Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Oslo - Die US-Botschaft in Oslo hat sich bei den norwegischen Hauptstädtern für einen falschen Bombenalarm entschuldigt. In einer am Mittwoch verbreiteten Presseerklärung hieß es, man bedaure die "Störungen, die der Vorfall ausgelöst hat". Am Vortag hatte die Polizei in Oslo Teile des Zentrums rund um die Botschaft räumen lassen und den Verkehr für fast zwei Stunden unterbrochen, nachdem Sicherheitskräfte einen bombenähnlichen Gegenstand unter einem Botschaftswagen entdeckt hatten.
Der Gegenstand wurde später als Bombenattrappe identifiziert. Dazu hieß es in der Erklärung: "Bei näherer Untersuchung stellte sich heraus, dass der ungefährliche Gegenstand vorher für Trainingszwecke eingesetzt worden war."
Der Bombenalarm hatte nicht zuletzt wegen der beiden Terroranschläge in Oslo und auf Utöya mit 77 Toten vor gut einem Jahr Aufregung bei vielen Norwegern ausgelöst. Damals explodierte auch eine Autobombe im Stadtzentrum.
Die Polizei setzte am Dienstag sofort alle verfügbaren Kräfte im Stadtzentrum ein und ließ unter anderem das nahegelegene Schloss von Besuchern räumen. Die norwegische Regierung wies Forderungen aus der Stadtverwaltung zurück, von den USA Schadensersatz zu verlangen. (APA, 1.8.2012)
33-Jähriger Massenmörder legt Beschwerde gegen Haftbedingungen ein
Verurteilter Massenmörder bekommt für Begräbnis keinen Freigang
Aufnahmen von Attentäter bisher nur in Prozess verwendet
Polizei verfolgt nach Drohung mehrere Spuren
Die verschiedenen Gutachten im Fall Breivik seien keine Blamage für die Gerichtspsychiatrie, sagt Psychiaterin Adelheid Kastner
70 Jahre nach Abtransport von hunderten Menschen in KZ
Mit offensichtlicher Befriedigung nahm Anders Breivik am Freitag das Urteil gegen ihn entgegen: Die Richter befanden ihn für zurechnungsfähig, wie der Attentäter es sich gewünscht hatte
Außenminister Störe übernimmt das Gesundheitsressort - Espen Barth Eide neuer Außenminister
Norwegisches Rechtssystem kennt keine lebenslange Haftstrafe, Breivik könnte aber durch Sicherungsverwahrung für immer hinter Gittern bleiben
Massenmörder verzichtet endgültig auf Berufung
Kaum mehr als ein Jahr nach der Tat ist Anders Breivik verurteilt - Seine Tat wird Norwegen aber noch länger beschäftigen
Autor: Schriften untermauern Zurechnungsfähigkeit des Norwegers
Politologe Heidar über die Folgen von Utøya und neue Überwachungsmöglichkeiten der Polizei
Norwegisches Parlament diskutiert Konsequenzen aus Untersuchungsbericht
Deutscher Experte Pfeiffer: Prozess hätte nicht öffentlich sein dürfen
Islamisten drohen in Brief mit "größerer Attacke als am 22. Juli"
Kriminalpsychiater Hans-Ludwig Kröber über die Frage der Schuldfähigkeit und irre Grinser
Anwälte der Opfer verlangen Löschung - Deutscher erhielt Aufnahme von der rechten Fortschrittspartei
Junge Zeugen sprachen im Prozess in Oslo darüber, wie sie Breiviks Taten erlebten
Norwegens Sicherheitskräfte hätten die Attentate von Anders Breivik verhindern oder zumindest früher beenden können: Was Kritiker den Behörden schon länger vorwerfen, bekräftigt nun auch die offizielle Untersuchungskommission in ihrem Abschlussbericht
Breivik wollte alle Menschen auf Utöya töten - Norwegischer Attentäter hatte weitere Terrorziele in engerer Wahl
Stoltenberg nimmt Stellung zu Vorwürfen - Parlament will über Bericht diskutieren
Wie erwartet, zeigt der geständige Attentäter Anders Breivik keine Reue - Seine Opfer seien keine unschuldigen Kinder gewesen, sondern politische Aktivisten - In seiner Weltanschauung spielt auch die FPÖ eine Rolle
Norwegischer Regierungschef: "Das Volk hat gewonnen" - Kranzniederlegung im Regierungsviertel - Bruce Springsteen bei Konzert am Abend
"Die norwegische Regierung wies Forderungen aus der Stadtverwaltung zurück, von den USA Schadensersatz zu verlangen."
Es ist nicht zu verstehen, warum die Norweger den Schaden bezahlen sollen. Immerhin ist das Ganze Tohuwabohu auf Schlamperei in der amerikanischen Botschaft zurückzufüihren. Allein der Ausfall im öffentlichem Verkehr soll laut norwegischen Medien ca. 5.000.000 NOK (~600.000€) gekostet haben. Da sind die Kosten für die Evakuierung selbst, den Arbeitsausfall wegen der Evakuierung oder den Einsatz der Sicherheitskräfte gar nicht dabei.
Amerikanische Botschaften sollten prinzpiell nicht in Stadtzentren gebaut werden sondern auf eine unbewohnte Insel. Da können sie ihre Paranoia ausleben und mit Bombenattrappen spielen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.