Pegel des Flusses Po 8,5 Meter unter Normalwert gesunken

1. August 2012, 15:49

Bauern warnen: "Dramatische Auswirkungen auf Landwirtschaft" - Wasserreserven könnten in zwei Wochen verbraucht sein

Rom - Eine drohende Rekorddürre hält Norditalien in Atem. Mit Sorge wird die Lage des längsten Flusses Italiens, dem Po, beobachtet, dessen Pegel bis zu 8,5 Meter unter Normalwert gesunken sind. In den norditalienischen Regionen, durch die der 652 Kilometer lange Fluss fließt, herrscht bereits seit Wochen akuter Wassermangel. Ausbleibender Regen und nicht zuletzt defekte Wasserleitungen bescheren Norditalien erhebliche Versorgungsengpässe. Die Experten schlagen Alarm: Die Wasserreserven könnten in maximal zwei Wochen verbraucht sein.

Eine Reihe von Flüssen, die in den Po münden, haben wegen der ausfallenden Niederschläge gravierende Wasserprobleme. Auch die Pegel des Comer Sees und des Lago Maggiore sind stark gesunken. Stabil ist dagegen die Lage des Gardasees.

Lebensräume bedroht

Der Wassermangel bedroht zudem die Agrarproduktion. Wasserrationierung und begrenzte Feldbewässerung drohen zum Alltag zu werden, warnte der Landwirtschaftsverband.

Die Trockenheit macht nicht nur Menschen, sondern auch Tieren zu schaffen: Die Lebensräume für Fische, Frösche und Vögel in Feuchtgebieten entlang des Po sind in ernsthafter Gefahr, warnten Umweltschützer. Die Bauer pumpen immer mehr Wasser aus dem Fluss auf die Felder.

Das Problem von Dürre und Wasserknappheit, das Italien bereits im vergangenen Jahr schwer belastet hatte, droht in diesem Sommer zu einer Plage zu werden. Die Umweltschützer drängen die Regierung in Rom zur Ergreifung von Maßnahmen zur Rationalisierung des veralterten Wasserversorgungsnetzes. Sie fordern, dass die Strafen für Wasserverschwender und -verschmutzer verschärft werden. (APA, 1.8.2012)

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22 Postings

baba, wasserkreislauf - war nett, daß du leben auf diesem planeten ermöglicht hast - leider wurde dir das nicht gedankt.

hört sich so an

als ob die Italiener sich damit abfinden werden müssen, daß sich das in den nächsten Jahren nicht ändern wird.

Sicher fragen sich viele ob das mit dem aktuellen Klimawandel zusammen hängen könnte (so wie ich), denn Fakt ist, daß sich die Wasserkreisläufe durch die Erwärmung ändern.

Wie geht es dann weiter? Müssen wir in Mitteleuropa auch damit rechnen daß die Donau absackt?

Nach diesem Juli mit Rekordregenmengen wohl nicht n den nächsten Monaten!

Womit wir konkret rechnen müssen, kann man nicht seriös beantworten, aber nachdem in Österreich der gesamte Wasserhaushalt maßgeblich von Gletschern beeinflusst wird, darf man davon ausgehen, dass dies hier nichts Gutes bringen wird:

"Das Jahr 2011 hat den österreichischen Gletschern stark zugesetzt, [...]. 97 Prozent der Eisriesen sind im vergangenen Jahr zurückgeschmolzen, drei Prozent wurden als stationär eingestuft. Kein einziger der 95 beobachteten Gletscher konnte 2011 einen Vorstoß verzeichnen. Bei 15 Gletschern wurden sogar Längenverluste von mehr als 30 Metern registriert."

Quelle: http://www.alpenverein.at/portal/se... ericht.php

Gesamter Gletscherbericht für 2010/11 als PDF: http://www.alpenverein.at/portal_wA... ericht.pdf

Wie sollen sich die paar Quadratkilometer Gletscher maßgeblich auf den Wasserhaushalt Österreichs auswirken?! Bitte, ein bisschen mehr Logik!

Bregenzer Ache, Lech, Schwarza, March .... Flüsse ganz ohne Gletschereinfluss - und sie fließen trotzdem.

Die Gletscher haben nur auf die Gebirgsbäche bemerkbare Einflüsse.
Die Donau merkt da wenig bis nix davon.

Nein, die Prognosen gehen davon aus, dass Österreich/Schweiz/Süddeutschland wärmere Sommer mit gelegentlichem Starkregen bekommen, während sich südlich der Alpen immer mehr eine Art Steppenklima mit ungesunder Hitze im Sommer durchsetzt. Immer mehr Südländer werden ihre Sommerferien in bzw. nördlich der Alpen verbringen.

"Immer mehr Südländer werden ihre Sommerferien in bzw. nördlich der Alpen verbringen."

Sie sind uns am Ostseestrand willkommen.

Dort spricht man sogar "deutsh". Wie bei ihnen daheim :-)

Genau. Nördlich der Alpen feuchter, südlich der Alpen weniger Niederschlag (vor allem in den Sommermonaten).
Wobei die Donau natürlich beides abkriegt. Mehr durch Donau (D) und Inn, weniger durch Mur, Drau, Save & Co.

Seit wann ist die Mur südlich der Alpen? Schon mal die Murpegel der letzten Jahre gesehen?

Ja, südlich des Alpenhauptkammes und dann ab Bruck a.d. Mur gehts deutlich Richtung Süden aus den Alpen heraus.

na wo issi denn wenn net südlich?

der war wirklich gut, echt jetzt. die mur fließt also in österreich ÖSTLICH der alpen. das ist dann cirka irgendwo im machfeld oder der hainburger gegend, oder wie?

Da könnts ma no so viele rote Stricherln geben, die Mur fließt in Ö NICHT SÜDLICH DER ALPEN! Sie entspringt mitten in den Alpen und verlässt diese im Grazer Becken in südöstlicher Richtung. Nehmens des zur Kenntnis. Genauso falsch ist es, dass die Mur der Donau "weniger" Wasser zur Verfügung stellt wie es Herr ziaobdi_anbdfdnisvd schreibt, er soll sich bitte selbst ein Bild machen.

P.S. Ich lebe mit Mur- und Alpenblick (gleichzeitig, wirklich wahr!) also azöhts ma nix, ehs weana krippln.

Lungau ".. mitten in den Alpen .." ?

Ostrand / Ostalpen.

ich bin aus der obersteiermark, murtal, um genau zu sein. ihr ton sagt eh schon alles über sie, schwere selbstbewusstseinsstörung.

Aha, und Sie als Obersteirer sehen sich also auch südlich der Alpen? Was für Wahrnehmungstörungen haben Sie?

ja liegt graz den nördlich der alpen? wo geht denn der alpenhauptkamm durch die steiermark? wohl doch nördlich der mur! südlich des alpenhauptkamms ist bereits die enns.

"schön" dass ihre beflegelungen nicht aufhören, vermutlich hält sie das am leben.

Des Problem is, das jemand in einem posting 2mal Schwachsinn verzapft

(1) die Mur führt in den letzten Jahren immer HOCHWASSER im Sommer + massivste Überschwemmungen in der Obersteiermark

2) die Mur entspringt in den Niederen Tauern an der Grenze zu den Hohen Tauern, die den ZENTRALALPEN hinzugezählt werden.

Das sind die Tatsachen. Auch wenns manchen schmerzt. SÜDLICH der Alpen befindet sich *Trommelwirbel* --> der Po.

"Alpenhauptkamm bezeichnet eine gedachte Linie entlang eines Gipfelkamms der Alpen, die von West nach Ost verläuft und eine regionale Wasser- und Wetterscheide darstellt. Die Gebiete südlich des Alpenhauptkamms (mit Ausnahme des zum Rhein entwässernden Val Cadlimo) entwässern zum Po und über die Drau zur Donau, die nördlich davon gelegenen zu Rhône, Rhein und ebenfalls zur Donau. Der westliche Teil des Alpenhauptkamms gehört damit zur Europäischen Hauptwasserscheide zwischen Atlantik/Ostsee und Mittelmeer/Schwarzem Meer."

Sodale, wohin rinnt die Mur? Richtig, in die Drau. Sie liegt also SÜDLICH des alpenhauptkamms.

Ich bestreite nicht das Wesen des Alpenhauptkammes, sondern die Aussage, das die Mur südlich der Alpen fließt. Sie fließt mitten durch die Alpen und entwässert in südöstliche Richtung, so wie auch die Donau, die jedoch im Gegensatz zur Mur im außeralpinen Bereich NÖRDLICH der Alpen fließt.

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