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Bei der Österreichischen Hagelversicherung sind bis zum 31. Juli bereits mehr als 25.000 Schadensmeldungen eingegangen.
Wien- Jeden zweiten Tag Hagel im Juli, Minusgrade im Mai, Dürre, Hitze und Überschwemmungen: Österreichs Bauern haben heuer bereits Schäden von 120 Mio. Euro zu beklagen. Bis zum 31. Juli sind bei der Österreichischen Hagelversicherung mehr als 25.000 Schadensmeldungen eingegangen - mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. "Noch nie in der 65-jährigen Unternehmensgeschichte hatten wir zu diesem Zeitpunkt so viele Schadensmeldungen", teilte Generaldirektor Kurt Weinberger am Mittwoch mit.
Mehr als 300.000 Hektar landwirtschaftliche Flächen sind bisher von den Wetterextremen betroffen. Das entspricht einem Viertel der gesamten Ackerfläche Österreichs.
Juli war besonders auffallend
Besonders auffallend war der Juli. Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen der Zentralanstalt für Meteorologie (ZAMG) war ein Juli so nass wie heuer. Außerdem gab es mit 18 Hageltagen doppelt so viele wie im Vorjahr. Die schwersten Schäden richteten am 9. Juli in der Steiermark teilweise tennisballgroße Hagelkörner an - in wenigen Minuten entstand in einem einzigen Bundesland ein Gesamtschaden von mehr als 5 Mio. Euro. Fast jedes Bundesland wurde heuer schon mehrere Male vom Hagel getroffen.
Daneben setzte auch die Kälte den Bauern zu. Strenger Winterfrost und ein Spätfrost am 18. Mai mit bis zu minus 6 Grad beschädigten großflächig Acker- und Weinkulturen im Burgenland, in Niederösterreich, der Steiermark und Wien. Gleichzeitig ächzten Ostösterreichs Landwirte unter Hitze und Trockenheit. Niederschlagsdefizite von teilweise bis zu 60 Prozent seit vergangenem Herbst sowie 23 Hitzetage (Vorjahr: 7) verursachten erhebliche Dürreschäden. Besonders Getreidekulturen im Wein- und Industrieviertel in Niederösterreich und im Nordburgenland wurden davon in Mitleidenschaft gezogen.
"Die Unwettergefahr ist noch nicht vorbei", warnte Weinberger. Wegen des Klimawandels befürchtet er eine weitere Zunahme von Schäden. (APA, 1.8.2012)
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Der Februar mit dr Begründung, weil sie nur 28 Tage Zeit haben zum Jammern.
Aber bei den Bauern ist es eh wurscht.
Nachdem erst kürzlich wieder eine Analyse zu Tage gebracht hat, daß ca. 90 % des Einkommens aus Förderungen, Zuschüssen, Subventionen, Flächenstilllegungsprämien besteht, ist der Schaden durch Unwetter a schon wurscht.
Es gibt - glaube ich - keine so privilegierte Berufsgruppe wie die Schwestern und Brüder von der agrarischen Front..
Am besten nehmen sie ihre ANALyse und stecken sie sich in den ... eh schon wissen ....
Würden sie auch nur einen hauch ahnung haben, dann wüssten sie, dass die bauern die zuschüsse und förderungen brauchen, da man alleine von den erzeugnissen nicht leben kann ... ps: ich sprech hier jetzt nicht von den groß bauern.
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