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"Es hat nicht funktioniert." In großen Blockbuchstaben schreit die von Mitt Romneys Presseapparat versandte Werbe-E-Mail die Botschaft heraus. "Verlorene Jobs und Rekordarbeitslosigkeit" steht als Stichwort dahinter. Dann reiht der republikanische Präsidentschaftskandidat eine Litanei an Horrorzahlen auf: "Bevor er sein Amt antrat, haben die Berater von Präsident Obama vorausgesagt, dass sein Konjunkturprogramm die Arbeitslosigkeit auf 5,6 Prozent senken würde - aber sie ist nun seit 41 Monaten ununterbrochen über acht Prozent geblieben."
Der US-Wahlkampf kennt die üblichen kleinen Skandale, die Patzer und Versprecher. Komplexe globale Probleme wie die atomare Aufrüstung des Iran oder der Arabische Frühling stellen sich den Kandidaten. Doch rund hundert Tage vor der Wahl im November lässt sich das entscheidende Thema in drei Worten zusammenfassen: Jobs, Jobs, Jobs.
Es ist in der Tat die in Romneys Presseerklärung erwähnte acht vor dem Komma, die dem US-Präsidenten auch am kommenden Freitag, wenn die neuesten Zahlen für den Monat Juli veröffentlicht werden, erhebliches Kopfzerbrechen machen wird. Es sieht wieder einmal nicht so aus, als werde diese Arbeitslosenquote unterschritten, auch wenn sie vom Höchststand von 10 Prozent im Oktober 2009 ausgehend allmählich gesunken ist. Im Juni lag die Arbeitslosigkeit in den USA landesweit bei 8,2 Prozent.
In Europa würde diese Zahl vielleicht nicht so schockieren. Aber seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges waren die Amerikaner anderes gewöhnt. Vollbeschäftigung war für sie über Jahre hinweg die Norm.
Im Frühjahr 2007 beispielsweise, kurz vor dem Platzen der Hypothekenblase, waren landesweit 4,4 Prozent der Amerikaner arbeitslos. Unter dem demokratischen Präsidenten Bill Clinton, den Obama als prominenten Redner für seinen Nominierungsparteitag Anfang September gewonnen hat, lag die Quote in dessen gesamter zweiter Amtszeit nicht über sechs Prozent. Es gab immer wieder einmal kurzfristige Krisen. Aber diese Phasen gingen nach wenigen Monaten vorüber.
Was die Situation für Obama so schwierig macht, ist die Tatsache, dass diesmal der Abbau der Arbeitslosigkeit so quälend langsam voranschreitet. Die jüngsten Zahlen sprechen sogar dafür, dass der Prozess zum Stillstand gekommen ist. Das US-Sozialsystem ist auf Langzeitarbeitslosigkeit nicht eingerichtet. Viele Betroffene stehen inzwischen nach dem Auslaufen der staatlichen Unterstützung ohne jegliche Hilfe da. Ihnen droht der Absturz in die Armut.
Seit dem Zweiten Weltkrieg ist kein amtierender US-Präsident mit solch einem Handicap in die Schlussphase seines Wahlkampfes gegangen. Ronald Reagan schaffte es 1984 trotz einer Quote von 7,2 Prozent, triumphal wiedergewählt zu werden. Doch zu diesem Zeitpunkt konnten die Amerikaner begründete Hoffnung haben, dass die Lage besser würde.
Barack Obama kann sich nur an eine einzige Hoffnung klammern. In einigen wahlentscheidenden Bundesstaaten sieht es besser aus. In Iowa, New Hampshire, New Mexico, Ohio, Pennsylvania, Virginia und Wisconsin liegt die Arbeitslosenquote klar unter dem nationalen Durchschnitt.
Bei einer US-Präsidentschaftswahl, wo wegen des antiquierten Wahlmännersystems nicht die gewonnenen Stimmen im ganzen Land entscheiden, sondern die Kandidaten einzelne Staaten gewinnen müssen, ist das wichtig. "Die Arbeitslosenzahlen in den einzelnen Bundesstaaten erinnern daran, dass auch die Wahl 2012 - wie alle Wettbewerbe um die Präsidentschaft - nur in der Theorie eine nationaler Urnengang ist", so die "Washington Post". (Andreas Geldner, DER STANDARD, 2.8.2012)
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…Während illegale Einwanderern versucht wird, das Wahlrecht zuzuerkennen, soll es AKTIVEN MILITÄRS untersagt werden zu wählen?
In Ohio haben die Spindoktoren der Obama-Kampagne ein Verfahren angestrengt, dessen Zweck es sein soll, für US-Soldaten die Teilnahme an der Präziwahl einzuschränken:
http://www.silverdoctors.com/obama-cam... ng-in-ohio
Und noch immer komplettes Medienblackout (inkl.fortgesetzter "Senderausfall" für das FS3 hier seit 2 Wochen!) über die Unruhen im Vorzimmer zu Disneyland - Anaheim.
…
War on 'error, Folge 9999: "Kanonenfutter hat doch nichts zu Sagen"
Man darf hier nicht unbedingt dem Präsidenten die Schuld geben.
Die wahre Macht wird von den Lobbies ausgeübt, die Politiker aus allen Lagern beeinflussen.
Vor allem die Finanzlobby ist im Moment stark aufgestellt, die Lobby der Realwirtschaft ist akutell schwach.
Dazu kommt das in den USA die Wirtschaft stark von Großkonzernen getragen wird, die arbeitsplatzschaffende Klein- und Mittelstandswirtschaft hat es sehr schwer.
...wenn Sie wuessten was wir hier an sozialen Ausgaben haben.
Was viele bei Euch in Europa nur nicht wissen ist, dass die meisten Sozialprogramme Sache der US-States sind und NICHT des federal government.
Hier in Massachusetts zb gibt es:
Social Security (federal)
Medicare/Medicaid (federal)
food stamps (Mischung)
public housing
Kindergeld fuer einkommenschwache Muetter
1.5 Jahre lang Arbeitslosengeld
Zuschuesse fuer Auto und Handy Kauf
Freifahrten fuer einkommenschwache Schueler
...
Da ist nicht viel Unterschied zum 'Sozialparadies' Oesterreich.
Fuer viele bei Euch reicht es aber auf federal programme zu schauen und den Schluss zu ziehen - gibts bei den Amis ned....
Ja gibt es - ist aber Sache der States!
Massachusetts ist aber ein recht europäischer Staat, oder? Die Sozialen Leistungen dürften in kaum einem anderen Bundesstaat so hoch sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in West Virginia oder Mississippi so ein Fürsorgesystem gibt wie sie es beschreiben.
Stromleitungen, Straßen , Kanalisation,
Schulen und und ,alles hin gehört alles erneuert und repariert .Börsen und Banken reguliert , Steuern ,sozilasystem Gefängnisse ,Schulsystem reformiert ,Drogenpolitik liberalisiert ,schätze Arbeit für die nächsten hundert Jahre und warum wird es nicht gemacht R E P U P L I K A N E R verhindern !
Und dieses Pack der Nimmersatt gibt es nicht nur in Amerika sondern überall auf der Welt .
Das kommt dabei heraus, wenn man einen ehemaligen Sozialarbeiter ans Ruder läßt, der von Wirtschaft keinen blassen Dunst hat und außer Reden vom Teleprompter ablesen nichts zuwege bringt. Die USA brauchen endlich wieder einen Präsidenten, der was von Wirtschaft versteht.
In all den genannten Bundesstaaten außer NH regieren mittlerweile republikanische Gouverneure. Und von deren erfolgreichen Arbeit profitiert eben (leider) auch Präsident Obama. Das ist halt der Nachteil der republikanischen Wahlerfolge in 2009 und 2010.
…Während die "offizielle" Arbeitslosenrate mit ca. 9% angegeben wird, beträgt sie tatsächlich +16%.
I.W.: sechzehn.
Menschen, die aufgegeben haben einen Job zu suchen, werden nämlich nicht mehr in diese "offizielle" Statistik aufgenommen.
Mit Humor erklärt von Abbot & Costello:
http://fromthetrenchesworldreport.com/abbott-an... stem/18846
…
PS in eigener Sache an die Seher des FS3: Leider gibt es seit 2 Tagen verstärkten Senderausfall von FS3-Sendungen. An der Fortsetzung des standardisierten Schadens wird eifrig gearbeitet.
Auf was wollen wir denn warten? Dass uns das Wasser ausgeht (es ist immer noch weit verbreitet, dass das Wasser glasklar und unendlich billig aus dem Hahn kommt). Aus meiner Sicht wäre das ein Konjunkturprogramm (weltweit), dass man Brauchwasserleitungen zur Pflicht macht. Wenn man bedenkt, dass man alleine für WCs täglich zig-Liter hinunterspült… Diese Aufträge würden Stahlwerke jahrelang bestens auslasten und den Handwerksberuf noch goldener machen und zig Arbeitsplätze schaffen. Die Finanzierung überlassen wir den Bausparkassen oder anderen Finanzprofis, die wissen ja, wie es geht, wenn es ein Milliardenmarkt zu bedienen gibt.
Ich meinte WELTWEIT. Sie sprechen nur Teilgebiete an.
Betrifft: Themenverfehlung: Sie kritisieren also etwas, was Sie nicht verstehen, nämlich ein ganzheitlich und vor allem nachhaltiges Denken; Negative Kritik und dann keine Lösungsansätze - oder einfach nur einen Versuch - zu liefern, das ist ein weitverbreitetes Übel in Europa. Wie würden Sie denn Arbeitsplätze schaffen wollen? Weiterhin durch ruinösem Konsumrausch?
Er will ein Strohfeuer und zwar ein richtig großes.
Wenn in 2 Jahren dann alles doppelt und dreifach so schlimm zusammenbricht ist ihm das wurscht weil dann wurde er wiedergewählt und kann sich schön auf die Pension vorbereiten.
(Das Problem der USA ist dass ein ansonsten wirtschaftlich starkes Land eine vollkommen verrottete politische Führung hat die nur streitet und Wählkämpft pausenlos)
Romney schätze ich wie Bush ein - jemand der direkt und offen ein Ars*hloch ist und es jedem unverblümt zeigt.
Obama hingegen finde ich viel schlimmer, denn er hatt die "Opposition" als Sprungbrett benutzt, macht aber auf sehr subtile Weise genau die selbe Politik wie seine Vorgänger, weil sowieso Lobbys im Hintergrund diese diktieren. Er verspricht den Leuten alles anders/besser/richtig/friedlich zu machen, tut aber dann genau das Gegenteil.
Ich finde Obama ist deswegen noch schlimmer als die offen-ehrlichen Idioten.
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