Wo noch Österreichs Chancen liegen

  • Letzte echte Hoffnung: Lisi Osl am Mountainbike.
    foto: apa

    Letzte echte Hoffnung: Lisi Osl am Mountainbike.

Nach dreizehn Tagen in London ist klar, eine dicke Ausbeute wird es bei Olympia nicht mehr geben - Eine Übersicht

Es neckt immer noch die Null den österreichischen Medaillenspiegel. Das kleine Team wird es auch bis zur Schlusszeremonie schwierig haben, diese abzuschütteln. derStandard.at hat sich angesehen, wo noch österreichische Chancen lauern könnten:

  • Mountainbike:

Elisabeth Osl kämpft im Damenrennen am 11. August (13.30) um die Medaillen. Nach dem elften Rang von 2008 will die Tirolerin aus ihrem Platz in der erweiterten Weltspitze mehr machen. (red, derStandard.at, 6.8.2012)

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boykott

die österreichischen sportler wollen einfach nicht die neue, verifizierte bundeshymne singen...

Man hat mich ausgelacht, als ich die absehbare Pleite des österreichischen Teams voraussagte. Aber alle meine Prognosen halten immer. Ich sagte bekanntlich im letzten Winter auch voraus, dass kein Österreicher die Schispringweltcup gewinnen wird. Es hat sich bewahrheitet. Und, liebe Freunde, für die Winterspiele sehe ich für Österreich schwarz. Warum? Nun, das liegt auf der Hand. Das sieht ein Blinder. Österreich ist das Land der Nullen.

Ich weiß nicht ob dass unbedingt an ihren Prognosen liegen muss..

Jo mei, diesmal waren einige nah dran.

Prognostiziere daher für nächstes Sommer-Olympia den erfolgreichen Generationenwechsel mit 3 Medaillen.

Wir sind keine Sportnation,

wir sind eine reine Fußballnation.
Rapids hat´s ja gestern beeindruckend gezeigt!

danke, dass es sie gibt!

Ham Sie leider recht.
Aber woanders ist Österreich ganz ganz super: Wir haben supertolle und hochanständige Politiker, die sich für das Land zerreißen.
...

Danke für ihre aufregende und umfassende Analyse und dass wir an ihrer Experten-Aura schnuppern dürfen.

Wurscht..

Im Winter können sich die Schneebrunzer auf was gefasst machen.

war der 11. Platz nicht 2008?

Standard gnadenlos.

Der Thread steht seit 10 Tagen und wird auch jetzt nicht geschlossen.

der wird die nächsten 4 Jahre da stehenbleiben!

Österreich - oweh

Letzter beim Song-Contest, medaillenlos bei den olympischen Spielen, bei Fußball WM und EM gar nicht dabei, beim Skispringen nicht den Gesamtweltcup gewonnen, beim Skifahren einen Gesamtweltcupsieger der durch die Verletzung eines anderen profitierte, aber Hauptsache in der Formel 1 ein Siegerteam. Ich frag mich echt schön langsam, wo man als Österreicher noch Patriotismus empfinden soll. Bei der Arbeitslosenquote?

Wir brennen...

...zum Beispiel die weltbesten Schnäpse!

Allerdings könnte das auch an der mangelnden Konkurrenz legen, weil das weltweit sonst einfach keine Sau interessiert.

Bei uns ist Patriotismus einfach was für Masochisten - was nicht heisst, dass es deswegen keine gibt...

was hat österreich mit liechtenstein gemeinsam?

genau - keine medaille. ist aber ned so arg. die kunst ist wohl eher: wie dope ich auf höchstem niveau.
wer braucht denn schon profisport? ich ned. gibt halt keine disziplinen "malen, musikmachen, jammern" - aber eh wurscht. irgendwann fahren die chinesen und inder schi. dann wars das mit der winterolympiade...

Ich geh jetzt schifahrn.

Ich fordere Konsequenzen

Es gibt in Österreich viel zu wenige Sportorganisationen und Funktionäre.

die liste ist ziemlich kurz:)

Aut hat zuwenig Medaillenkandidaten:

Die einzige Medaillenkandidatin ist klar gescheitert (das kann passieren, wenn man die Nr. 3 der Welt ist) und somit war klar, daß wir unter normalen Umständen leer ausgehen müssen. Der 4.Platz vom Jukic war eine sensationelle Leistung, das war der Ausreißer nach oben den man bei Olympia braucht und auf den man hofft. Aber der Abstand zur Spitze war halt von hausaus zu groß. Auch werden die Medaillenchancen in den Medien gern künstlich und unrealistisch hochgeschraubt und wenn dann das zu erwartende Ergebnis eintritt, gibt man sich enttäuscht. Auch die Beachvolleyballerinnen haben sich sensationell geschlagen, nur haben´s halt das Potential nicht um in einem Bewerb, für den die gesamte Weltelite hintrainiert hat, eine Medaille zu holen.

Und der Jukic war schwer gehandicapt noch dazu. Denn ein Schwimmer solle das Maul zulassen, mit all dem Wasser das da herum ist.

und die vom ÖOC-Chef herbeigewünschten drei Ehrungen zu erreichen.

mehr als eine wäre statistisch ungerecht!

(siehe ösistans anteil an der weltbevölkerung)

so einfach kann man es sich auch machen.
man könnte aber auch mal rechnen, wieviel geld ein land für sportförderung ausgibt,
oder was für eine infrastruktur vorhanden ist, oder wie wie präsent sport in der öffentlichkeit ist, usw.

oder man rechnet einfach die medaillen deutschland durch 10 :)

Österreich hat in fast jeder Disziplin Medaillenchancen. Mir ist aufgefallen, dass der Favoritenkreis in vielen Sportarten sehr breitgefächert ist und es auf Tagesverfassung und auch das Quentchen Glück ankommt.
Nur das ist halt bei dieser Olympiade nicht auf Seiten der Österreicher.
Obs der entscheidende Punkt beim Beachvolleyball ist, ein Fehler im Wildwasserkanu, vom Winde verweht im Segeln, Lospech usw usw einfach enge Entscheidungen. Enttäuschend für mich war nur der Auftritt im Tennis.
Und hier als bisher von Enttäuschung und Ernüchterung zu sprechen ist eigentlich eine Frechheit!!!

im tennis war die größte hoffnung das herren-doppel, das äußerst unglücklich ausgeschieden ist. bei sommerspielen haben wir nunmal nur sehr wenige chancen. der herr minister sollte das eigentlich auch wissen.

"Lospech" in eine Reihe der Erweise zu bringen, dass den Österreichern halt vor allem das bissi Glück fehlt, das es braucht, ist eine geniale Strategie.

Lospech bedeutet doch die Zulosung eines weit stärkeren Gegners. Insofern können viele unsere Athleten bei Olympia nur Lospech haben, da sie ja nur im absoluten Ausnahmefall zu den Favoriten zählen. (Diese Tatsache ist nicht zuletzt strukturell bedingt: Wer wie Ö keine professionellen Strukturen für Sommersport hat, der holt im Normalfall auch keine Medaille. Das ist nur fair gegenüber allen anderen, die da konsequent und professionell arbeiten.)

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