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Innsbruck - Drei Häuser drohen in Rietz zu versinken. Sie stehen offenbar auf einer illegalen Deponie. Die Baugründe seien Anfang der Neunzigerjahre von der Gemeinde gekauft worden, sagte eine Bewohnerin in einer Sendung von Radio Tirol. Das Grundstück sei für eine Reihenhausanlage umgewidmet worden, Keller waren nicht eingeplant. Ein Dorfchronist habe den Bewohnern schließlich 2007 von den Ablagerungen unter den Häusern erzählt.
Daraufhin hätten die Familien einen Geologen beauftragt, den Untergrund zu prüfen. Dieser fand unter der Erde Müll statt Schotter und Erdreich. Ein Prozess um die Sanierungskosten von mittlerweile 800.000 Euro zwischen Bewohnern und der Ortschaft läuft seit rund vier Jahren. Die Gemeinde sieht sich jedoch nicht als Betreiberin der Deponie.
Diese sei von einigen Landwirten angelegt worden. Und sie sei vor der Umwidmung als saniert betrachtet worden. Angefangen hätten die Veränderungen an den Häusern mit Rissen in den Wänden. Mittlerweile hält eine Bewohnerin einen Räumungsbescheid in Händen. Bürgermeister Gerhard Krug war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. (ver, DER STANDARD, 2.8.2012)
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Da wird die lügende Gemeinde nicht mehr viel zu palavern haben: Gemeinde haftet für alle Schäden
Das Gericht stellte fest, dass die beklagte Partei, also die Gemeinde, für sämtliche kausale Schäden zu haften hat im Zusammenhang mit dem Verkauf der Liegenschaften an die klagenden Parteien, weil die Gemeinde beim Verkauf die Käufer nicht über den ehemaligen Deponiestandort aufklärte und entgegen den Bestimmungen des Tiroler Raumordnungsgesetzes diese Liegenschaften als Bauland ohne jegliche Einschränkung ausgewiesen waren, so das Urteil.
http://tirol.orf.at/news/stor... s/2544054/
Donaupark ist eine Mülldeponie, die Hufnagldeponie SOLL zu einem Naherholungsgebiet werden.
Allerdings sind diese (ehemaligen) Deponien gesichert, mit Sperrbrunnen und so weiter, da ist ein Unterschied zu so mancher Deponie "am Land", speziell Bauschuttdeponien werden dort nur platt gemacht, Erde drüber und fertig.
wie auch immer die zuständige baubehörde ist der bürgermeister, grundeigentümer war die gemeinde, die auch von der illegalen deponie wusste.
also ganz logisch - gemeinde haftet.
aber auch in tirol kümmert man sich scheinbar auch nicht um gesetzte.
die justiz braucht schon 4 jahre - für was denn!!!1
wo bis 1960 eine Mülldeponie war und wundert sich über absinkende Häuser, Trichterförmige absackungen im Garten und die eine oder andere Schwermetallbelastung am selbstgezogenen Gemüse.
Wer nicht ins Altlastenkataster schaut vorm Grundkauf kann in Österreichs Ballungsräumen ganz schön angeschmiert werden.
Da haben die Bauern wieder ein paar "zugereiste Häuslleute" erwischt. Es fühlt sich natürlich keiner verantwortlich und die Gemeinde schon gar nicht. Es haben im Dorf zwar alle gewußt - die Gemeinde war "ahnungslos". Eine riesen Frechheit. Es gehört eine hieb- und stichfeste Judikatur her. Diese Fälle hat es ja immer wieder gegeben.
in diversen ländlichen Gegenden seinen Müll irgendwo zu verscharren... War ich beobachtender Weise in den letzen Monaten live dabei im Südburgenland...
Ich glaub die sehen das gar nicht als so schlimm an, die alteingesessenen Bewohner diverser Gemeinden, schließlich stehen deren Häuser (so bis in die 80er Jahre) ja auf dem eigenen Bauschutt...
Die Leute BEklagen sich zwar viel, aber KLAGEN tun sie dann recht wenig, wenn da nur die Hälfte aller neuen Häuselbesitzer eine Klage einbringen würden, dann würde nicht nur der Popo vom BM sondern auch die Popos des gesamten Gemeinderates mal ordentlich auf Grundeis gehen...
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