Bärensichere Mülltonnen in Tirol

  • Die Tonne  besteht den Test. Bärendame Martina kommt nicht an die Essensreste heran.
    foto: apa/robert parigger

    Die Tonne besteht den Test. Bärendame Martina kommt nicht an die Essensreste heran.

Vier Container werden probeweise aufgestellt, einer im Alpenzoo, drei im Naturpark Kaunergrat

Innsbruck - Immer wieder streunen die Braunbären M12 und M13 auch in Österreich herum, ihr Lebensraum lässt sich von Staatsgrenzen nicht einengen.

Über die Grenze aus der Schweiz kommt jetzt auch ein extra bärensicherer Müllbehälter. Der World Wide Fund for Nature (WWF) will die mit Eisenplatten und Eisenklammern verstärkten Abfallbehälter auch in österreichischen Bärenregionen stehen haben. Denn gefährlich nahe an den Menschen heran komme der Bär nur, da er wisse, dass es dort, wo der Mensch ist, auch was zu futtern gibt. Wichtig sei Konfliktvermeidung zwischen Mensch und Bär, sagt Bärenanwalt Georg Rauer von der Uni Wien. Der richtige Umgang mit Nahrungsabfällen in Bärenregionen helfe da. Konkret heißt das: Nahrungsabfälle versperren.

Getestet wurde der verstärkte Behälter von Martina und Ander, den Braunbären im Alpenzoo. Martina gab wirklich alles. Reinbeißen, umwerfen. Nichts half. Die Tonne ließ sich nicht öffnen. Vier Container werden jetzt probeweise aufgestellt, einer im Alpenzoo, drei im Naturpark Kaunergrat. (ver, DER STANDARD; 2.8.2012)

Share if you care
10 Postings

Braunbären M12 und M13...?

Wir müssen das klären, wir wollen keine Bären!
Zeit für die Bear Patrol!

http://www.youtube.com/watch?v=_M5Bx6u3Xj8

Als nächstes kommen

bärensichere Eingangstüren und Fenster!

Ein etwas mulmiges Gefühl...

Ich habe es bei meiner Adlerweg Wanderung nicht mehr in die Hütte geschafft - bin viel zu spät vom Bahnhof weggegangen - und habe mein supertolles 1 kg Einmannzelt im Finsteren irgendwo mitten im Wald aufgestellt.

Ich glaube meine Ohren waren am nächsten Morgen gleich ein paar Zentimeter angewachsen. Im Zug habe ich noch irgendwelche Wolfrudel-Geschichten in der Zeitung gelesen.

Ich sage Euch, es ist nicht nur illegal, sondern auch ein echtes Naturerlebnis, alleine im stockdunklen Wald in einem "Bären-Billa-Sackerl" zu liegen. Kann ich wirklich allen angehenden Hobby-Amateur-Abenteurern empfehlen!

Ähnliches können sie auch in Afrika machen, völlig ungefährlich

Nur den Reissverschluss beim Zelt zumachen, das genügt. Denn wenn der offen ist könnte schon ein löwe Sie bei den Füssen herauszerren oder eine Hyäne an den Füssen zu knappern anfangen.

Der Löwe versucht nicht das Zelt zu zerreisen? Sollte doch ein Klacks sein für den.

"Bären-Billa-Sackerl"

Danke :)

Ich weiß wovon sie reden, obwohl dass in Ö, D und CH relativ fad ist.
In BIH, HR, Slo zb. gibt es noch richtig große Bären- und Wolfspopulationen. dort macht dass doppelt so viel Spaß. ;)

Es ist nicht überall in Österreich illegal (z.B. in der Steiermark im Ödland (Hochgebirge) ist es erlaubt). Und wenn du in einer Notsituation warst (Hütte nicht mehr erreicht, Dunkelheit), dann ist es sowieso ein Notbiwak und weit eher erlaubt/geduldet.

Ich würde sowieso immer sagen, dass man biwakiert (= Zelt am Abend aufgebaut und in der Früh sofort wieder abgebaut) und nicht campiert oder gezeltet hat.

Sie sind

"Einer der auszog das Gruseln zu lernen"
oder?
Darauf verzichte ich gerne! :-)

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.