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Wer hat Angst vor Markus Rogan?
London - Markus Rogan hat die erste Hürde in seinem letzten internationalen Karriere-Bewerb genommen, steht im Olympia-Semifinale über 200 m Lagen. Dem 30-Jährigen reichten am Mittwoch 1:58,66 Minuten für Platz acht im Vorlauf. Damit war er für 21.41 Uhr MESZ im ersten von zwei Semifinalläufen auf Bahn sechs gesetzt, wie im Vorlauf neben Michael Phelps (4./1:58,24). Der US-Superstar hatte sich Bahn fünf erschwommen. Schnellster war der ungarische Europameister Laszlo Cseh in 1:57,20.
Auch schon Dinko Jukic hatte in seinen drei Rennen über 200 m Delfin jeweils eine Bahn unmittelbar neben Phelps gehabt und sich an ihm orientiert. Für Rogan war es neben dem US-Star ebenso leichter. Bis zur 150-m-Marke war das OSV-Ass nie weiter als 3/10 vom 15-fachen Olympiasieger entfernt gewesen, ehe er auf der Schlusslänge etwas locker gelassen hat. Die 92/100 über seinem OSV-Rekord gelegene Marke reichten schließlich bei weitem.
Angst und Gratulation
Gelassen war Rogan nach eigener Aussage aber nicht angetreten. "Ich hatte volle Angst. Angst, dass das heute mein letzter Tag ist (Anm.: seiner Karriere). Es war eine furchtbare, eine Riesenangst. Ich habe nicht schlafen können", meinte er in seiner bekannten Art. "Es wird schwer, dass ich den nächsten Schritt schaffe. Das Ego, das ohnehin schon so groß ist, darf ich nicht noch weiter wachsen lassen." Fakt ist, dass sich Rogan nach eigener Aussage in Höchstform befindet.
Dinko Jukic habe ihn mit dessen vierten Platz am Vorabend über 200 m Delfin inspiriert. "Bravo Dinko! Tolles Rennen, gute Zeit, bester Europäer! Stark gemacht!", hatte Rogan seinem Teamkollegen nach dessen Endlauf per Twitter ausgerichtet. Nun wollte natürlich auch er in das angestrebte Finale. "Ich kämpfe im Semifinale um eine Karriere-Verlängerung um 24 Stunden. Ich bettle, ich beiße, ich kämpfe und schreie um einen Tag noch", ließ Rogan wissen.
Favoriten dabei
Alle wichtigen Leute haben den Aufstieg ins Semifinale geschafft. Klar hinter dem bei diesen Titelkämpfen davor enttäuschenden Cseh reihten sich mit Ryan Lochte (USA) und Kosuke Hagino (JPN) der Erste und Dritte über 400 m Lagen ein. Dahinter kamen die von Rogan hoch eingeschätzten Thiago Pereira (BRA/2. über 400 m Lagen) und James Goddard (GBR) sowie Markus Deibler (GER). 200-m-Delfin-Weltmeister Chad le Clos (RSA) kam als Elftplatzierter weiter.
Als zweiter OSV-Athlet war Sebastian Stoss im Einsatz, über 200 m Rücken kam er auf 2:02,91. Das brachte ihm unter 35 Teilnehmern nur den vorletzten Platz ein. Dennoch war der Wiener mit sich zufrieden. Mit der drittschwächsten Nennzeit des Feldes war er in den ersten Lauf mit nur zwei weiteren Konkurrenten eingeteilt. Quah Zheng-Wen aus Singapur distanzierte Stoss um 54/100 Sekunden, den Türken Derya Buyukuncu konnte er aber nicht halten.
"Der Rennverlauf hat für mich gepasst", sagte der 26-Jährige. "Mehr habe ich nicht draufgehabt. Dafür weiß ich jetzt, dass ich einer der intelligentesten Rückschwimmer bin." Im Juni hatte er das Training schon eingestellt, nachdem er bei den Nominierungen für die Spiele nicht dabei gewesen war. Anfang Juli klappte es dann doch. "Ich hatte dann nur 25 Tage Vorbereitung." In der zweiten Augusthälfte wird Stoss die Kurzbahn-Saison in Angriff nehmen. Sollte er - wie möglich - mit Jahresende die Unterstützung vom Heer verlieren, wolle er danach seine Karriere beenden.(APA/red, 01.08.2012
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Irgendwie sind´s alle nicht auf die Papp´n gefallen
Die Frau Jukic mit ihrer Plapperei hab´ ich auch schon richtig ins Herz geschlossen. Hab´ wirklich noch nie so fundiert Auskunft über Technik und Taktik und auch einzelne Schwimmer erfahren. Der Cseh is´ also der Lazi :-)
Oiso i find des supa!
Es war eine furchtbare, eine Riesenangst. Ich habe nicht schlafen können", meinte er in seiner bekannten Art. "Es wird schwer, dass ich den nächsten Schritt schaffe. Das Ego, das ohnehin schon so groß ist, darf ich nicht noch weiter wachsen lassen."
äh, ziemlicher widerspruch oder?
erinnert sich niemand mehr, wie oft Maier selbst in der Kritik stand, arrogant und abgehoben zu sein?
Solche Menschen braucht der Sport.
Ein bisschen Humor ist nicht schlecht und das es besser ist, den Kopf in solchen Momenten abzuschalten ist auch richtig.
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