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Bemerkt hat Vodafone die vielen tausend Likes und Kommentare erst nach einigen Tagen
Besonders Mobilfunker scheinen in den letzten Monaten vermehrt unzufriedene Kunden auf ihre Social Web Plattformen zu ziehen. Wie Golem am Dienstag berichtete, hat der Mobilfunker Vodafone allerdings spät reagiert, dass seine Facebook-Pinnwand voll war mit Beschwerden.
60.000 Likes und 6.000 Kommentare
Der Social-Media-Sprecher von Vodafone sieht das gelassen, ist aber von der Menge der Kommentare und Likes etwas überrascht. Über 60.000 Mal wurde die Beschwerde einer Kundin geliked und hatte rund 6.000 Kommentare.
Dienst nur bis Freitagabend
Beschwert hat sich die Kundin laut Vodafone über die Kundenhotline, bei der niemand zu erreichen gewesen sei. Ein viel zu hoher Rechnungsbetrag wurde der Dame abgezogen, was sie klären wollte. Sie ließ ihrem Unmut auf der Facebook-Wall freien Lauf. Vodafone kommentierte eine Stunde später den Pinnwandeintrag und versuchte, so Golem, die Kundin zu beruhigen. "Das Social Media Team ist nur bis Freitagabend da", war die Antwort von Vodafone.
Problem sei bereits geklärt
Die Antwort schien nicht jedem zu gefallen und so ging es nach dem Kommentar noch rund. Persönliche Vertragsfragen wolle man bei Vodafone aber nicht über Facebook, sondern in einem persönlichen Dialog klären. Mittlerweile hat sich Vodafone mit der betroffenen Person auch in Verbindung gesetzt. (iw, derStandard.at, 1.8.2012)
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facebook bietet erstmals eine einfache gemeinsame öffentlichkeit, womit firmen zur reaktion gezwungen werden.
wenn ich eine beschwerde an vodafone maile, dann wandert die dort in den müll. wenn sich 6.000 leute öffentlich einsehbar gemeinsam luft machen, dann sieht die sache anders aus.
die öffentlichkeit macht firmen angreifbar. bisher hat man die kunden als schafe gesehen, die damit zufrieden sein sollen was sie vorgesetzt bekommen. die vernetzung bietet neue möglichkeiten.
wobei natürlich der boykott von firmen oder produkten noch immer am wirksamsten wäre.
Diesen Artikel kann man wohl nur als journalistischen Tiefpunkt bezeichnen. Abgesehen von absolut ungebräuchlichen Redewendungen (man kann vielleicht Spot ausgeliefert sein, nicht aber Beschwerden) und Verzerrung der Tatsachen (eine Beschwerde mit tausend(en) Kommentaren sind keine Beschwerden in tausendfacher Ausführung) liegt hier offensichtlichen eine massive Verständnisschwierigkeit beim Autor vor (bei Vodafon ist hoffentlich nicht das Social Media Team für Rechnungsbeschwerden zuständig).
von mir aus können Sie soviel mit hotlines telefonieren wie Sie wollen. auch wenns um dinge geht die Ihnen zigmal beim vertragsabschluss erklärt werden.
nur dürfen Sie sich nicht wundern wenn man dort niemanden erreicht (w/den ganzen vermeidbaren anrufen).
wundert sich eigentlich irgendjemand wie das früher funktioniert hat? die servicepauschalen sind auch nicht zuletzt wg. mit jedem jahr unselbstständiger (um nicht zu sagen dümmer) werdenden kunden/konsumenten eingeführt worden.
das problem ist, dass einem bei vertragsabschluss (in einem geschäft!) auch dinge falsch erklärt werden, auf diverses überhaupt nicht hingewiesen wird, man auch keinen ausdruck zum durchlesen VOR der unterschrift bekommt usw. ich nehme diese dinge normal sehr genau, trotzdem ist mir einmal negatives passiert. der betreffende angestellte war 6 wochen später dort nicht mehr tätig und die anderen haben die achseln gezuckt. in meinem fall hat wenigstens die t-mobile-hotline kundenfreundlich reagiert. ist alles nicht so einfach bei diesen herrschaften.
der Dame wurde ein zu hoher Betrag abgebucht (laut Artikel)
also ich finds okay sich da bei Vodafone zu melden und nicht einfach auf den Vertrag zu schauen und das Geld herzuschenken.
Zudem ist die Servicepauschale ausgemachter Blödsinn. Die Anbieter übernehmen sich einfach im Preiskampf und versuchen so die Dumingpreise wieder reinzubekommen.
>nur dürfen Sie sich nicht wundern wenn
>man dort niemanden erreicht
Ich wiederhole (zum dritten Mal) meine Frage:
Wofür bezahle ich meine Servicepauschale, wenn ich dann niemanden erreichen kann!?
Für sie scheint es ja OK zu sein für eine Leistung zu bezahlen die dann nicht erbracht wird, für mich und viele andere (zehntausende scheinbar) aber *nicht*!
"Ich wiederhole (zum dritten Mal) meine Frage:
Wofür bezahle ich meine Servicepauschale, wenn ich dann niemanden erreichen kann!?"
und das kann ja wohl nur rethorisch gemeint sein, oder woher soll ich wissen wofür die mobilfunkanbieter Ihre kohle am kopf haun ?
wahrscheinlich saufens um Ihr geld und sagen "haha der gigi feut sichs".
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