Parteien kritisieren Nachfolge durch Kurt Scheuch

1. August 2012, 14:03

ÖVP-Rauch: "Kärnten wird die Scheuchs nicht los" - Schelte auch für Strache - BZÖ zweifelt an Zukunft der Kärntner Blauen

Wien - Der von vielen Seiten seit langer Zeit geforderte Rücktritt des Kärntner FPK-Chefs Uwe Scheuch hat bei den anderen Parteien für weitere Kritik gesorgt - und zwar wegen der Nachfolge in Person seines Bruders Kurt Scheuch. Schelte gab es von SPÖ, ÖVP und Grünen auch für FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Das BZÖ hingegen zweifelte generell an der weiteren Zukunft der Kärntner Freiheitlichen.

Der Rücktritt sei "längst überfällig" gewesen, meinte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter in einer Aussendung. Die Weitergabe "von einem Scheuch zum anderen" bezeichnete er als "Groteske" und "offenbar part of the game". "Alles bleibt in der Familie", spottete auch ÖVP-Generalsekretär Hannes Rauch. Der Rücktritt sei "nichts anderes als eine billige Rochade" und "weder ein Bruch mit dem alten System noch ein echter Neustart. Kärnten wird die Scheuchs nicht los."

Wallner: "Scheuchwechsel"

In dieselbe Kerbe schlug der grüne Bundesgeschäftsführer Stefan Wallner. "Mit dem 'Scheuchwechsel' von Uwe zu Kurt kommt die Kärntner Landesregierung vom Regen in die Traufe", urteilte er. Dem "Verurteilten" in der "Part of the game"-Affäre folge nun ein "Beschuldigter", schrieb Wallner mit Blick auf die Ermittlungen gegen Kurt Scheuch, weil dieser nach der ersten Verurteilung seines Bruders den Richter öffentlich als "Kröte" bezeichnet hatte. Für Rot und Grün sind Neuwahlen der einzige Ausweg aus dem "Korruptionssumpf".

Kritik kam von allen dreien auch an FPÖ-Chef Strache. Dieser habe sich mit Uwe Scheuch politisch verbrüdert und sei somit für die "Korruptionsorgie" seiner Parteifreunde mitverantwortlich. Sich nun zu verstecken sei "verantwortungslos und feige", wetterte Kräuter. Rauch fragte, "wann FPÖ-Chef Strache seinen Tauchgang beendet und endlich für Ordnung in seiner Kärntner Chaostruppe sorgt". "Es ist bemerkenswert, wie ein 'Parteichef', der sonst den Mund nicht voll genug nehmen kann, sich jetzt seit Wochen wie ein feiger, flüchtiger Mafia-Pate auf Ibiza versteckt", lästerte auch Wallner: "Kärnten braucht jetzt ein Machtwort."

Weitere Rücktritte gefordert

Das BZÖ, von dem sich die FPK Ende 2009 abgespaltet und mit der FPÖ wiedervereinigt hatte, sorgte sich unterdessen um die politische Zukunft der Kärntner Freiheitlichen. Der "alleinige Einfädler des Strache-Scheuch Pakts" sei nun Geschichte. "Dass der Reißwolf von Knittelfeld, Kurt Scheuch", von Strache als "ernst zu nehmender Partner" angesehen werde, sei "zu bezweifeln". Die FPK werde damit "endgültig zur kleinen Teilfiliale der FPÖ" mutieren, mutmaßte BZÖ-Koordinator Markus Fauland in einer Aussendung.

Die Grünen forderten hingegen weitere Aufklärung und Rücktritte. Fraglich sei nach wie vor, warum Landesrat Harald Dobernig (FPK) noch im Amt sei und welche Rolle Landeshauptmann Gerhard Dörfler als Finanzreferent der Freiheitlichen zur Zeit des Birnbacher-Deals gespielt habe. (APA, 1.8.2012)

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Kärnten wird die Scheuchen nicht los.

Ich kann der Kritik der anderen Parteien nur zustimmen - es will schon was sagen, wenn es parteienübergreifend eine Meinung zum Thema gibt.

HC->Kickl: Bittebitte beeil dich, ich kann doch nicht zurückkommen von dieser Insel solange ich nicht weiß, wieso ich diesmal recht hab!

Das Positive hervorheben

niemand macht mehr Witze über das Burgenland! Hat Darabos sogar extra in nem Interview erwähnt :).

"Parteien kritisieren"

Und handeln noch immer nicht,
obwohl es mehr als offensichtlich ist,
daß die FPK-Typen nur noch gaga sind.

JETZT:
Auflösung der Regierung und Neuwahlen!

Es liegt nicht an den anderen Parteien, es liegt einzig an der FPK. SW 2/3 Mehrheit.

Sie haben mein post nicht so recht verstanden, daher für Sie in anderen Worten:

Die Kritiken kommen von den Parteizentralen in Wien, mit direktem Draht zur Bundesregierung, welche die Kärntner Regierung auflösen lassen kann, wodurch Neuwahlen erforderlich werden.

Erstens:

§ 100 B-VG besagt, dass die Bundesregierung vorschlagen kann (aber nicht muss), den Landtag eines Bundeslandes aufzulösen. Diesen Vorschlag kann die Bundesregierung unserem Herrn Bundespräsidentzen machen, welcher dies bei einer Zustimmeung von 2/3 des Bundesrates durchführen kann. (aber nicht muss)
Halten wir also fest:
Die Bundesregierung kann, aber muss nicht zwangsläufig einen Vorschlag machen. (Erster Unsicherheitsfaktor)
Die Bundesregierung kann schon gar nicht die Kärntner Landesregierung auflösen, das steht überhaupt nicht in § 100 B-VG
Wer sagt uns, dass 2/3 des Bundesrates für eine Auflösung eines Landtages stimmen werden? (Also die Ländervertreter, ausser jene des betroffenen Bundeslandes)

Zweitens:

sie haben nichts von meinem post verstanden

Eine Regulierung
von außen
sozusagen

ist wahrscheinlich sogar die einzige möglichkeit
um kärnten vor noch größerem schaden zu bewahren

Was genau darf man sich unter einem "Koordinator" vorstellen?

Ja fix noch amoi, wenn a Besn net guat is...

..nimmt ma hoit an onderen. Und bei die Schaichs is des net onders. Weder in Arabien noch in Kärnten.
Lei lei

.........hahahaha! das war wohl klar! der kurt folgt dem uwe! wie konnte nur irgendwer glauben es würde sich was ändern in kärnten! das ist jetzt fast schon lustig!

An die Herren, die jetzt den Strache auffordern zu "handeln"!

Nocheinmal: Der HC hat in Kärnten gar nix zu sagen. Die fuhrwerken dort nach eigenem Belieben.
Überhaupt zu glauben, dass der HC ein starker Mann ist.....heheheeeee

HC, der Marionettenmann von Kickl & Co

Das sieht man ja schon bei Bumstis Schwanzeinziehen

gegen den Burschenschafter Martin Graf:

Strache ist ein Schwächling und kein starker Parteiführer.

ein scheuche folgt der anderen -

kärnten ist verscheucht.

Ö. hat den Feldbeweis erbracht:

In einem "Kleinstaat" mit gerade Mal 8,5 Millionen Einwohnern führt die unnötige, föderalistische Organisation direkt - nach nur wenigen Jahrzehnten - zurück zu der Gesellschafts- und Wirtschaftsform des europäischen Mittelalters: dem Feudalismus.

Gelebt vor allem in: Kärnten, Nö, Wien.

Schafft die "Landes-Verwaltungs-Ebene" ab!

Aber ersetzt sie nicht/nie/aufkeinenFall durch eine Zentrale in Wien

Wenn dann, natürlich in

Klagenfurt oder St.Pölten.

Denn in jenen Ländern und den zwei Städten vor allem, weiß man wie man "Pleite macht".

Deshalb hat Wien auch die niedrigeste pro-Kopf-Verschuldung aller BL?

In Wien gibt es einiges zu kritisieren, aber im Verhältnis zu NÖ und Kärnten (die nicht nur e. wesentlich höhere pro-Kopf-Verschuldung haben, sondern teilweise auch höhere Kosten u. Gebühren - zB. Taggeld Krankenhaus, Müll usw.) noch immer ein wahres Paradies.

Leben Sie am Mond oder sind Sie mit der Vasilaku verwandt ?

Kann man überall nachlesen die Pro-Kopf-Verschuldung.

Und da ich auch in NÖ einen Wohnsitz habe, habe ich einen direkten Vergleich - Wien hat ein wesentlich besseres Angebot.

Die Scheuche geht um im Schüden Öschterreichsch

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