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Helsinki - Der italienische Regierungschef Mario Monti hat anlässlich seines Besuchs in Finnland versucht, Bedenken bezüglich der finanziellen Situation seines Landes zu zerstreuen. Er glaube nicht, dass "Italien europäische Hilfe benötige", sagte Monti bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem Amtskollegen Jyrki Katainen am Mittwoch in Helsinki.
Davor hatte er in einem Interview mit der Tageszeitung "Helsingin Sanomat" (Mittwoch-Ausgabe) gesagt, Italien "scheine zum derzeitigen Zeitpunkt keine besondere Hilfe zu benötigen, jedenfalls nicht um seine gesamte Wirtschaft zu retten". Monti bestätigte anhand der italienischen Rückübersetzung des auf Finnisch erschienenen Artikels den Wortlaut dieser Passage vor den versammelten Journalisten.
Monti betonte erneut, dass Italien seine "Hausaufgaben" gemacht habe und versicherte, weiter alle notwendigen Stabilisierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen zu ergreifen. Italien könne in der gegenwärtigen Situation aber eine Verschnaufpause von den hohen Zinsen bei Staatsobligationen gebrauchen. Die Finanzmärkte reagierten offenbar nicht rasch genug und verstünden nicht, wie hart Italien für die Erhaltung der Stabilität kämpfe.
Katainen rechtfertigte zu Beginn des Pressetermins die restriktive Haltung Finnlands bei der Pressekonferenz anhand der Landesmentalität: Die Finnen seien sehr fairnessbewusst und viele hätten das Gefühl, die Situation mit den großen Finanzhilfen an marode Mitglieder sei eben nicht fair. Monti erklärte, er sei ein "großer Bewunderer Finnlands" und er kenne kaum ein anderes Land, das "derart konstant" eine konstruktive und kooperative Politik innerhalb der Union betreibe.
Banklizenz für ESM wird kommen
Monti rechnet außerdem mit der Vergabe einer Banklizenz an den Euro-Rettungsfonds ESM. "Ich denke, dass dies helfen und zu gegebener Zeit kommen wird", sagte Monti am Mittwoch in Helsinki. Er geht damit auf Konfrontationskurs zur deutschen Regierung, die eine Banklizenz für den ESM ablehnt. Mit einer Banklizenz könnte sich der ESM Geld bei der Europäischen Zentralbank leihen und damit seine Wirkung erheblich ausweiten. (APA, 1.8.2012)
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Neuer Nachrichtendienst, Thomas Novotny, Robert Crvkal:
Teil 1: Folgende Ungleichung: welche Werte darf x annehmen ?
4 + 2 - x > 0
Teil II: Was stellt diese Ungleichung dar ?
Tipp: x ist eine volkwirtschaftliche Grösse und beginnt mit Z.
Wenn der ESM eine Banklizenz bekommt, dann ist folgendes Ringelspiel zu erwarten. ESM kauft Papiere von den maroden Staaten auf hinterlegt diese bei der EZB und bekommt frisches Geld dafür. Damit werden wieder giftiger Papiere gekauft bis das Kartenhaus zusammenbricht. Führt die Vergemeinschaftung der Schulden zur Pleite Deutschlands und Österreichs?
http://regionaut.meinbezirk.at/schoenkir... 28001.html
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