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Die Beachvolleyballerinnen Doris (links) und Stefanie Schwaiger frohlocken über den ersten Sieg in London.
London - Großlobnitz im Bezirk Zwettl im Waldviertel hat laut jüngster Volkszählung so viele Einwohner wie das Jahr Tage hat. Zwei Großlobnitzerinnen schmücken zum zweiten Mal Olympische Spiele, die Beachvolleyballerinnen Doris (27) und Stefanie Schwaiger (25), und in der Nacht auf Dienstag feierten sie im zweiten Spiel den ersten Sieg, feierten ein 2:1 über die Australierinnen Natalie Cook und Tamsin Hinchley.
Am Mittwoch um Mitternacht mitteleuropäischer Zeit geht es gegen die US-Olympiasiegerinnen Misty May-Treanor und Kerri Walsh um den direkten Einzug ins Achtelfinale. Zumindest den dritten Gruppenplatz haben die Waldviertlerinnen sicher. Das Duell mit den Topfavoritinnen, die bei Olympia noch nie einen Satz abgegeben haben, ist auf jeden Fall nicht ihr letztes Spiel auf dem ehrwürdigen Horse Guards Parade, auf dem sie sich den Traum von einer Medaille erfüllen möchten.
Eine Last fällt ab
"Diese Partie gibt uns viel Selbstvertrauen, denn wir waren mit einem Bein schon ausgeschieden. Die erste schwere Last fällt somit ab, und wir können befreiter aufspielen. Dazu kommt die Gewissheit, knappe Partien doch noch gewinnen zu können, nachdem es gegen die Tschechinnen nicht geklappt hat", sagte Doris Schwaiger. Dabei waren sie im dritten Satz gegen die Australierinnen mit 17:20 zurückgelegen, hatten also drei Matchbälle gegen sich. Gegen die Tschechinnen hatten sie dafür den ersten Satz gewonnen, um dann nachzulassen. "Gegen die USA dürfen wir nicht so spielen", sagt Stefanie
"In schwierigen Momenten halten sie stark zusammen. Manchmal haben sie Auseinandersetzungen, aber die sind klein und unwichtig", charakterisierte ihr slowakischer Trainer Martin Olejnak die beiden, die seit Ewigkeiten zusammenspielen. Seit zehn Jahren auf Sand, davor waren sie im Nachwuchs auch gemeinsam in der Halle aktiv. Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking belegten sie den fünften Platz.
Formkurve steigt
2012 war alles den London-Spielen untergeordnet. Nach einem Konditionsblock im Frühsommer blieben auf der World Tour die Ergebnisse aus. Die Formkurve zeigt aber nach oben - und damit wuchs auch das Selbstvertrauen. "Wir sind extrem erleichtert", betonte "Smacksy", wie Doris ob ihres früheren Faibles für Zerealienprodukte genannt wird. " Gegen die USA haben wir nichts zu verlieren." Nur den direkten Einzug ins Achtelfinale zu gewinnen. May-Treanor/Walsh sind das einzige Team auf der World Tour, das die Waldviertlerinnen noch nie bezwungen haben. Doris: "Warum sollen wir sie nicht hier zum ersten Mal schlagen? Bei Olympia ist vieles anders." (red, DER STANDARD, 01.08.2012)
Das deutsche Doppel besiegt im Finale die brasilianischen Weltmeister Cerutti/Rego und schreiben Olympia-Geschichte
Deutsche siegten gegen niederländische Klagenfurt-Sieger Nummerdor/Schuil und stehen im Beach-Finale
0:2-Niederlage gegen Chinesinnen - Wie 2008 in Peking im Kampf um Halbfinal-Einzug gescheitert - Platz fünf
2:1-Sieg gegen Russinnen Wasina/Wosakowa bringt Einzug unter die letzten Acht - Nächste Hürde: Die Chinesinnen Zhang Xi/Xue Chen
Endstation gegen Schweizer Patrick Heuscher/Jefferson Bellaguarda bereits in Gruppenphase
Souveräner 2:0-Erfolg in Lucky-Loser-Runde gegen Britinnen Shauna Mullin/Zara Dampney
Österreicherinnen knöpfen Doppel-Olympiasiegerinnen Walsh/Matrina ersten Satz in deren Olympia-Karriere ab, verlieren aber 1:2 - Direkter Aufstieg noch möglich
Tolle Leistung beim 2:0-Erfolg gegen die Italiener - Direkter Achtelfinaleinzug winkt bei Erfolg über Schweizer
Schwestern landeten gegen Australierinnen in dramatischen Match ersten Sieg
Niederlage in drei Sätzen gegen braslianische Paarung Emanuel/Alison: "Hätten die Chance gehab, sie zu schlagen"
Doris und Stefanie Schwaiger verlieren ihre Auftaktpartie in London gegen die Tschechinnen Slukova/Kolocova mit 1:2
Kann man es bitte unterlassen, bei Österreichs krassen Außenseitern immer von Medaillenträumen und -chancen zu schreiben.
Tatsache ist, dass Österreichs Sportler nur die Teilnehmerfelder auffüllen und den Spielen einen"exotischen" Touch geben. Österreichs Sportler sind nicht mehr als das Äquivalent zu Bruno Banani im Wintersport.
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