Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Ecuador will den unter Vergewaltigungsverdacht stehenden Wikileaks-Gründer Julian Assange vor einer Auslieferung nach Schweden bewahren. Man sei enttäuscht, dass Schweden das Angebot zurückgewiesen habe, Assange in der Botschaft Ecuadors in London zu befragen, sagte Außenminister Ricardo Patino am Mittwoch. "Dies macht es für uns schwieriger, eine Entscheidung zu treffen, die zur Folge hätte, dass Herr Assange nach Schweden reisen müsste." Patino sagte nicht, wann das südamerikanische Land das Urteil über Assanges Antrag auf politisches Asyl fällen will. Sein Land werde mit der Entscheidung versuchen, Assanges Leben zu schützen und sein Recht auf Freiheit zu sichern, sagte der Außenminister. Schwedens Außenministerium wollte keine Stellung nehmen.
Assange als Landesverräter
Assange befindet sich seit rund sechs Wochen in Ecuadors Botschaft in London. Er fürchtet um sein Leben, falls er von Großbritannien nach Schweden und von dort an die USA ausgeliefert werden sollte. Das von ihm gegründete Internet-Portal Wikileaks hatte 2010 weltweit für Furore gesorgt, als es Tausende geheime US-Dokumente unter anderem über die Kriege im Irak und Afghanistan veröffentlichte. Die US-Regierung sieht in Assange seitdem einen Landesverräter. (APA, 2.8.2012)
Links:
Keine Fortschritte bei Außenministergespräch
Früherer Hacker berichtet über Internetchats mit US-Soldaten
beantragt hat….
Die Länder sollen erstmal ihre eigenen Maulwürfe finden, diese sind es ja die solch brisanten Daten weitergegeben haben. Assange hat sie am ende nur gesammelt. Das zeigt wieder mal das die große Heimlichtuerei der Nationen...
... warum Julian Assange es vermeidet nach Schweden ausgeliefert zu werden?
Warum hat er Angst, dass er eher von den Schweden anstelle von Großbritannien in die USA ausgeliefert wird?
Bitte beantworten Sie diese Frage nur, wenn Sie die Antwort wissen. Für etwaige Kommentare ist genügend Platz im Forum vorhanden.
"The UK’s extradition treaty does not have the temporary surrender (’conditional release’) clause. "
http://justice4assange.com/US-Extrad... html#WUKJA
und der paragraph davor
Äußerst unwahrscheinlich, dass die Schweden ihn an die USA ausliefern. Das ist von Großbritannien aus viel einfacher. Außerdem liegt noch nicht mal ein entsprechendes Gesuchen der US-Behörden vor. Was soll also der Quatsch?
Nicht zu vergessen die Vermarkungsrechte für Bücher, TV, Film,….
Und traurig ist, das es noch Menschen gibt, dies wirklich nicht Raffen was da gespielt wird.....
können sich die Amerikaner nicht einmal mehr ordentliches Deutsch sprechende Kampfposter leisten?
Natürlich stellen sie kein Ansuchen, so lange sie ihn nicht vorherin einem Land, dessen Sprache Assange nicht spricht, wegen eines an den Haaren herbeigezogenen Delikts entsprechend rufmäßig fertiggemacht haben.
Der Abtransport in ein amerikanisches Gefängnis ist erst dann ein Erfolg, wenn die kritische Öffentlichkeit vorher gespalten oder ganz ausgeschaltet wurde.
Dies ist ja bereits teilweise gelungen. Eine Schande dass die Schweden sich dafür hergeben.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.