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Der Sieger bekam den Titel Hipster des Jahres 2012 verliehen.
Es ist heute an der Zeit, wieder einmal ein paar Worte über einen unserer liebsten Zeitgenossen zu verlieren, und zwar den Hipster. Das ist eine Spezies, die gemeinhin über den Dingen steht, hin und wieder aber trotzdem ein wenig Spaß haben will. Wer könnte es ihr verdenken, gelangweilt auf Partys herumzustehen kann mit der Zeit ganz schön fad sein. In Berlin, das bekanntlich als Hauptstadt der Hipster gelten kann, hat man deswegen vor einigen Tagen bereits zum zweiten Mal zur offiziellen Hipster-Olympiade geladen. Eintritt wurde nicht verlangt, darüber freuten sich insbesondere die Hipster-Eltern, deren Brieftaschen an diesem Tag also ausnahmsweise geschont blieben.
Röhrenjeans-Tauziehen
Statt einer Eröffnungszeremonie wie in London (zu ernsthaft) wurde in Berlin zu Beginn ein Manifest verlesen, in dem es u. a. darum ging, in U-Bahn-Stationen mehr Ladestationen für iPhones zu installieren. Das stärkte den Kampfesmut, bevor die Mannschaften zum Wettbewerb schritten, um sich in Disziplinen wie Hornbrillen-Weitwurf, Stoffsackl-Hüpfen oder Bubbletea-Schlürfen zu messen. Aus dem Wettbewerb genommen wurde Latte-macchiato-Kekse-Stapeln, weiterhin im Programm hingegen das Röhrenjeans-Tauziehen. Letzteres ist die Königsdisziplin der Olympiade, der 100-Meter-Lauf der Hipster sozusagen. Menschen, die keine Muskeln haben (sonst würden sie nicht in ihre Röhren passen) lassen hier ihre Kräfte spielen. Der Sieger bekam übrigens den Titel Hipster des Jahres 2012 verliehen.
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Irgendwie wird ein Abgesang auf die Hipster seit Monaten gesungen, weniger sind es aber auch nicht geworden.
Kann ja modischen Blödheiten durchaus etwas abgewinnen, bei den komischen Unterleiberln ist dann aber irgendwie schluss. Das geht einfach nicht.
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