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Die neue Printkampagne für die Wiener Straßenzeitung "Augustin" wurde wieder von der Wiener Agentur Unique entwickelt. Die Sujets setzen dabei wieder auf Augustine und Ungustl, die "unbequem und unabhängig" Stellung zu aktuellen Themen beziehen, wie es in einer Aussendung heißt. Die ehrenamtlich entwickelte Anzeigenkampagne ist ab sofort österreichweit in Printmedien wie u.a. Falter, Die Presse, Kurier, Sportmagazin oder Seitenblicke Magazin zu sehen. (red, derStandard.at, 1.8.2012)



Credits
Auftraggeber: Augustin Obdachlosenzeitung / Chefredakteur: Robert Sommer / Marketing: Claudia Poppe |/ Agentur: Unique / Beratung: Jürgen Colombini / CD: Björn Forgber / AD: Bernhard Kerbl / Grafik: Andreas Hösch / Text: Björn Forgber, Robert Sommer / Fotografie: Ernst Herold / Lithographie: Blaupapier
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Ich denke "Der Augustin" ist eine viel zu gute Zeitung und deren Mitarbeiter sind viel zu engagiert, als das sich diese mit solch mies gestalteten Plakaten herabwürdigen lassen müssen!
UNIQUE SOLLTE SICH SCHÄMEN!
Zumindest sollten's die Grundregeln der Typographie lernen!!!
"Wir sind die Lobby/Stimme für diejenigen, die sonst keine Lobby/Stimme haben, sehen die Dinge aus einer alternativen/linken/kritischen Perspektive etc."
Damit will ich allerdings keine Aussage darüber treffen, ob die Strategie* grundsätzlich geeignet ist, ob sie passend umgesetzt wurde etc. Diverse typografische Mängel bzw. Rechtschreibfehler finde ich allerdings unnötig bzw. einer professionellen Werbeagentur unwürdig.
* Ich hätte mich wohl eher auf das Verhältnis des Augustin bzw. der Kolporteure zu seinen Käufern/Spendern konzentriert, denn die Sympathie zwischen diesen Gruppen ist vielleicht wichtiger als die Betonung der Blattlinie, die sowieso als bekannt vorausgesetzt werden darf.
wenn dieses die strategie ist, dann hat die kreative umsetzung (idee wollen wir das nicht nennen) rein gar nichts damit zu tun - nicht passend umgesetzt ist eine, wie ich finde, höfliche umschreibung.
zur strategie bin ich der meinung, dass der augustin nur ein simples mittel zum zweck ist. diesen zu einer stimme und sogar lobby zu machen ist ein etwas verwegener, wenn nicht so gar unglaubwürdiger ansatz...
Genauso jammerig-peinlich wie die Zeitung selbst.
In München gibts eine Zeitung, die zeigt, wie man ohne ständig zu mosern ähnliche Anliegen vertreten kann: http://www.biss-magazin.de/
... ist die einzige in österreich, die gewisse missstände aufzeigt, z.b. verhaberungen unterm giebelkreuz etc., und das kann sie nur, weil nicht von inseraten abhängig. mmn eine willkommene abwechslung zum apa-einheitsbrei, den die anderen liefern, meistens direkt vom pressedienst übernommen ohne reflektion und natürlich meist ohne hinterfragen. da ist mir der augustin beim a...h lieber, aber ist ja nur meine meinung, sie leben zum glück in einer demokratie und werden nicht gezwungen, was anderes als krone und konsorten zu lesen! ;)=
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