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Hockeyspielerin Luciana Aymar ist in Argentinien ein Superstar.
Sie fühlt sich, sagt Luciana Aymar, wie eine 20-Jährige bei ihren ersten Olympischen Spielen. Und doch kann die Argentinierin ihren 35. Geburtstag am 10. August kaum erwarten. Just an diesem Tag steigt das Finale des Hockeyturniers der Damen. Für Aymar gibt es keinen Zweifel daran, dass sie dort teilnehmen wird. "Ich will die Goldmedaille. Das ist die einzige, die mir fehlt."
In ihrer Heimat gilt Aymar als Superstar - und das als Vertreterin einer Randsportart. Bei der Wahl zum Sportler des Jahres war 2010 selbst Kicker Lionel Messi gegen Aymar chancenlos. Da hatte die Athletin aus Rosario, Santa Fe, ihr Nationalteam in ihrer Heimatstadt zum zweiten WM-Titel nach 2002 geführt. Siebenmal wurde sie vom Internationalen Verband zur Hockeyspielerin des Jahres gekürt. Das ist im Hockeysport einzigartig. Bei der Eröffnungsfeier in London war sie Argentiniens Fahnenträgerin.
In ihrer Heimat wird das Hockey-Nationalteam Las Leonas, die Löwinnen, genannt. Aymar, die als 16-Jährige in der Auswahl debütiert hat, ist ihre Königin. Ihre herausragenden Dribblings haben ihr Spitznamen wie "die Zauberin" oder "Maradona des Hockey" eingebracht. In der Tat erinnern einige erfolgreiche Sololäufe an den Goldjungen des argentinischen Fußballs.
Mit Hockey hat Aymar dank ihrer Mutter Nilda, einer Sportlehrerin, als Achtjährige begonnen. Aymars Talent blieb nicht verborgen: Sie wurde in Jugend-Nationalteams berufen, reiste zweimal pro Woche 300 km von Rosario zum Training nach Buenos Aires. Das begann um acht Uhr morgens, die Busfahrt in die Hauptstadt dauerte dreieinhalb Stunden. Finanziellen Support vom Verband gab es nicht.
An ihren Traum vom olympischen Gold haben aber ihre Eltern geglaubt. 2000 gewann Aymar Silber, 2004 und 2008 gab es Bronze. In London sind die Argentinierinnen trotz einer knappen Niederlage im Gruppenspiel gegen die USA (0:1) noch auf Kurs. Aymar: "Wir wollen Tore schießen und nette Dribblings zeigen." (David Krutzler, DER STANDARD, 02.08.2012)
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"Finanziellen Support vom Verband gab es nicht."
Fast wie bei uns bei allem was nicht Schifahren, Schispringen oder Fußball ist - ich erinnere mich noch, dass, als Emese Hunyady im Eisschnelllauf Olympiabronze gewann, bekannt wurde, dass sie im wesentlichen von Sechstausendirgendwas Schilling Sporthilfe monatlich lebt...
si hat silikon-geräte... das is wohl klar - hier zu sehen: http://www.google.at/search?nu... Ah_cvkuWXI
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