dem Kontinent, doch seit einem Militärputsch und der Sezession des Nordens rutscht das Land immer tiefer in die Krise. Doch wer sind die wichtigsten Akteure in dem komplexen Konflikt?
Solche klaren Worte sollten auch Europas Politiker finden. Afrikas Staatsversagen ist vielfach hausgemacht und seine Dauerpräsidenten -bei seltenen Ausnahmen- sind nicht willens oder in der Lage sie anzugehen.: Korruption und Willkür der machtbewussten Führungspersönlichkeiten und der Beamtenschaft. Armut großer Teile der Bevölkerung, zerfallende Infrastruktur-die oft noch aus der Kolonialzeit stammt- technische Rückständigkeit.Die Präsidenten -seit vielen Jahren an der Macht- haben keine Verantwortung für den Zustand des Landes, Minister können nichts für die Missstände in ihren Ministerien-und so weiter. Aber ein Ministerleben in Afrika ist ohne sündhaft teure Geländewagen nicht mehr denkbar. Volker Seitz, Autor "Afrika wird armregiert"
Will nur hinzufügen dass die Demokratie in Afrika kläglich versagt hat. Es gab zwar Wahlen, aber die Stimmabgabe erfolgt hauptsächlich nach Volksgruppenangehörigkeit und nicht nach der Qualifikation der Kandidaten, und das ist das Todesurteil für jede Demokratie.
Unter diesen Gesichtspunkten wäre eine Volkszählung mit Represetanten entsprechend des Ergebnisses billiger als eine Wahl und würde zum selben Ergebnis führen.
Afrika ist traurigerweise nach über 50 Jahren Unabhängigkeit nicht in der Lage sich selbst aud dem selbstgemachten Sumpf zu ziehen. Die ehemaligen Kolinialmächte haben mehr als ihre Schuldigkeit getan und man muss endlich damit aufhören all die Probleme Afrikas denen in die Schuhe zu schieben.
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