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Sicherheitsbeauftragte an israelischen Flughäfen sollen unerlaubter Weise Einsicht in die E-Mail- und Facebook-Accounts von Touristen gefordert haben. Nach einigen Beschwerden wurde nun die israelische Staatsanwaltschaft eingeschaltet, um die Vorwürfe zu untersuchen.
Gegenüber der BBC erklärte eine 24-jährige Architektin aus New York, dass eine Sicherheitsbeamtin am Flughafen von Tel Aviv Einblick in ihren G-Mail-Account verlangt habe. Einige E-Mails habe sie einer Kollegin laut vorgelesen. Auf Nachfrage der Frau ob dieses Vorgehen legal sei, habe man ihr nur geantwortet, dass man nicht nur Namen google, sondern eben auch E-Mails lese.
Auf Betreiben der Association for Civil Rights in Israel wurde nun der Staatsanwalt eingeschaltet. Laut der Organisation sei das Lesen privater E-Mails nur mit einem entsprechenden Gerichtsbefehl erlaubt. Wenn die Vorwürfe stimmen, sei das eine Verletzung der Strafverfahrensgesetze.
Laut dem Veranstalter Green Olive Tours komme das durchaus öfter vor, wenngleich auch nur bei einem kleinen Prozentsatz aller Einreisenden. Touristen seien durch die Bericht stark verunsichert. Die BBC betont, dass derartige Kontrollen nicht vom üblichen Bodenpersonal, sondern von eigenen Sicherheitsbeauftragen durchgeführt würden.
Philip Baum, Managing Director der Sicherheits- und Beratungsfirma Green Light Security, glaubt zu wissen, wieso gerade die 24-Jährige Architektin Opfer der unzulässigen Kontrollen geworden sei. Anstatt wie andere Touristen ein- oder zweimal für einige Wochen einzureisen, sei sie mehrere Male für jeweils wenige Tage nach Israel gereist. Das sei für die Beamten ein "auffälliges Verhalten". Die New Yorkerin berichtete unter anderem in ihrer Uni-Zeitung über den Nahostkonflikt und arbeitete in einem palästinensischen Flüchtlingslager.
Zu den konkreten Vorwürfen habe die israelische Regierung gegenüber der BBC keinen Kommentar abgegeben. Aus dem Büro des Ministerpräsidenten hieß es jedoch in einer Stellungnahme, dass man stets bemüht sei, Prozeduren für eine maximale Sicherheit bei minimalen Unannehmlichkeiten für die Fluggäste umzusetzen. (red, derStandard.at, 5.8.2012)
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dazu gehört sicher auch die Praxis den Männern den Gürtel abzunehmen um ihn zu durchleuchten - Eine Praxis die fast nur noch am Flughafen Wien praktiziert wird (in meinen Augen reine Schikane des "Sicherheitspersonals").
großteils auch finde, muß ich in dem Fall doch zugestehen, dass ein Gürtel ein ausgezeichnetes Versteck vor allem für Klingen darstellt, da diese durch das harte Leder kaum zu ertasten sind und es keinen wundert, dass im Bereich der Schnalle der Metalldetektor anspringt.
Das ist auch meine Erfahrung in diversen Ländern. Ob der Metalldetektor auf den Gürtel reagiert oder nicht, hängt davon ab, wie sensibel er ist und wie groß die Schnalle ist. Wenn der Metalldetektor sehr sensibel ist, achtet das Personal eben stärker darauf, dass man den Gürtel auszieht. Aber richtig scharf sind sie da in der Regel nicht, so dass ich durchaus auch schon mal mit dem Gürtel Metallalarm ausgelöst habe, nachdem der Passagier davor noch aufgefordert wurde, den Gürtel abzulegen.
Da kann ich ihnen nur Recht geben. Interessanterweise wird man nämlich bei der Ausreise mehr befragt als bei der Einreise.
Da man sich dann ja auf israelischem Boden befindet können sie einen dann mehr kontrollieren. Hat mich erst auch gewundert.
Jedenfalls wird am israelischen Flughafen bei der Ausreise erst einmal jeder (auch Israelis) gefragt wohin es geht und warum man denn dort war usw..
Ausser Sie haben die gute Idee mit El-Al nach israel zu fliegen, dann können sie das auch in Wien haben. Meine Freundin (kommt aus israel) fliegt wegen dieser unmöglichen Kontrollen selbst auch nicht mehr mit El-Al.
Man kann ja nur hoffen das so etwas in Europa nicht einzug hat.
E-mails wurden bei mir bisher aber noch nie gecheckt.
Genau das ist aber das Problem.
Du befindest Dich zu diesem Zeitpunkt ja weder im eigenen Land noch hast Du den Zutritt zum fremden Land erhalten.
Im einfachsten Fall wird Dir die Einreise gleich verweigert und Du sofort zurückgeschickt. Das kann aber auch leicht zu einem unbefristeten Einreiseverbot und "interessanten" Gesprächen über viele Stunden mit diversen Beamten führen.
Bei der Reise IN ein Land, in dem man Staatsbürger ist, tut man sich leichter. Im eigenen Land HAT man ja verbriefte Rechte. Aber als Tourist in einem Land ist das nicht so einfach.
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