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Tränengaseinsatz gegen Autoinsassen.
vergrößern 600x628Tränengasbehälter des US-Herstellers Nonlethal Technologies.
Die Polizeikräfte zahlreicher Staaten verwenden Reizgase, um Demonstrationen unter Kontrolle zu halten. Seit hundert Jahren werden verschiedene Wirkstoffe unter dem Sammelbegriff "Tränengas" gegen Zivilisten eingesetzt. Normalerweise sind die schwersten Verletzungen, die dadurch entstehen, Atemwegs- und Hautreizungen oder Traumata, die durch den Aufprall des Gasbehälters entstehen.
Doch die Polizei des Golfstaats Bahrain verwendet einem Bericht der NGO Physicians for Human Rights (PfHR) zufolge das Reizgas als tödliche Waffe. Die Polizisten feuern Tränengasgranaten durch Fenster in Wohnungen ab, um deren Bewohner herauszutreiben. Diese Praxis ist durch zahlreiche Videos dokumentiert.
Dem Bericht zufolge hat sich der Tränengasgeruch in manchen Stadtteilen, die von der schiitischen Bevölkerungsmehrheit bewohnt werden, festgesetzt. Die Einheimischen hätten sich mittlerweile damit abgefunden, Besucher erhalten allerdings oft Gasmasken, um den Gestank ertragen zu können.
Durch die Langzeitfolgen des Gaseinsatzes haben unter Bahrains Schiiten Fehlgeburten und Atemwegserkrankungen drastisch zugenommen, schreiben die Ärzte. Die Ermittler sprachen mit den Angehörigen zweier Bahrainer, die an durch Tränengaseinsatz in geschlossenen Räumen ausgelösten Komplikationen verstorben sein sollen. Besonders Personen mit bestehenden Atemwegserkrankungen sind demnach gefährdet: Ein Asthmatiker verstarb nach 25 Tagen im Spital. Er hatte aus Angst vor Repressionen den behandelnden Ärzten nicht mitgeteilt, dass er mehrmals mit Tränengas in Kontakt gekommen war.
Ruf nach Lieferstopp
Die Ärzte fordern angesichts des Tränengas-Missbrauchs die Weltgemeinschaft auf, Staaten wie Bahrain nicht mehr mit solchen Kampfstoffen zu beliefern. Bisher bezog die Polizei des Golfstaats Reizgas aus den USA, Frankreich, Großbritannien und Brasilien. Da immer wieder Bilder leerer Gasbehälter mit dem Herstelleraufdruck veröffentlicht wurden und dies den Herstellerländern negative Publicity bescherte, werden laut "Bahrain Watch" nun unbedruckte Behälter verwendet.
Das US-Repräsentantenhaus wollte am Mittwoch darüber beraten, ob Bahrains Polizei Fortschritte bei der Einhaltung der Menschenrechte gemacht hat. PfHR-Vizedirektor Richard Sollom war als Zeuge geladen (Video).
Ob sich die US-Regierung zu einer Verurteilung der Übergriffe durchringen kann, ist fraglich: In Bahrain ist die 5. US-Flotte stationiert. (Bert Eder, derStandard.at, 2.8.2012)
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"... Yet thanks to realpolitik and the imperative to safeguard American strategic interests in the Arabian Gulf, U.S. policymakers find themselves on the opposite side of the protesters, backing an undemocratic regime that continues to brutalize its citizens. ..."
http://www.stripes.com/with-bahr... s-1.168370
was Kriegsverbrecher Obama fuer 25 Millionen an die sogenannten "Freiheitskaempfer" in Syrien liefern will. Vielleicht denkt er, wenn diese Verbrecherbanden sein Traenengas gegen die regulaere Armee einsetzt, diese mit Tabun antwortet. Ganz nebenbei: auch Traenengas ist ein Kampfstoff.
Bahrein ist schließlich - wie Saudiarabien, Quatar, u.a. - eine "gutes" - sprich "westfreundliches" - totalitäres Regime.
Und wenn das Tränengas alle ist, liefert der Westen prompt wieder neues und auch andere entsprechende Waffen, um das Volk niederzuhalten.
Es kommt darauf an, welches Gas benutzt wird und in welcher Konzentration.
Es gibt die Variante, in dessen Wolke man noch ein bisschen stehen kann und sich zurückziehen soll.
Und es gibt die Variante, da liegt man kotzend und "sterbend" am Boden und kann sich nicht mehr rühren (diese Variante kam z.B. in Griechenland vor einigen Jahren zum Einsatz).
Tränengas in geschlossenen Räumen kann hingegen tödlich sein, noch viel mehr als im Freien, wo es sich meist schnell verflüchtet und die Konzentration nicht so hoch ist.
Das neue Kampfgas.
Schon komisch das man Giftgase, die tödlich sind, ächtet, aber "Tränengas", selbst bei Todesfolge, nicht ächtet und erlaubt.
Offensichtlich ist es der UNO egal ob damit Demonstranten ermordet werden.
Das ist aber ein Problem für die UNO, denn sie führt sich selbst ad absurdum.
- aber es gibt klare definitionen wann ein chemisches kampfmittel als 'wmd bzw. 'giftgas' zu bewerten ist und wann nicht.
giftgase werden mit der intention entwickelt, in geringen dosierungen zu töten, ev. langfristig gebiete zu verseuchen (area-denial) oder mit kurzer wirksamkeit (um danach eigene truppen nicht zu gefährden).
reizgase sind an sich nicht tötlich (daher erlaubt). wie jedes mittel können sie bei inkorrekter benutzung allerdings auch töten (die dosis macht das gift).
ihre empörung sollte sich daher gegen die anwendungsmethode richten - alles andere ist dumm.
ohne reizgase wären mobbildung und plünderungen kaum ohne schusswaffeneinsatz zu verhindern.
naja - für manche sind gesetze und deren durchsetzung halt generel falsch.
...liefern die Piefkes dorthin ihre bekannten Leopard II.
Natürlich nur um die Demokratie gegenüber dem Iran zu schützen!!!
Unnötig zu erwähnen, dass der Iran demokratischer (wenn auch nicht perfekt!) ist, als alle seine Nachbarn, die autoritäre Monarchien sind, bei denen das Parlament zum Nasenbohren verdonnert ist.
;-)
Wie wir alle wissen ist die Bundesrepublik Deutschland die Sahelzone des guten Humors!!!
Piefke verwende ich bei meinen besten Freunden ohne es böse zu meinen. Die nennen mir dafür einen Ösi. Die, die mich verächtlich einen Gsi schimpfen (also einen Vorarlberger, der ich auch bin), die nenne ich dafür Restösterreicher.
Dann lachen wir alle und trinken gemeinsam noch ein Bier, bis das ganze wieder von vorne losgeht. ;-)
Nun, im Freundeskreis habe ich keine Einwände; da habe ich auch Ösis, Preussen und Ossis, die auch so angesprochen werden. Nur keine Piefkes.
Warum?
Weil es mir drei Mal passiert ist, dass ich mich - wohl wegen meines deutschen KFZ Kennzeichens - in meiner Ex - Heimat Kärnten von wildfremden Menschen blöd als Piefke anquatschen lassen mußte. Und von der Fußballgroßveranstaltung ist mir der Autobahnabschnitt in Kärnten mit der Aufschrift 'Piefkes raus' in Erinnerung. Zur Erinnerung: Kärnten war Gastgeber, u.a. auch der deutschen Mannschaft.
Na ja, vielleicht bin ich da wirklich humorlos......
Übrigens habe ich in 30 Jahren Bayern noch nie antiösterreichische Sprüche zu hören bekommen.
Nein, keine Zeitreise. Ich wohne da. Was es nicht mehr gibt, ist die DDR. Deutschland ist nun mal politisch eine Bundesrepublik; vor der Wiedervereinigung der Westteil und danach das ganze Deutschland.
Übrigens meine ich - da bin ich aber unsicher - , dass auch Österreich eigentlich eine Bundesrepublik ist. Nur sagt das halt niemand....
Das sehe ich anders. Die Bezeichnung 'Piefke' ist heute eindeutig negativ besetzt und hat mit dem Herrn Piefke ( ->Wiki ) nichts gemein. Mir gefällt auch die Bezeichnung Ösi nicht. Und Dösi schon gar nicht. Den TV Vierteiler kenne ich auch, und wenn Sie genau hinsehen, dann sind mit den Piefkes die unsympathischen Deutschen gemeint. Und alle Deutschen sind nicht unsympathisch; ich weiß das.
Als ich ein Bub in Kärnten war, war ein Neger ein ganz normaler schwarzer Mensch; heute ist die Bezeichnung nur noch eine Beleidigung. Die Zeiten ändern sich; Europa wächst zusammen. Bezeichnungen wie Itaker, Katzelmacher, Nordslowenen etc. gehören in den Mülleimer. Na ja, der Piefke mMn halt auch.
Übrigens verhandelt die BRD wegen der Panzer mit Katar.
Ansichtssache. Für mich ist das Wort Piefke nicht negativ belastet, ich sehe es als eine humorvolle Bezeichnung für Deutsche nördlich des Weißwurstäquators egal ob sympathische oder unsympathische. Auch die Bayern bezeichnen ihre nördlichen Landsleute so.
Ich ärgere mich nicht über die Bezeichnung Ösi. Dösi hingegen fasse ich als abwertend auf. Auch Ossi hat sich im täglichen Sprachgebrauch etabliert und ist nicht wirklich negativ behaftet.
Die Bezeichnung BRD übrigens hat tatsächlich seit der Wiedervereinigung ausgedient. So schreibt Wikipedia:
"Vereinzelt wird heute noch von Rechtsextremisten wie Horst Mahler sowie Nationalisten die Abkürzung BRD im Sinne politischer Agitation verwendet..."
http://de.wikipedia.org/wik
Gut, ich werde meine Meinung überdenken. Einen Absatz über Ihrem 'Mahler' - Hinweis steht aber sinngemäß, dass BRD in manchen Bereichen noch verwendet wird, also nicht grundsätzlich überholt ist. Irgendwie ist es bei mir auch Bequemlichkeit: BRD kommt mir leichter über die Lippen als Deutschland.
Wo Sie (Luckylucker) sich aber tatsächlich irren, ist der Ausdruck der Bayern über die Norddeutschen: das sind 'Preussen'. Den höre ich leider öfters, da ich im süddeutschen Grenzgebiet zu A lebe, und den finde ich auch unpassend, weil abwertend.
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