Amazon macht iTunes von Apple Konkurrenz

1. August 2012, 09:06

Bereits Hunderte Lizenzverträge unterschrieben

Amazon greift Apple nun auch bei der Musikverwaltung an. Der Online-Händler kündigte am Dienstag an, einen digitalen Musik-Service auf den Markt zu bringen, der Musik-Dateien auf Computern finden, neue Versionen kreieren und in der Cloud speichern könne. Damit macht Amazon iTunes von Apple Konkurrenz. Erst im vergangenen Jahr hatte der Konzern den Kindle Fire als günstigere und kleinere Variante zum iPad eingeführt. 

Etwa 20 Euro pro Jahr

Amazon hat nach eigenen Angaben bereits Hunderte Lizenzverträge unterschrieben, unter anderem mit Sony Music, EMI und der Warner Music Group. Alle über die Amazon-Internetseite gekauften Titel würden zunächst kostenlos abgespeichert. Nach 250 Liedern will der Anbieter 24,99 Dollar (20,34 Euro) im Jahr berechnen und dafür bis zu 250.000 Titel in der "Wolke" verwahren. Befinden sich die Songs dort, kann der Nutzer sie weltweit jederzeit abrufen und hören. Der neue Service soll bald verfügbar sein. (APA, 1.8.2012)

Links:

Amazon

Titel kaufen und dann dafür bezahlen, dass sie in der Cloud aufbewahrt werden - hab ich das richtig verstanden?

Das hab ich bei Spotify auch, nur billiger, da ich nur für die Cloud bezahle, die einzelnen Titel aber nicht. Bei T-Mobile gibt's das doch inzwischen auch schon, warum also bei Amazon so umständlich und teuer?

Spotify ist reiner Schrott !!!! Amazon past schon

Bis auf die Facebookanbindung finde ich Spotify nicht schrottig, allein schon die Soundrop-App für Spotify ist super!

ich nehme an, dass das verkaufsargument sein wird, dass man seine "eigene" musik dann auf allen geräten mit ständigem internet-zugang hören kann (kindle fire). dafür dann die jahresgebühr.

ob man das braucht ist eine andere frage, aber der trend geht ja schon in richtung mobile devices OHNE sd-slots (siehe google nexus tablet). insofern natürlich clever. ich bleibe bei meinem treuen sansa clip+, der hat internen speicher UND einen sd-slot. und kostet keine jahresgebühr. zwar muss ich dann die mp3s händisch via computer überspielen, aber wem das zuviel arbeit ist, der zahlt halt die 20 euro ...

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