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Der chinesische Elektronikhersteller ZTE ist laut der jüngsten Erhebung von IDC nun die weltweite Nummer 5 in Sachen Smartphones. Im zweiten Quartal 2012 konnte das Unternehmen gemäß den Erhebungen acht Millionen Telefone ausliefern.
Nur Apple legt stärker zu
Damit steht die Firma laut eigenen Angaben bei einem Marktanteil von insgesamt 5,2 Prozent. Damit liegt man nur noch einen halben Prozentpunkt hinter HTC und 1,4 Nokia, die jeweils Einbrüche von 38,9 und 24,1 Prozent verzeichnen mussten. Von allen Herstellern zeigte man das zweitstärkste Wachstum in diesem Segment, lediglich Apple konnte stärker anziehen. Wenig rosig sieht es hingegen für Research in Motion aus, deren Hoffnungen auf der kommenden BlackBerry 10-Plattform ruhen.
Mit Highend-Geräten zur Marke
Besonders mächtig ist ZTE in der Volksrepublik vertreten, konnte aber auc h außerhalb in großen Märkten wie Großbritannien oder Frankreich deutlich zulegen. In den vergangenen Monaten hat man seine Strategie geändert. Lange hat ZTE in den Westen Telefone unter fremdem Branding geliefert. So wurde das Smartphone „ZTE Blade" vom Telekombetreiber Orange beispielsweise unter dem Namen „Orange San Francisco" vertrieben.
Nun setzt man auf die eigene, außerhalb Asiens noch relativ unbekannte, Marke. Dazu hat man die Einsteiger-Schiene verlassen und will sich künftig auch mit Highend-Geräten wie dem kürzlich gelaunchten „Grand X" einen Namen machen. In der zweiten Jahreshälfte will man mit dem „Grand Era" in der Leistungsspitze mitmischen, so Telecom Lead.
Top 3 im Visier
Im Namebuilding sieht auch IDC den Schlüssel für den künftigen Erfolg oder Misserfolg. „Starke Markenpräsenz ist eine unbedingte Notwendigkeit, wenn ZTE im Ausland starke Absatzzahlen erreichen will", so die Studie. Laut ZTE EVP He Shiyou sieht man im aktuellen Erfolg einen Meilenstein bei der Erreichung des angestrebten Zieles. 2015 möchte man unter den drei erfolgreichsten Herstellern sein.
Im Aktienkurs spiegelt sich der Erfolg des Unternehmens allerdings noch nicht. Dort macht sich eine laufende Ermittlung des FBI wegen möglicher Geschäfte mit dem Iran bemerkbar. (gpi, derStandard.at, 01.08.2012)
Link:
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