Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
San Francisco - Impfungen gegen Malaria könnten diese tödliche Infektionskrankheit noch gefährlicher machen, fürchten Wissenschafter. Denn eine in vielen Impfstoffkandidaten enthaltene Substanz fördert offenbar die Bildung noch aggressiverer Erreger. Darauf deutet zumindest ein Versuch von US- und australischen Forscher mit Mäusen hin.
Steckten sich ungeimpfte Mäuse bei geimpften Artgenossen mit dem Malaria-Erreger Plasmodium chabaudi an, erkrankten sie deutlich schwerer, als es beim ursprünglichen Parasitenstamm der Fall gewesen wäre. Der Kontakt mit dem Wirkstoff beseitige zwar einen Großteil der Parasiten, lasse aber die gefährlicheren überleben.
Eine Impfung mit dieser Substanz fördere offenbar Genveränderungen beim Erreger, die ihn aggressiver machten, berichten die Forscher im Fachmagazin "PloS Biology". Möglicherweise sei dieser Effekt nicht auf Malaria beschränkt, sondern existiere auch bei anderen Infektionskrankheiten.
Weltweit werden derzeit mehrere Wirkstoffe gegen Malaria in klinischen Studien getestet. Mindestens zehn davon enthalten die jetzt im Mäuseversuch geprüfte Substanz AMA-1, stellten Victoria Barclay von der Pennsylvania State University und ihre Kollegen fest. Diese regt das Immunsystem dazu an, Antikörper zu bilden, die den Malaria-Parasiten daran hindern, in die roten Blutkörperchen einzudringen.
Wenn ein solcher Impfstoff nicht alle Parasiten abtöte, hätten diese eine Chance, sich weiterzuentwickeln, warnen die Wissenschafter. Mücken könnten diese Erreger dann von geimpften auf ungeimpfte Menschen übertragen, was ein "Leck" genannt wird. Ihre Experimente mit Mäusen hätten nun gezeigt, dass solche Lecks beim Wirkstoff AMA-1 fatale Folgen haben könnten.
"Unsere Ergebnisse zeigen, dass wir wachsam sein müssen", sagt Studienleiter Andrew Read von der Pennsylvania State University. Noch wisse man zwar nicht, ob die Impfung mit AMA-1 auch beim Menschen solche Folgen haben könne. Aber es sei nicht auszuschließen.
Die Forscher raten daher, alle größeren Tests von Malaria-Impfstoffen beim Menschen künftig gezielt auf solche Veränderungen des Erregers zu überwachen. "Es ist sonst gut möglich, dass sich aggressivere Stämme des Malaria-Erregers entwickeln werden, sobald ein Impfstoff zugelassen und breit eingesetzt wird", warnt Read. (APA, 31.7.2012)
Forscher haben die Verteilung von Pilzen auf der Hautoberfläche untersucht
Forscher stellen anhand von neuronalen Markern bei Säuglingen ab fünf Monaten bewusste, wenn auch verlangsamte, Wahrnehmung fest
Grazer Forscher: OMVs besitzen die Antigene in der natürlichen Anordnung
Deutsche Forscher entschlüsseln die sehr stabile Struktur Proteins C4BP aus der menschlichen Immunabwehr
Eiweiß stellt Stoffwechsel im Muskel um und verhindert Ansammlung von Laktat
US-Forscher: Größe und Vernetzung des Hippocampus geben über Mathe-Lernfortschritt Auskunft
Untersuchung mit Kryo-Elektronenmikroskop zeigt: höhere Lebewesen haben auch komplexer aufgebaute Proteinfabriken
Molekularbiologin Angelika Amon befasst sich mit zellulären Ursachen der Krebsentstehung - 300.000-Euro-Auszeichnung gemeinsam mit Ivan Dikic erhalten
Interaktion mit der Umgebung formt das Gehirn
US-Wissenschafter verglichen die neuronale Aktivität im Hippocampus von Ratten, die sich in der realen und einer virtuellen Welt fortbewegten
Forscher stellen mithilfe gentechnischer Methoden sogenannte Nanobodies her
Öffnungs- und Schließmechanismus genauer untersucht - Ionenkanäle sind wichtige Angriffspunkte zahlreicher Medikamente
Kinder und Jugendliche sammeln Staub für die Wissenschaft - Salzburger Molekularbiologen wollen damit die Hintergründe für die Entstehung von Allergien untersuchen
Schweizer Forscher klären Mechanismus: Ist der Proteinkomplex mTORC1 dauerhaft aktiv, kommt es zur Erkrankung des Muskels
Wiener Wissenschafter klärten Mechanismus auf, wie bakterielle Infektionen nach vorhergehender Ansteckung mit Viren fatale Auswirkungen haben können
Fluoridhaltige Zahnpasta kann auch die Kraft beeinflussen, mit der sich Erreger an Zahnschmelz-Oberflächen anheften
Forscher stellen bei Experiment fest: Ballt man die Hand zur Faust, kann das die Gedächtnisleistung verbessern - Links und rechts unterschiedlicher Effekt
Schmelzabsprengungen nehmen zu, sagen Zahnmediziner - Schuld daran ist unser kaum abgenutztes Gebiss
Listerien gelten normalerweise als gefährliche Erreger - Die Bakterien können aber auch genutzt werden, um eine Art nukleare Sprengköpfe in Krebszellen einzuschleusen
Neue Erkenntnis über neuronale Prozesse nach Verletzungen
Forscher kommen Ursachen des Kartoffelchips-Effektes näher - Snacks regen im Gehirn Areale an, die für Belohnung und für Sucht zuständig sind
Udo Saldow fördert die Erforschung der endometrialen Stromasarkome an der Med-Uni Graz
Forscher identifizieren die entscheidende Hirnregion: Der Nucleus accumbens gehört zum Belohnungszentrum des Gehirns
Boah, ist das cool zu sagen, wie schlecht die Menschen sind.
Haben Sie schon etwas Konstruktives geleistet, oder freuen Sie sich nur wenn Menschen an Malaria sterben - für einen guten Zweck sozusagen.
So einen Schwachsinn liest man nicht jeden Tag im Forum...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.