Der größte Raubzug der Geschichte

1. August 2012, 15:51
  • Artikelbild
    foto: tectum verlag

Eine Abrechnung der anderen Art mit der Krisenbekämpfung in Europa liefert das neue Buch der Wirtschaftswissenschaftler Matthias Weik und Mark Friedrich. In "Der größte Raubzug der Geschichte" schildern sie die Krise als "spannende Reise in die Welt des Wahnsinns, der Lügen, des Betrugs und der größten Kapitalvernichtung, die die Menschheit je erlebt hat."

Im ersten Teil des Buches erklären sie die Entstehung der Wirtschaftskrise und skizzieren, warum sie ihrer Meinung nach noch nicht überwunden ist. Im zweiten Teil wird es persönlicher: Was kann man tun, um das eigene Vermögen zu schützen und abzusichern? ist das Motto der Autoren. Tenor des Ganzen: Die Reichen in unserer Gesellschaft werden immer reicher, während alle Anderen immer ärmer werden. (red, derStandard.at, 1.8.2012)

Das Gewinnspiel ist bereits abgelaufen!

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 26
1 2
zu hohe Leistungssteuern

Schuld daran sind die zu hohen Steuern auf Arbeit und die Knappheit der Güter (vor allem Grundstücke) durch die fortschreitende Übervölkerung.

Die reichen werden immer Reicher und die Ärmeren immer Ärmer das wissen wir alle auch unsere politiker,und warum ist dann nichts passiert ganz einfach weil die oberschicht mit unseren Politikern gemeinsam am Opernball Tanzt und lieber das Volk ausnehmen will statt das ein vermögender einmal anfängt zu zahlen !! Deshalb steuert Europa in denn Abgrund und es ist nur eine Frage der Zeit bis alles zusammenbricht ! Der auslöser kann ein Bürgeraufstand sein oder Hungerrevolten spätestens wenn wir bei uns in einem der reichsten Länder Griechische verhältnisse haben ! wir haben kein schuldenproblem sondern ein Guthabenwahnsinn wo Kapital nicht gerecht verteilt ist,nur unsere Volksvertreter wollen uns einreden das wir ein schuldenproblem haben !

Ich bin fleißig

und werde immer reicher, für mich passt dieses Buch nicht.

verarscht wurden die dummen todel ja immer schon, sei es bei den römern (brot und spiele), im mittelalter (abgaben an adel und kirche), in der diktatur (die eliten bereichern sich), in der demokratie (die politiker gehorchen der hochfinanz und den konzernen.....
es gibt einfach kein gerechtes weltbild solange menschen es sind die darin leben und miteinander leben: wenn schon in einer religiösen gemeinschaft nur hass und zwietracht herrscht und sich die oberen 10.000 bereichern, wie soll es dann in der zivilen gesellschaft (wo die vermeintlichen moralischen regeln nicht so offensichtlich sind) anders sein? blöd ist nur dass die masse sich durch die medien ständig verarschen lässt und dann meint mit dem kreuzchen am wahltag irgendw. zu ändern

Na ja, Revolutionen sind ja weiterhin vorstellbar,

so ist halt der Lauf der Menschheitsgeschichte.
In langen (mehr oder weniger) friedlichen Zeiten
werden die Reichen immer reicher und alle andere immer ärmer. Das geht so lange weiter, bis die "anderen" sich das nicht mehr gefallen lassen wollen. Eine Revolution hat aber eine zweite Voraussetzung, und zwar : das System der Rechen muss auch nicht mehr fähig sein, diese Entwicklung aufzuhalten. Das heisst, wenn das System der Reichen sich sehr stark und ungreifbar absichert (was heutzutage die Tendenz ja ist), dann gibt es keine Hoffnung, nicht einmal auf eine Lösung mit Revolution.

könnte man nicht die nicks der gewinner veröffentlichen. wenn man mitspielt, bekommt man nicht einmal eine rückmeldung wie Ätsch! oder Oioioi, diesmal warst du leider nicht unter den Glücklichen!

Too Much Magic end of wishful thinking von Howard Kunstler ist momentan mein Favorit zu dem Thema...

no worries. die banken werden aufgedröselt. in segmente aufgesplitet. und das ist gut so. wird eher ziemlich bald kommen.

noch so ein unding: das gemeine volk ist ärmer geworden. im vergleich zu was genau? stimmt einfach nicht. das einzige was ist, ist das man glaubt alles mögliche haben zu müssen. mehr als früher. und das kostet. aber wehleidig sein, wenn dann das geld ausgeht. was eher stimmt: keiner wartet mehr auf was, kauft gleich, ist risikoreicher geworden, egal was , komme was wolle. das geht natürlich irgendwann ins auge.

teilweise haben sie recht: verzicht und bescheidenheit ist heutzutage nicht mehr "in". wer nicht auf druck komsumiert ist fast schon ein ausgeschlossener. grenzenloses wachstum wird uns suggeriert und wir nehmen es dankend an, weil wir nur mehr den lebensinhalt haben so viel wie möglich in so kurzer zeit wie möglich anzuhäufen, obwohl es keiner so recht braucht. wenn alle 7 milliarden so leben würden wie wir im "westen", ja dann wäre längst schon game over auf dem blauen planeten.

hier mal ein paar zahlen zum thema:

erwünschtes medianeinkommen 2010 errechnet durch erhöhung des medianeinkommens 1999 um jährliche inflation: 25.353,47 das ist eine steigerung um ~ 24%
reales medianeinkommen 2010: 24.516, das ist eine steigerung um ~ 20 %
arithmetisches mittel: steigerung um 23%

->die lohnsteigerungen decken nicht die teurungsrate ab
-> die höheren einkommen sind stärker gestiegen als die niedrigen

(zahlen von http://www.statistik.at/web_de/st... 20054.html und http://www.statistik.at/web_de/st... 3344.html)

1. Natürlich muss die breite Masse ärmer werden, wenn wenige Vermögen anhäufen, da so etwas immer eine Umverteilung ist und Geld bzw. sein Gegenwert nicht beliebig “erzeugt“ werden kann.

2. Es geht nicht um Dinge die man “haben zu müssen“ glaubt - absolute Grundbedürfnisse wie wohnen und Grundnahrungsmittel (zumindest in erträglicher Qualität) werden immer schwerer leistbar.
In anderen Weltgegenden kam es aus diesem Grund schon zu regelrechten Hungeraufständen, etwa in Mittel-/Südamerika wegen Preisanstiegs bei Mais um 30% und mehr (und das hauptsächlich wegen Biospritproduktion und Spekulationen, also ohne Not).
So weit ist es bei uns noch (!) nicht, aber wenn sich die Spirale so weiterdreht...

Ein wichtiges Buch!

Dieses Buch ist sehr professionell recherchiert, verständlich geschrieben für jeden Wissenden und Unwissenden und logisch aufgebaut. Ich habe es innerhalb 2 Tage durchgelesen und bin restlos begeistert. .Das Buch öffnet einem erbarmungslos die Augen und steckt den Finger in die Wunde. Ein Meisterwerk und das wichtigste Buch seit langem - absolute Leseempfehlung!

Warum erlaubt der Staat den Banken Geld zu schöpfen?

Warum leiht er sich Geld bei diesen Instituten? Warum druckt er es nicht selbst? Warum zahlt er stattdessen noch Zinsen an die Banken? Für Geld das diese aus dem Nichts geschaffen haben? Die ganze Krise ist doch eine Farce!
Gut, dass es immer mehr solcher Bücher gibt und sich die Leute informieren!

warum macht der staat das? falsche frage.

richtige frage: wem nützt es? wer sind die eigentümer der banken, und warum haben diese ausreichend einfluss um ein system so einseitig bevorteilend zu gestalten?

das geldsystem ist äusserst fragwürdig aber das wird sich nicht ändern lassen, sonst wär es in den letzten jahren schon passiert.

ev. ein ansatz:
verstaatlichung aller banken, neuer alleinaktionär ist der staat. mit dem gewinn werden die steuern bezahlt.

Weil

es sich in der Vergangenheit herausgestellt hat, dass Geld, dass der Staat einfach so druckt, sehr schnell nix mehr wert ist und dann steht die Bevölkerung noch ärmer da als zur Zeit. Zu beobachten zBsp in Deutschland oder Österreich so 1920/21.

Ja klar das liegt einzig und allein an der Misswirtschaft der Staaten.

Hallo?
Scheuklappen aufmachen!

Oder wie ein ehem. Kanzler so schön sagt:

Lernens Geschichte!

Ist das wieder eine Ausgabe vom Märchen

über den Betrug des Zinssystems oder zur Abwechslung was Vernünftiges?

Sie glauben also noch immer, dass

private Geldschöpfung mittels verzinster Schuld ein nachhaltiges System ist? Noch dazu bei einem Multiplikator der einem die Haare aufstellt? (Mindestreserve)

Ich bin nicht gegen Zins. (wäre auch irgendwie komisch. Bin ja auch nicht gegen Addition)

Nur wäre es dem Gemeinwohl nicht dienlicher, wenn der Staat seine Ausgaben mittels Banknoten bezahlt, welche er selbst schöpft? Die gesamte Krux mit Wachstumszwang und exponentialer Geldvermehrung wäre passe da keine Zinsen anfallen.
Banken können immer noch Zinsen verlangen aber nur für verliehenes Geld welches sie auch tatsächlich besitzen.
Es gibt genug Alternativen nur wurden sie in der Vergangenheit erfolgreich von der FI und ihren Schattenmännern sabbotiert.

ui, jetzt kriegens aber ordentlich rot ab ;-))

märchen? in welcher welt leben sie eigentlich?

in einer Welt,

in dem Banken die Welt an den Abgrund getreiben haben durch a) massive Gewährung von Konsumkrediten an Leute, bei denen klar war, dass sie sie nicht zurückzahlen können b) Verbriefung solcher Kredite c) Erfindung komplexer Finanzinstrumente d) Vertrieb von Anlageprodukten (inkl Tilgungsträgern), bei denen vor allem der Anlageberater verdient e) exzessives insb computergestütztes Trading ABER SICHER NICHT durch Vergabe von verzinsten Krediten an solide Schuldner und Hereinnahme von verzinsten Spareinlagen.

Es läßt sich auf ein Wort reduzioeren GIER.

a) Gier 1 = Vernachlässigung der unternehmerischen Sorgfaltspflichten b) Gier 2 = händeringendes Suchen nach einem Ausweg aus der Rue de la Gack c) Gier 3 = ohne richtige Betrugsabsicht geht es bei Gier gar nicht d) Gier 4 = eine Priese Straßenräuberei damit die Romantik nicht zu kurz kommt e) Gier 5 = am Besten den hinterfragenden Konsumenten gegen einen Junky austauschen - der hat nämlich kiene Wahl.

Geld in ein solides Geschäft stecken - sind Sie wahnsinnig da kommt ja die Gier viel zu kurz. Das wissen wir seit den ominösen staatlichen Regulierungsexperimenten nach dem großen Börsenkrach in den 20er Jahren - Gott sei Dank haben wir den Unsinn weglobbyiert.

fazit: der mensch ist so intelligent wie sein kurzzeitgedächtnis: bei jeder krise schreit die masse "nie wieder geld verlieren und draufzahlen".... nach 2-3 jahren alles vergessen und erneut alles gesetzt.
gier frisst hirn, heisst es an der börse.
1986 schwarzer freitag, 1998 russland krise, 2000 i-net blase, 2008-heute finanzkrise: die kleinen werden ärmer, da sie sich schneller reichtum versprechen (lassen) und die reichen (dank ausgeklügelter finanzprodukte) immer reicher.

nichts auf der welt ist so destruktiv wie zinsen, der zins ist die triebkraft der ellbogengesellschaft, der ausbeutung der erde, der ausbeutung der 3ten welt.
das alles beschleunigt sich naturgemäß weil hier die exponentialfunktion zu tragen kommt. außerdem sorgt er ~ alle 80 Jahre für einen finanzsupergau.

weiters treibt der zins die umverteilung nach oben voran. wenn man alles in kurzen zeitspannen betrachtet fällt das nicht weiter auf, aber über jahrzehte sieht man die effekte sehr deutlich.

es gibt ein paar vorteile dieses zinssystems, aber die nachteile überwiegen bei weitem.

warum wurden denn diese wissentlich faulen kredite vergeben und verbrieft? das war ein nebeneffekt des zinses. das system wurde nochmal befeuert.

na was ist den die Kriese sonst? ist doch eine massive Umverteilung von Vermögen vom Staat in die Banken und keiner kriegt's mit.

Posting 1 bis 25 von 26
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.