US-Botschaft entschuldigt sich für falschen Bombenalarm

1. August 2012, 22:02

"Störungen haben Vorfall ausgelöst"

Oslo - Die US-Botschaft in Oslo hat sich bei den norwegischen Hauptstädtern für einen falschen Bombenalarm entschuldigt. In einer am Mittwoch verbreiteten Presseerklärung hieß es, man bedaure die "Störungen, die der Vorfall ausgelöst hat". Am Vortag hatte die Polizei in Oslo Teile des Zentrums rund um die Botschaft räumen lassen und den Verkehr für fast zwei Stunden unterbrochen, nachdem Sicherheitskräfte einen bombenähnlichen Gegenstand unter einem Botschaftswagen entdeckt hatten.

Der Gegenstand wurde später als Bombenattrappe identifiziert. Dazu hieß es in der Erklärung: "Bei näherer Untersuchung stellte sich heraus, dass der ungefährliche Gegenstand vorher für Trainingszwecke eingesetzt worden war."

Der Bombenalarm hatte nicht zuletzt wegen der beiden Terroranschläge in Oslo und auf Utöya mit 77 Toten vor gut einem Jahr Aufregung bei vielen Norwegern ausgelöst. Damals explodierte auch eine Autobombe im Stadtzentrum.

Die Polizei setzte am Dienstag sofort alle verfügbaren Kräfte im Stadtzentrum ein und ließ unter anderem das nahegelegene Schloss von Besuchern räumen. Die norwegische Regierung wies Forderungen aus der Stadtverwaltung zurück, von den USA Schadensersatz zu verlangen. (APA, 1.8.2012)

"Die norwegische Regierung wies Forderungen aus der Stadtverwaltung zurück, von den USA Schadensersatz zu verlangen."

Es ist nicht zu verstehen, warum die Norweger den Schaden bezahlen sollen. Immerhin ist das Ganze Tohuwabohu auf Schlamperei in der amerikanischen Botschaft zurückzufüihren. Allein der Ausfall im öffentlichem Verkehr soll laut norwegischen Medien ca. 5.000.000 NOK (~600.000€) gekostet haben. Da sind die Kosten für die Evakuierung selbst, den Arbeitsausfall wegen der Evakuierung oder den Einsatz der Sicherheitskräfte gar nicht dabei.

Amerikanische Botschaften sollten prinzpiell nicht in Stadtzentren gebaut werden sondern auf eine unbewohnte Insel. Da können sie ihre Paranoia ausleben und mit Bombenattrappen spielen.

lassen sie die polemik raus und ihre forderung nach dem verursacherprinzip steht trotzdem als vollkommen richtig da

ha!

Jetzt muss es eine neue Regel beim Bombenalarm geben.

Wenn irgendwo eine Bombe gesehen wird (z.B. im Prater), dann muss man sofort die US-Botschaft anrufen ob sie ein Gummi-Huhn vermissen.

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